Logo Alpenverein Mödling

Alpenverein stellt Bürgermeister vor vollendete Tatsachen (Vollendete Tatsachen auf der Hütte)

Mitglied werden
zur Anmeldung
Bild /moedling_wAssets/mixed/bilder/berichte/fotolink.jpg
Bild /moedling_wAssets/mixed/bilder/news/martina_stoiber_moedlingerhuette_01.jpg

Wanderparadies Mödlinger Hütte / Stoiber

Alpenverein stellt Bürgermeister vor vollendete Tatsachen

Feierliche Inbetriebnahme der neuen Pflanzenöl-Energieversorgung auf der Mödlinger Hütte -  endgültiges Aus für das alte Dieselaggregat.

 

Johnsbach / Mödlinger Hütte. Dass sich ein Bürgermeister freut, wenn er vor vollendete Tatsachen gestellt wird, überrascht. Wenn es sich dabei um den Johnsbacher Gemeindevorstand und die Fertigstellung der Energieversorgung auf der Mödlinger Hütte handelt, wird einiges klar.

 

 

Feierten die Inbetriebnahme des neuen BHKW: Anlagenplaner Heimo Modre, Bgm. Günter Auer, Wirtin Helga Traxler, Projektleiter Hubert Janku, Bgm. Ludwig Wolf, Hüttenreferent Max Pichler (v.l.n.r.) / StoiberDer Einladung des Alpenvereins Mödling zur feierlichen Inbetriebnahme des Pflanzenöl-Blockheizkraftwerkes (BHKW) am 25.10.2008 folgte die örtliche Politikprominenz zahlreich: Allen voran die Bürgermeister Ludwig Wolf (Johnsbach), Karl Pusterhofer (Gaishorn) und Günter Auer (Hieflau) sowie Eduard Weitgasser von der BH Liezen. Der Benediktiner Pater Ulrich vom Stift Admont nahm die Segnung der Anlage vor. Das Blechbläser-Duo Florian Pichler und Ulrich Wagner sorgte für zünftige Jodlerklänge.

 

 

Für die Zukunft gerüstet.

 

Umweltfreundlich, höchst energieeffizient, leise. Luxus pur, freute sich die Hüttenwirtin Helga Traxler, nun muss ich nicht mehr täglich die 250 Höhenmeter hinunter zum 40 Jahre alten Dieselaggregat gehen. Nur an die moderne Automatik müssen ihr Mann Hans und sie sich erst gewöhnen. Wir schalten immer noch in der Früh das BHKW händisch ein, gibt sie zu. Was bei der Anlage nicht mehr nötig wäre. Durch die angeschlossenen Akkus ist der benötigte Strom sofort und ohne Aggregat verfügbar. Das Kraftwerk springt erst an, wenn die Akkus aufgeladen werden müssen. Die Anlage versorgt die Schutzhütte mit Strom und Warmwasser. Photovoltaikexperte und Anlagenplaner Heimo Modre: Bei der Stromerzeugung fällt doppelt so viel Abwärme an. Mit dieser wird 85°C heißes Wasser erzeugt. Kostenlos aus dem Abfallprodukt Abwärme. Das Kraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 90%. Es geht somit fast keine Energie verloren, so Modre.

 

 

Nachhaltigkeit am Berg.

 

Anlagenplaner Heimo Modre vor dem BHKW / StoiberMehr als 50 solcher Anlagen wurden auf Österreichs und Deutschlands Schutzhütten bereits realisiert. Als größtem Beherbergungsbetrieb Österreichs ist moderne, ökologische Bewirtschaftung jenseits der 1.500 Höhenmeter dem Oesterreichischen Alpenverein (OeAV) ein zentrales Anliegen. Hütten und Wege im alpinen Raum sollten aber keine Selbstverständlichkeit darstellen. Renate Käfer vom OeAV-Landesverband Steiermark nachdenklich: Die zur Verfügung gestellte Infrastruktur wird auch von Tourismusverbänden verwendet, ungeachtet der finanziellen Aufwendungen der Vereine und deren ehrenamtlichen Mitarbeitern. Neben bio sind Helga Traxlers kulinarische Köstlichkeiten nun auch bei der Zubereitung ganz ökologisch. Und damit in Zukunft kein Engpass bei der Energieversorgung eintritt, schenkte die Bergrettung Trieben zur Einweihung eine Flasche feinstes Pflanzenöl.

 

 

 

A.H.

 

 

 

Pressespiegel

Kleine Zeitung 21.10.08 (228 KB)

Kleine Zeitung 21.10.08 - Online (50 KB)

Kleine Zeitung 22.10.08 (487 KB)

 

Die Woche / Ennstal 30.10.08 (1043 KB)

 

Ennstalfernsehen (Video auf youtube.com) - Beitrag Hütte in der 2. Hälfte des Videos)

 
 
 

Anfragen zum Internetauftritt und zur Wartung