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Veronika Raich und Monika
Gärtner nehmen für das Alpenverein-Museum in Tampere (Finnland) die
Nominierung
zum European Museums Award
entgegen.
Foto: Alpenverein-Museum
Innsbruck
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Anerkennung für das Alpenverein-Museum
Nominierung für den Europäischen Museumspreis 2010
Die Alpenvereins-Ausstellung „ Berge, eine
unverständliche Leidenschaft “ in der Hofburg
Innsbruck wird für ihre innovative und publikumswirksame Präsentation
gewürdigt.
Hohe
Qualität in der
Präsentation wird gewürdigt
Die Ausstellung „ Berge,
eine unverständliche Leidenschaft “ des Oesterreichischen Alpenvereins
wurde vom Europäischen Museumsforum für die in jeder Hinsicht hohe
Qualität in der
Präsentation der Sammlung für ein großes Publikum und seine poetische
Erzählweise
ausgezeichnet. „Die Nominierung für den
European Museum of the Year Award ist eine weitere sehr große
Anerkennung für
die Ausstellung in der Hofburg. Die hohe Qualität der Ausstellungsstücke
aus
der fast 150 jährigen Geschichte des Oesterreichischen Alpenvereins
verbunden
mit einem innovativen pädagogischen Konzept sind dafür die wesentlichen
Erfolgsfaktoren “, freut sich Dr. Christian Wadsack, Präsident des
Oesterreichischen
Alpenvereins.
"Im 'Gipfelbuch' der Ausstellung finden sich
laufend begeisterte Kommentare der Besucher. Mit der so positiven
Beurteilung
durch die Jury des Europäischen Museumsforums bestätigt nun auch ein
hochwertiges Gremium von Experten, dass es uns gelungen ist, die
Besucher
emotional anzusprechen. Ein großes Lob für den Alpenverein und das
Ausstellungsteam - sehr erfreulich!", sagt Dr. Oskar Wörz, der für
Kultur zuständige Vizepräsident.
Ausstellung ist ein
Publikumserfolg
Laut der internationalen Jury leistet die
Alpenvereins-Ausstellung
einen wichtigen Beitrag zur Darstellung der Naturbeziehung des Menschen
in all
ihren gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und philosophischen
Aspekten.
Seit Ende 2007 präsentiert das Alpenverein-Museum in Kooperation mit
der
Hofburg Innsbruck auf 700 m² erfolgreich diese Sonderausstellung, die
bisher
insgesamt 150.000 BesucherInnen zählte. Sie ist noch bis Ende 2012
täglich
geöffnet. Bis dahin muss ein dauerhafter Ort für eine
Ausstellungsfläche des
Alpenverein-Museums im Zentrum von Innsbruck gefunden werden.
60
Museen haben sich
beworben, 16 wurden nominiert
Vor kurzem trafen sich 160 TeilnehmerInnen aus 22 Staaten
Europas, Russlands und der Türkei zur 33. Jahreskonferenz der
internationalen
Museumsvereinigung EMF in der finnischen Stadt Tampere. Knapp 60 Museen
hatten
die Teilnahmebedingungen erfüllt und waren von einer Jury persönlich
begutachtet worden. Von diesen konnten sich schließlich 16 große und
kleine
Museen über eine Nominierung freuen. Die nominierten Museen kamen aus
Belgien,
Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Holland, Irland, Kroatien,
Österreich, Portugal, Russland, Türkei, Schweiz und Spanien. Allen war
gemeinsam, dass sie entweder erst seit drei Jahren bestehen oder in den
letzten
drei Jahren eine wesentliche Umgestaltung vollzogen haben.
Seit 1977 haben 1700 Museen aus 40 Staaten an diesem
Wettbewerb teilgenommen. Den diesjährigen Museum of the Year
Award erhält das Ozeaneum in Stralsund/ Deutschland. Der Kenneth
Hudson Preis ging an das Museum für Verhütung
und Schwangerschaftsabbruch in Wien.
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