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Faszination Langlauf (Faszination Langlauf)

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Faszination Langlauf

Glitzernde Schneekristalle, tiefverschneite Bäume, leises Glucksen des Wassers im dahin schlängelnden, teils zugefrorenen Bach, der von unzähligen Eiszapfen gesäumt ist. Stille. Ich höre nur meinen gleichmäßigen Atem und das leise Zischen meiner Schi, die in einer traumhaft präparierten Loipenspur dahingleiten. Mit locker schwingenden Armen und einem perfekt gewachsten Schi laufe ich im Diagonalschritt eine leichte Steigung hinauf, erhöhe die Schrittfrequenz, da der Anstieg steiler wird und wechsle in den Grätenschritt. Auf der Kuppe angelangt hole ich mit ein paar Doppelstockschüben Schwung, um die Abfahrt in leichter Hocke zum Erholen nutzen zu können.

 

Szenenwechsel

 

Vor mir liegt die Weite eines zugefrorenen Sees auf dem die Schneedecke langsam auffi rnt. Mit weit ausholenden Schlittschuhschritten, die von Doppelstockschüben begleitet werden, laufe ich in der Skatingtechnik querfeldein, dann über die Böschung des Sees hinauf auf einen Hang, den ich im asymmetrischen Schritt mit Leichtigkeit überwinde, um anschließend in weiten und auch kurzen Schwüngen hinunterwedle. Mit großem Tempo komme ich auf eine breit angelegte Loipe, nutze den gleichmäßigen Rhythmus des 1:1-Schrittes, fl iege an sonnnebeschienenen Almen vorbei, tauche in einen Waldslalom ein, den ich mit Pfl ugbögen meistere und freue mich auf ein lockeres Auslaufen auf einem ebenen Stück Loipe.

 

Materialwahl

Die Faszination Langlauf hat mich und viele Ausdauersportler gepackt. Um in den Genuss oben geschilderter Situationen zu kommen, bedarf es der sorgfältigen Vorbereitung. Für den Schiwanderer empfi ehlt sich ein etwas breiterer Schuppenschi, der sportliche Läufer ist mit einem schmalen Wachsschi für die klassische Technik besser beraten. Die Länge des Schis hängt von Körpergröße und Gewicht ab. Der Skatingschi entspricht ca. der Körpergröße, der klassiche Schi wird 20 cm länger gewählt. Bei der klassischen Technik sollen die Stöcke maximal bis zur Schulter, beim Skating bis Kinn/Nase reichen. Da Langlauf die meisten Muskelgruppen aktiviert, rate ich zu einer atmungsaktiven Bekleidung, die aus mehreren Schichten besteht und große Bewegungsfreiheit ermöglicht.

 

Technik

Zur Vorbereitung gehört auch das Erlernen und Üben der unterschiedlichen Techniken. Bei der klassischen Technik folgen wir dem natürlichen Bewegungsablauf des Gehens oder Laufens mit zusätzlichem Stockeinsatz und nutzen die Gleiteigenschaft des Schis zum gelenkschonenden Vorwärtsbewegen. Um in den Genuss des Skatings zu kommen, ist es von Vorteil, wenn man Eislaufen oder Inlineskaten beherrscht. Die unterschiedlichen Techniken, wie die oben erwähnten symmetrischen und asysmmetrischen 2:1 und 1:1 Techniken dienen dem geländeangepassten Laufen, d.h. je nach Steigung sowie Kraft- und Ausdauervermögen des Läufers kann die entsprechende Technik eingesetzt werden.

 

No Limit

Ich bin begeisterte Langläuferin und erlebe diese Szenen bei meinen Langlauftagen in unserer näheren Umgebung oder im Urlaub weiter weg in großen Langlaufgebieten in und um Österreich herum. Als staatlich geprüfte Langlauf-Lehrwartin und oftmalige Teilnehmerin an Volkslangläufen (Engadiner, Steiralauf) vermittle ich mit großer Begeisterung die Grundtechniken des klassischen Stils oder der Skatingtechnik. Für ambitionierte Läuferinnen und Läufer biete ich Wochenendkurse an, in denen die Verbesserung des Eigenkönnens im Vordergrund steht und ich Tipps zu Schipfl ege und Wettkampfvorbereitung gebe. Beim Langlaufen gibt es keine Altersgrenzen herzlich willkommen sind Familien mit Kindern ebenso wie Hobbyrennläufer oder Erholungssuchende!

 

Claudia Humann

 
 
 

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