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Der Alpenverein freut sich über 598.757 Mitglieder (Mitgliederstatistik 2019)

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Mitgliederstatistik 2019

30.01.2020

Der Alpenverein Mödling hatte per Ende 2019 2.706 Mitglieder, das entspricht einem Nettozuwachs von 85 Mitgliedern oder 3,2 Prozent Steigerung gegenüber 2018. Wir bleiben damit die viertgrößte Sektion in Niederösterreich.

Mitgliederstatistik 2019

Der Alpenverein freut sich über 598.757 Mitglieder

Die Begeisterung am Bergsport und das Interesse am Naturschutz wächst weiter – dies verdeutlichen die aktuell bekanntgegebenen Mitgliederzahlen des Österreichischen Alpenvereins: Insgesamt 25.579 Menschen sind im letzten Jahr dem Alpenverein beigetreten – das ist ein Plus von 4,5 Prozent. Der größte alpine Verein Österreichs zählt nun 598.757 Mitglieder (Stichtag: 31.12.2019).


Sektion Mödling - Aufwärtstrend hält an

„Per Ende 2019 waren bei uns in Mödling 2.706 Personen Mitglied“, sagt Matthias Merz, 1. Vorsitzender des Alpenvereins Mödling, „das entspricht einem Nettozuwachs von 85 Mitgliedern oder 3,2 Prozent Steigerung gegenüber 2018. Wir bleiben damit die viertgrößte Sektion in Niederösterreich.“

Mitgliederstatistik des Alpenvereins 2019, in Zahlen

Mitgliederstand gesamt: 598.757
Mitgliederwachstum 2019: + 25.579 (+ 4,5%)
Stichtag: 31.12.2019

 

Zahl der Alpenvereinsmitglieder nach Bundesland

1.   Wien                                      144.962 (+ 8.904 | + 6,5%)
2.   Tirol                                        118.627 (+ 3.829 | + 3,3%)
3.   Oberösterreich                          75.289 (+ 2.778 | + 3,8%)
4.   Steiermark                                71.468 (+ 2.393 | + 3,5%)
5.   Salzburg                                   51.590 (+ 2.091 | + 4,2%)
6.   Kärnten                                    40.004 (+ 1.045 | + 2,7%)
7.   Niederösterreich                       36.474 (+ 1.465 | + 4,2%)
8.   Vorarlberg                                27.911 (+ 1.136 | + 4,2%)
9.   Burgenland                                3.119    (+ 262 | + 9,2%)

+ Auslandssektionen Britannia & Flandern: 29.313 (+ 1.676 | + 6,1%)

Die 5 größten Alpenvereinssektionen pro Bundesland

 

·       Wien:

o    Alpenverein Edelweiss (60.945 Mitglieder)
o    Alpenverein Austria (51.073)
o    Österr. Gebirgsverein (25.927)
o    Akad. Sektion Wien (3.576)
o    Alpenverein Wien (3.235)
Stärkster Zuwachs: Alpenverein Edelweiss (+ 4.040 Mitglieder)

·       Tirol:

o    Innsbruck (58.008 Mitglieder)
o    Kufstein (5.778)
o    Hall in Tirol (4.742)
o    Hohe Munde (3.319)
o    Imst-Oberland (2.910)
Stärkster Zuwachs: Innsbruck (+ 1.869)

·       Oberösterreich:

o    Linz (23.134 Mitglieder)
o    Wels (6.143)
o    TK Linz (5.502)
o    Steyr (4.452)
o    Vöcklabruck (4.230)
Stärkster Zuwachs: Linz (+ 784)

·       Steiermark:

o    Graz (20.308 Mitglieder)
o    Weiz (2.950)
o    Gleisdorf (2.941)
o    Akad. S. Graz (2.501)
o    Hartberg 2.377)
Stärkster Zuwachs: Graz (+ 705)

·       Salzburg:

o    Salzburg (23.062 Mitglieder)
o    Pongau (2.761)
o    Saalfelden (2.538)
o    Hallein (2.211)
o    Kuchl (1.819)
Stärkster Zuwachs: Salzburg (+ 940)

·       Kärnten:

o    Klagenfurt (13.815 Mitglieder)
o    Villach (8.264)
o    Spittal an der Drau (4.110)
o    Obergailtal (3.061)
o    Wolfsberg (2.725)
Stärkster Zuwachs: Villach (+ 405)

·       Niederösterreich:

o    Amstetten (3.307 Mitglieder)
o    Waidhofen a.d. Ybbs (3.195)
o    Sankt Pölten (2.767)
o    Mödling (2.706)
o    Wiener Neustadt (2.425)
Stärkster Zuwachs: Melk (+ 225)

·       Vorarlberg (nur 2 Alpenvereinssektionen):

o    Vorarlberg (27.383 Mitglieder | + 1.129)
o    Kleinwalsertal (528 Mitglieder | + 7)

·       Burgenland (nur 2 Alpenvereinssektionen):
o    Burgenland (1.832 Mitglieder | + 110)
o    Südburgenland (1.287 Mitglieder | + 152)

Mitgliederzuwächse stärken Stimme des Alpenvereins

Noch nie zuvor waren so viele Menschen Mitglied im Österreichischen Alpenverein: Der größte alpine Verein Österreichs freut sich über rund 598.750 Vereinsangehörige, beinahe 25.600 mehr als im Vorjahr. Diese Zuwächse wertet der Bergsport- und Naturschutzverein als klare Bestätigung seines Weges und als Anerkennung der wertvollen Arbeit seiner rund 25.000 ehrenamtlich tätigen Mitglieder. Ein solcher Zuspruch und Rückhalt ermögliche erst das vehemente Auftreten gegen umstrittene Skigebietsprojekte wie aktuell „Pitztal-Ötztal“ sowie die Schmitten-Erweiterung „Hochsonnberg“. Die UVP-Genehmigung der Schmitten-Erweiterung wurde auf Grund des Fehlens eines öffentlichen Interesses bekanntlich aufgehoben – der Alpenverein rechnet nun damit, dass diese Erkenntnis auch Auswirkungen auf das mehr als umstrittene Projekt in Tirol haben könnte.

Die Begeisterung am Bergsport und das Interesse am Naturschutz wächst weiter – dies verdeutlichen auch die aktuell bekanntgegebenen Mitgliederzahlen des Österreichischen Alpenvereins: Insgesamt 25.579 Menschen sind im letzten Jahr dem Alpenverein beigetreten – das ist ein Plus von 4,5 Prozent. Der größte alpine Verein Österreichs zählt nun 598.757 Mitglieder (Stichtag: 31.12.2019).

144.962 Alpenvereinsmitglieder (+ 8.904) sind in Wien aktiv, 118.627 (+ 3.829) in Tirol. Drittstärkstes Bundesland ist Oberösterreich mit 75.289 Mitgliedern (+ 2.778), gefolgt von der Steiermark mit 71.468 (+ 2.393). Auch das Bundesland Salzburg hat ein Plus von + 2.091 Mitglieder (nun insges. 51.590) zu verzeichnen. Dazu Brigitte Slupetzky, Vorsitzende im Landesverband Salzburg: „Mich freut es, dass sich so viele Menschen für den Alpenverein und seine Werte begeistern. Im Bundesland Salzburg ist nun fast jeder zehnte Einwohner Mitglied einer Salzburger ÖAV-Sektion.“

29 Prozent der Mitglieder sind jünger als 30 Jahre und gehören damit der Alpenvereinsjugend an. Das Durchschnittsalter im Verein beträgt 42,8 Jahre. Der Frauenanteil im Alpenverein liegt bei 44,6 Prozent.

 

Vielfältige Erfolgsfaktoren

„Die Erfolgsfaktoren für die stetigen Mitgliederzuwächse sind vielfältig“, weiß Andreas Ermacora, Präsident des Österreichischen Alpenvereins. Aus einer vom Alpenverein in Auftrag gegebenen und vom Gallup Institut durchgeführten quantitativen Umfrage aus dem Jahre 2018 geht hervor, dass besonders die lange Tradition und Erfahrung, die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit, das Hütten- und Wegenetz, der Einsatz für den freien Naturzugang und die gebotene Sicherheit geschätzt werden (repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 18+ Jahre). Aus einer älteren Studie kann man darauf schließen, dass zahlreiche Mitglieder dem Alpenverein zwar auch auf Grund des Versicherungsschutzes und der Hüttenermäßigungen beitreten, wegen der Angebote und Aktivitäten jedoch dann Mitglied bleiben. Als wichtigstes Zukunftsthema wird aber der Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Gletscher gesehen.

Starke Stimme für den Naturschutz

„Diese Mitgliederzuwächse geben uns erneut enormen Rückhalt in unserer tagtäglichen Arbeit – mit unseren Mitgliedern im Rücken können wir viel erreichen – sie geben uns eine starke Stimme und unterstützen uns, unserem Ruf als „Anwalt der Alpen“ gerecht zu werden“, betont Ermacora. „Es geht jedoch nicht darum, immer größer zu werden. Wichtig ist, Menschen für den Bergsport, aber besonders auch für die Natur, dessen Schutz und Respekt begeistern zu können.“

Ermacora nennt in diesem Zusammenhang die aktuell viel diskutierten Projekte „Pitztal-Ötztal“ sowie die Schmitten-Erweiterung „Hochsonnberg“. In den zwei genannten Projekten kämpft der Alpenverein u.a. gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein, dem WWF, den Naturfreunden, der Bürgerinitiative Feldring, der Bürgerinitiative ‚Rettet den Hochsonnberg‘ und dem Naturschutzbund Salzburg.

 
 
 

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