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Bergwanderung Schneiderberg - Föhrengrabeneck 12. Mai 2018 (Bergwanderung Schneiderberg - Föhrengrabeneck 12. Mai 2018)

Alpenverein Linz
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Bergwanderung Schneiderberg - Föhrengrabeneck 12. Mai 2018

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Die 15 Teilnehmer spalteten sich wie geplant in 2 Tempogruppen.

Gruppe 1:
Bei tollem Wanderwetter starteten wir beim Parkplatz am Südufer des Almsees. Anfangs wanderten wir eben dahin, bevor wir im Wald und einem steilen Südhang größere Mengen an Schweißtropfen produzierten. Als Belohnung waren uns erste Ausblicke ins hintere Almtal und die umgebende Bergwelt vergönnt. Ab der Schneiderberghütte wurde das Gelände flacher, ehe der Weg nochmals etwas anstieg und wir beim Gipfelkreuz des Schneiderbergs (1324m) ankamen. Fast alle waren motiviert, einen weiteres Ziel in Angriff zu nehmen. Die Wegfindung war nicht ganz einfach und so gelangten wir nach einigen kurzen Umwegen durch eine steile, schottrige Rinne auf den Grat und schließlich zum Föhrengrabeneck auf 1661m. Der Rundblick zum Toten Gebirge, Höllengebirge, Kasberg und ins Alpenvorland war durch die inzwischen dichtere Bewölkung schon ein wenig beeinträchtigt. Das Vertrauen in die Ankündigung "kein Niederschlag" schwand zusehends, also brachen wir nach kurzer Pause zum Rückweg auf. Wir passierten wieder den Schneiderberg, von wo wir via Hausberg (1246m) auf dem bewaldeten Nordrücken großteils weglos über die Buchschacher Scharte durch einige steilere Passagen (>30 Grad) zum Almsee abstiegen. Dabei begleitete uns teilweise intensiver Regen, welcher den Boden aber nicht allzu rutschig machte. Am Seeuferweg endete der Niederschlag und bei der Ankunft am Parkplatz waren wir schon wieder ein wenig getrocknet.
In rund 5 Stunden Gehzeit absolvierten wir knapp 1200 Höhenmeter und erholten uns abschließend gemeinsam mit der anderen Gruppe bei Prachtwetter in einem Gastgarten in Scharnstein.

Josef Gabriel

 
 

Wir – die „Glorreichen Sieben“ – waren Tempogruppe 2; das heißt Genussbergwandern mit Zeit zum Plaudern, Fotografieren, Blumen bestaunen und benennen, usw.
Dennoch erreichten wir, auf gleichem Weg wie Gruppe 1 (siehe Bericht oben) und ebenso von Schweißtropfen übersät, das Gipfelkreuz des Schneiderbergs. Wir genossen unsere Jause, die wärmenden Sonnenstrahlen und die herrliche Bergkulisse. Nach ausreichender Erholung wanderten wir auf dem Aufstiegsweg zurück ins Tal. Weil wir das Wetter bei der richtigen „Zentrale“ bestellt hatten, blieben wir auch vom Regen verschont.
Nach ca. 750 Höhenmetern und 4h 30min Gesamtgehzeit freuten wir uns auf den gemütlichen Ausklang gemeinsam mit der anderen Gruppe.

Elisabeth Lang

 
 
 

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