Logo Alpenverein Mödling

Snowboard on Tour (Snowboard on Tour)

Mitglied werden
zur Anmeldung

Snowboard on Tour

Foto: Barbara Strassnig; Lichter Waldzoom
Foto: Barbara Strassnig; Lichter Wald
Foto: Barbara Strassnig; Der Weiterweg am Kamm zum Gipfel der Waxeneckszoom
Foto: Barbara Strassnig; Der Weiterweg am Kamm zum Gipfel der Waxenecks
Foto: Barbara Strassnig; Geniale Aussicht am Kamm (Göller, Ötscher)zoom
Foto: Barbara Strassnig; Geniale Aussicht am Kamm (Göller, Ötscher)
Foto: Barbara Strassnigzoom
Foto: Barbara Strassnig

Prinzipiell sind alle Schitouren natürlich auch mit Snowboard möglich, aber manche Geländeaspekte sind mit dem Snowboard einiges mühsamer als mit Schiern. Flachstücke, die SchifahrerInnen einfach mit den Stöcken „übertauchen“, bedeuten für SnowboarderInnen meist abschnallen und ein Stück gehen. Auch lange Forststraßen, speziell wenn sie flach und geneigt sind (wie der Fadenweg an Schneeberg) sind mit dem Snowboard sehr anstrengend.

Ich bin seit Jahren mit dem Snowboard auf den Bergen unterwegs und möchte für den kommenden Winter besonders drei Touren anderen BoarderInnen ans Herz legen.

Das Hohe Waxenegg (1.647 m)

ist eine sehr direkte Tour durch den Wald ohne Flachstücke oder Forststraßen. In der Abfahrt sind mehrere Varianten möglich (je nach Lawinensituation, da steil). Der Ausgangspunkt ist Neuwald, Parkplatz bei der Jausenstation Leitner (926m). Der Anstieg beginnt relativ steil direkt einen großen Schlag hinauf (gut vom Parkplatz sichtbar). Die Forststraße überquert man bei einem großen Felsen und weiter geht‘s im Wald aufwärts. Bald lichtet sich der Wald, dann leicht nach links driften und beliebig im lichten Wald zum Kamm hinauf (am besten dabei bereits seine/ihre ideale Linie für die Abfahrt aussuchen). Die Steilheit ist besonders mit Schnee- Steighilfen angenehm zu gehen und man gewinnt rasch an Höhe. Am Kamm geht es dann aussichtsreich und flach zum Gipfel des Hohen Waxeneggs. Erlaubt es die Lawinensituation, sind etliche steilere Abfahrtsvarianten möglich (Rinnen direkt vom Gipfel, bzw. etwas westlich), diese enden direkt an einer Forststraße im Grabengrund.

Auf der flachen Forststraße geht es (wahrscheinlich zu Fuß) zurück zum Parkplatz. Bei pulvrigen Bedingungen sind die Verhältnisse im lichten Hochwald in der Umgebung des Aufstiegs meist schöner. Der Schlag im unteren Teil braucht recht viel Schnee, nicht zu früh in der Saison vorbei schauen!

Hohe Veitsch über das Bärental

Vom Gehöft Sommerauer (Aschbach) über das Bärental auf die Hohe Veitsch (1.981 m): Eine längere Tour (ca. 1.200 Hm) mit vielen genussreichen Höhenmetern in einem Graben, der mit vielen kleinen Sprüngen und anderen Hindernissen aufwarten kann. Dafür nimmt man den etwas längeren Start auf einer Forststraße (gut fahrbar) gerne in Kauf. Am Hochplateau muss man genau einmal kurz abschnallen und max. 5 Minuten gehen. Da aber der Schnee meist windgepresst ist und man nicht einbricht, geht das sehr gut.

Rauschkogel

Vom Gehöft Krenn (1.022 m) auf den Rauschkogel (1.720 m): Sonnseitige Tour mit sehr schönen Abfahrtsgelände, ohne Gegensteigung und geringem Forststraßenanteil (steil genug zu fahren).

Autorin: Barbara Strassnig

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung