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Hochtour Hochkalter (Hochtour Hochkalter)

Alpenverein Linz
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Hochtour Hochkalter

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Aufgrund der Schlechtwetterprognose für Samstag mussten wir unsere Tour leider kurzfristig etwas anders anlegen als eigentlich geplant. Die 7 köpfige Gruppe brach daher schon am Freitag 1.7.2016 in der Früh Richtung Ramsau bei Berchtesgarden auf. Um ca. 10:00 Uhr erreichten wir den Parkplatz am Hintersee. Der Aufstieg führte uns über einen schönen Wanderweg Richtung Ofental. Ab dort wurde die Landschaft immer karger bis wir am Ende des Ofentals einen steilen Geröllhang mit Restschneefeldern überwinden mussten. Dieser Teil des Anstieg stellte sich als sehr kräfterauben dar, wurde aber schließlich von einer schönen Gipfelankunft am Hochkalter (2606hm)  belohnt. Auch das Wetter wurde nun immer besser, sodass wir am Grat zum schönen Fleck die herrliche Aussicht genießen konnten. Der Grat selbst ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, abgesehen von einigen kurzen Klettereinen gegen Ende des Grates ist nahezu alles Gehgelände. Beim weiter Abstieg vom Schönen Fleck Richtung Blaueishütte muss eine ca. 15m hoch Kletterstelle im II Grad überwunden werden. Ab dort führt der Wanderweg zuerst zur Blaueishütte und dann weiter zur Schärtenalm (1362hm), auf der wir die Nacht verbrachten. Die 7 stündige Tour wurde dort belohnt mit einem hervorragenden Abendessen und einem Schnapserl von der Almwirtin.

Der zweite Tag begann sehr trüb bei leichtem Nieselregen. Nach einem ausgiebigen Frühstück entschlossen wir uns noch den Steinerberg (2026hm) in Angriff zu nehmen. Nach ca. einstündiger zügiger Gehzeit erreichten den Gipfel. Als Abstieg wählten wir eine alternative Route über die Blaueishütte um dort noch eine Stärkung zu uns zu nehmen. Schließlich erreichen wir um ca 14:00 Uhr wieder den Parkplatz und traten die Heimreise an.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass die Hochkalter – Überschreitung eine sehr schöne Tour ist, welche man auch in der anderen Richtung als üblich begangen sehr schön ist. Zwar ist der Aufstieg durch das Ofental im Geröll eher kräfteraubend. Dafür kann man die Tour dann gebührend ausklingen lassen.