Umschlag: farbiger, fester Pappeinband mit Feinleinenstruktur
Verarbeitung: gebunden, Fadenheftung
Kartenbeilage: Brenta, mit Wegemarkierungen (1:25.000)
ISBN 987-3-7022-3159-0
Preis: bei Abholung in der Geschäftsstelle 17,80 €
"Frischer Wind für BERG 2012: Nach gründlichem inhaltlichen und grafischen Relaunch startet das traditionsreiche Alpenvereinsjahrbuch BERG mit neuem Schwung in die Zukunft: magazinartiger, emotionaler und großzügiger im Layout, wertiger in Papier und Druck, engagiert, kompetent und konsequent nah dran an Alpinthemen, die auch morgen noch von Bedeutung sind."
So ist es in der Presseaussendung zu lesen.
Das freut natürlich den Leser, auch wenn er 2€ mehr bezahlen muß. Aber der alte Preis galt ja auch schon einige Jahre und die Teuerung merkt man in anderen Bereichen noch viel deutlicher.Das überschwängliche Lob sollte aber nicht vergessen lassen, dass auch die vorangehenden Bände interessante Beiträge und auch kein überaltetes Layout aufweisen.
Aus bibliophiler Sicht sollte man sich endlich einmal durchringen den Buchrücken nicht alle paar Jahre zu ändern, damit die traditionelle Reihe der Alpenvereinsbücher auch im Bücherregal einen entsprechenden Eindruck hinterlässt.
Das wichtigste aber ist immer noch der Inhalt und der ist wie immer abwechslungsreich, informativ, lehrreich und spannend:
Zum Inhalt:
BERG 2012 bietet mit erstklassigen Beiträgen namhafter Autoren und Fotografen einen einzigartigen Überblick über die wichtigsten Themen und Trends aus der Welt des Bergsports. Diesmal mit großem Fokusthema „Weltnaturerbe Dolomiten“, Gebietsthema „Brenta“ und einem Frauenschwerpunkt im internationalen Chronikteil. Neu ist auch die umfassende Kulturchronik: Was prägt unser Bild vom Bergsteigen, und wie werden alpine Aspekte öffentlich wahrgenommen?
Bergsportthemen, die bewegen
Auf seinen mehr als 250 Seiten geht BERG 2012 noch vielen weiteren spannenden Fragen nach: Hat der Mensch ein Recht auf Risiko? – Edelweiß und Judenstern: Welche Rolle spielte der Alpenverein in der Zeit von 1919 bis 1945? – Umweltschutz: Haben die Seilbahnlobby und andere Alpenmöblierer in Österreich das letzte Wort? – Extrem am Berg: Was macht den „jungen Wilden“ Hansjörg Auer so stark? Und wie verlogen ist die internationale Skyrunner-Szene? – BergMenschen: Wie tickt Werner Munter, der Freigeist der Lawinenkunde? Und was bewegt Achttausenderfrau Nives Meroi, nachdem das „Rennen“ entschieden ist?
Langzeitgedächtnis des Alpenvereins
Mit diesem bunten Spektrum bleibt das Alpenvereinsjahrbuch BERG ein unverzichtbares Standardwerk für Bergfreunde im deutschsprachigen Raum. Dem Fortschreiben der alpinen Chronik kommt darin eine besonders wichtige Rolle zu, schließlich verkörpert das Jahrbuch selbst ja bereits eine Form der Geschichtsschreibung. Wie schon Vizepräsident Oskar Wörz bestätigte: mit seinen inzwischen 136 Bänden ist das „Langzeitgedächtnis des Alpenvereins“ bereits als Fixstern im alpinen Raum verankert.
Das Alpenvereinsjahrbuch ist das unverzichtbare Standardwerk für jeden Bergfreund: Keine andere Publikation bietet diese Vielfalt alpiner Themen und versammelt soviel bergsteigerische Prominenz und Kompetenz zu diesem Preis – und das in höchster Qualität, Jahr für Jahr!
Mitgliederausgabe mit Kartenbeilage: um 17,80 € bei Abholung in der Geschäftstselle