Sektion Mattighofen

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Alpenverein 2012

150 Jahre Alpenverein

1862 vor genau 150 Jahren wurde der Oesterreichische

Alpenverein gegründet. Heute, im Jahr 2012, können wir auf eine

bewegte und intensive Vergangenheit zurückblicken. Der Zeitraum

1862-2012 bedeutet für den Alpenverein unter anderem große (und

auch kleinere) Triumphe auf den Dächern der Welt, faszinierende

Entdeckungen, die Entwicklung des Alpinismus, den sanften Aufbau

einer Infrastruktur im Alpenraum und eine unerschütterliche

Leidenschaft für die Berge, die uns von der ersten Stunde an verbindet.

Der Alpenverein hat sich im Laufe der Jahre zu einem modernen,

vielseitigen alpinen Verein entwickelt, ohne dabei auf seine Wurzeln

Bergsteigen in allem Formen - zu vergessen. so zu lesen auf

www.alpenverein.at

Jung, aktiv und vielseitig das haben auch wir uns dieses Jahr für

unser Programm vorgenommen. Ganz besonderes freut es mich, dass

wir einige neue Gesichter für den Vereinsvorstand gewinnen konnten,

die auch für eine Bereicherung unseres Aktivitätenprogramms sorgen.

So kann sich jeder seinen Weg ins Freie aussuchen, ob wandernd

oder kletternd, ob auf sanften Grasbergen oder in hochalpinem

Gelände.

Ich wünsche Euch allen einen erlebnisreichen und unfallfreien

Bergsommer 2012 und möchte Euch noch einen Spruch des

dänischen Philosophen Soren Kierkegaard (1813-1855) mit auf den

Weg geben:

Das Leben begehen kann man nur vorwärts.

Das Leben verstehen nur rückwärts.

Herbert

Weitwanderweg 810

Sektion Mattighofen

Weitwanderweg 810

 

Vom Böhmerwald, der Heimat Adalbert Stifters, zieht  der Rupertiweg 10

über Berchtesgaden und den Tauernhauptkamm auf das Nassfeld in

den Karnischen Alpen.

Die weiten Wälder des Böhmerwaldes,

die Donau bei Engelhartszell, das Innviertel, der Kobernausserwald, die Festspielstadt Salzburg, der

Königssee in Berchtesgaden, das berühmte Gasteinertal,

ein Stück Tauernhauptkamm, der Weißensee in Südkärnten und schließlich die Höhen

des Nassfeldes bestimmen das Erleben dieses prachtvollen Weges.

Der Weitwanderweg besteht seit 1979 und wurde 1981 fertiggestellt.

 

Wegbeschreibung: Weitwanderweg 810  Teilstrecke Maria Schmolln - Auerbach:

 

Der Weitwanderweg 810 im Aufgabenbereich der 

ÖAV-Sektion Mattighofen beginnt am Scheitelpunkt

des Toten Mann-Berges (537m) bei Maria

Schmolln. Hier an der Bundesstraße Mattighofen

- Ried endet der von der Sektion Ried gewartete Weg über den Hausruck und den

Kobernausserwald.

Geographisch gliedert er sich in drei Abschnitte:

 

 a) der Kobernausserwald:  Gehzeit ca 1  1/2 Stunden

 b) das Mattigtal:                 Gehzeit ca  2  1/2 Stunden

 

c) der Siedelberg:              Gehzeit ca  1        Stunde

 

 Übernachtungsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung,

Bus- und Bahnverbindung: Maria Schmolln, Schalchen, Mattighofen

Der Weg führt in Mattighofen, Paffstätt und Auerbach direkt an Gaststätten vorbei.

Vom Toten Mann-Berg aus Richtung Hausruck kommend,

führt uns der Weg in Richtung Süden den Berg hinunter, dann in lang gezogener

Rechtsschleife den Berg hinauf am Aicheckergut vorbei.

Nach einer alten Kapelle biegt man auf einen unscheinbaren Feldweg zum östlichen

Rand des Kobernausserwaldes ein.

Nun marschiert man durch die oberösterreichischen Bundesforste,

dem sogenannten Weißen Weg entlang (einst Pilgerweg von Friedburg nach

Maria Schmolln). In cirka 20 Gehminuten vom Waldrand,

gelangt man zum  ehemaligen Labungsplatz der Pilger, zum "Kindsbründl" (605m),

gekennzeichnet durch ein Marienbild und eine Gedenktafel vom Heimatverein Schalchen.

Eine Holzbank lädt zum Verweilen ein.

Nach einer weiteren Gehstunde in Richtung Südwest erreicht man

den bereits im Mattigtal liegenden Ort Stallhofen (450m). Durch den Ort

hindurch wandert man geradeaus,

überquert den Bahnübergang (Linie Steindorf-Braunau), vorbei an den Produktionsstätten

der Firma KTM bis  zur Bundesstraße B 310.

Nachdem man diese überquert hat, führt rechterhand

nach wenigen Schritten ein als Hohlweg ausartender Weg  in Richtung Ortsteil

Trattmannsberg. Oben angelangt,

biegt man links in Richtung Süden in den Trattmannsbergerweg ein. Auf dieser Straße gehend, kommt man

nach cirka 3/4 Stunde in den kleinen Ort Pfaffstätt (455m).

Dort wandern wir am Gehsteig durch den Ort.

Vor dem Ortsausgang halten wir uns in einer starken Linkskurve

in Richtung Westen (geradeaus).

Auf einer schönen Schotterstraße erreichen wir den Siedelberg (540m).

Der Siedelberg ist bekannt durch seine Keltengräber.

Hier führt der Weg durch ein Labyrinth von Waldwegen, vorbei an einem romantischen

Wegkreuz und einem Ruhebankerl, an die Ostseite des Ortes Auerbach (488m).

Die Wegkreuzung inmitten des Ortes beendet das Mattighofner Teilstück.

Die Fortsetzung des Weges übernimmt hier die Ortsgruppe Eggelsberg

in Richtung Ibmner Moor.

Das war das Dschungelcamp 2009

Am Samstag den 8. August, gegen 9 Uhr startete das Vergnügen am
Hof der Familie Schiemer (Wollgartl). 8 Kinder im Alter zwischen 7
und 11 Jahren wurden von Ihren Eltern unserer Obhut übergeben.
Unter der Führung von Herbert Schiemer (unser Obmann ) und
Theresia Aberer (kurz Resi) unterstützt von Thomas, Benji und
Roman - wurde mit einem Einstiegstest für das Campleben
begonnen. Aus 2 mit Tüchern abgedeckten Körben sollten alle Kinder
einen Wurm und eine Raupe herausnehmen und diese essen.
Nachdem sich Wurm und Raupe als Kellys Erdnuss-Flips und Haribo
Spagetti zu erkennen gaben, konnten auch Eltern überredet werden, in
die Körbe zu greifen.
Nach dem Test packten alle das Gepäck für 12 Personen auf 2
Schubkarren. Anschließend übersiedelten wir in den Schiemer
Dschungel. Im Wald ( Dschungel ) angekommen, wurde das Gepäck
abgelegt, und Resi begann mit den Spielen. Nach einigen
Gruppenspielen zum Kennenlernen begann der Ernst des Tages.
Nach der Einteilung in Teams, ging es an das Einrichten des Camps.
Dem Leitfaden eines Dschungelcamps folgend, wurden keine Zelte
mitgenommen, deshalb war eine Überdachung des Schlafplatzes
aufzubauen
Ein Team erhielt als Aufgabenstellung, diverse Seile zu suchen,
welche im Wald versteckt waren. Das 2. Team begann mit der
Herstellung von Pflöcken und dem Auslegen der Bodenplanen.
Nach einer halben Stunde konnten alle Seile gefunden und zum Camp
gebracht werden. Somit konnte auch das Dach aufgebaut werden.
Eine Feuerstelle wurde ebenfalls ausgehoben und mit Steinen
ausgelegt. Einige waren auch mit der Suche nach Feuerholz
beschäftigt.
Kaum fertig, knurrte bereits der Magen und es wurde am Hof zu
Mittag gegessen.
Während unsereins den Vormittag spielend verbrachte, bereiteten
Lisi, Jutta und Adela Schinkenfleckerl für alle vor.
Am Nachmittag begann die Spiele-Olympiade. Diese bestand aus 18
verschiedenen Spielen. Für jedes Spiel gab es Punkte welche in die
Bewertungstabelle einzutragen waren. Es wurde unter anderem
Klettern am Seil nach Bananen, balanzieren auf einen Baumstamm
und einer Slackline, Balljonglieren und Frisbieezielwerfen von den
Olympioniken bewältigt.
Gegen 18 Uhr wurde begonnen, das Feuer zu entflammen. Stöcke
wurden geschnitzt, um für die Würste gewappnet zu sein. Nach
Erreichen einer guten Glut wurde einmal ordentlich gegrillt. Dann
war der Hunger gestillt, und es konnte endlich mit Spielen
weitergemacht gemacht. Um ca. 20 Uhr schlich sich langsam die
Müdigkeit aus dem Dschungel ins Camp ein und übermannte einige
von uns. Im Glauben der Tag sei beendet, wurde das
Gemeinschaftszelt immer voller.
Als die Nacht hereinbrach, brachen wir nach kurzen Murren zum
Night Walk (Nachtwanderung) auf. Ohne Licht ging es über Stock
und Stein, durch Wiesen und Maisfelder durch die Nacht. Dann
endlich konnten alle zur Nachtruhe übergehen.
Am nächsten Morgen gegen 8 erwachte das Camp wieder zum Leben.
Einige Frühaufsteher holten vom Hof frische Milch, während andere
das Feuer neu entfachten. Bei Kakao und Nutella-Brot wurde das
Frühstück abgehalten. Anschleißend hielt Resi die Siegerehrung der
Olympiade ab. Ein kleiner Preis war für jeden dabei. Einen Verlierer
gab es eigentlich keinen, alle lagen nach 18 Spielen knapp
beisammen.
Um die Müdigkeit zu vertreiben machten wir noch einige
Gruppenspiele, bis die Schnitzeljagd begann. Es galt die Zutaten für
die Mittags-Gemüsesuppe im Wald zu suchen.
 Hinweise warenmittels Zetteln an Bäumen angebracht,
 auch Pfeile aus Tannenzapfen
dienten dem Aufmerksamen als Suchhilfe.
Alle Zutaten (Kartoffel, Karotten usw) wurden kleingeschnitten und
in einen Kochtopf über dem Feuer gekocht. Die Gemüsesuppe
schmeckte uns allen, und als Beilage wurde über der Glut das eigene
Steckalbrot gebacken. Nachdem alle satt waren, startete als
Abschluss das Seilziehen unter Mitwirkung der Betreuer.
Dann gegen 14 Uhr wurde es Zeit das Camp abzubauen, und zum
Treffpunkt zu wandern.
Die Eltern waren bereit alle gekommen und warteten auf Ihre Kinder.
Nach dem Umladen des Gepäcks und der Gruppenfotos wurde die
Ferienaktion als beendet erklärt.
Dank an die Eltern welche uns ihr Vertrauen geschenkt haben, an alle
8 Betreuer welche sich die Zeit genommen haben, und an die Kinder
für den reibungslosen Ablauf der Ferienaktion.
Für uns Betreuer war es ein gelungenes Wochenende, welches auch
uns gefallen hat.
Benji (Bernhard Jell)

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