Hüttenfinder
Lienzer Hütte
Seehöhe 1977 m, Kategorie I, Tirol, Schobergruppe
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Historisches um die Lienzer Hütte

lienzerhuette

Dort wo der letzte Lerchenhain den lebendigen Mirnitzbach bewacht, hat schon 1892 die Sektion Lienz des ÖAV eine bescheidene Hütte erstellt. Umgeben von landschaftlicher Schönheit wurde der Stützpunkt 1924 vergrößert und ein Rudl-Eller-Stüberl eingerichtet, welches 2007 von Hans Rindler neu gestaltet wurde. Noch heute ist damit die Erinnerung an Rudl Eller (gest. 1977), einem Erschließer und großartigen Bergsteiger, wach.

Einen wesentlichen und erneuten Aufschwung erlebt die Lienzer Hütte durch den Hüttenwart Karl Petutschnigg. In den Jahren 1974/75 errichtete er mit vielen treuen Helfern ein neues vom Mirnitzbach gespeistes Kraftwerk. 1977/78 wurde die Hütte umgebaut und auf 37 Betten, 47 Lager und 20 Jugendlager erweitert.  Um den steigen Strombedarf zu decken, wurde das Kraftwerk 1994 und 1995 nochmals vergrößert. Im Zuge dieser Arbeiten wurde eine vollbiologische Kläranlage installiert, um den hohen Behördenauflagen gerecht zu werden. Schlussendlich konnte Georg Baumgartner nach einigen Erweiterungen das "Vorzeigeprojekt Kinderspielplatz" 2007 fertigstellen.

Quelle: Walter Mair, Ehrenobmann