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29. September 2018 Bergwanderung Salzstiegl-Amering (2018.09.29 Bergwanderung Amering Hirschegg)

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29. September 2018 Bergwanderung Salzstiegl-Amering

 
 
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Bergwanderung Salzstiegelhaus – Ameringkogel, mit Nebel und kleinem Hoppala.

Am Salzstiegelhaus angekommen machten wir zuerst einmal lange Gesichter. Wo blieb das versprochene schöne Wetter?
Mützen und Handschuhe raus aus den Rucksäcken und dann los. Die Wanderer der „Kurzen Tour Führung Karl+Fredi 9 Teilnehmer“ hefteten sich hartnäckig an die Fersen unserer „Langen Tour Führung Fritz+Hans 24 Teilnehmer“.
An den riesigen Windrädern vorbei erreichten die „Langen“ nach ersten schweißtreibenden Höhenmetern den Speikkogel, allerding in einer Nebelsuppe. Die „Kurzen“ hatten wir inzwischen abgehängt. Nach einer Verschnaufpause, den sonst so herrlichen Ausblick gab es ja leider nicht, ging es weiter Richtung Hochalmkogel. Plötzlich standen die „Kurzen“ vor uns, sie hatten sich den Speikkogel für den Rückweg aufgespart und wollten uns überraschen, was ihnen auch gelungen war. Nach dem Entwirren der „Kurzen und Langen“ ging es wieder weiter. Hinter unseren Rücken hörten wir zwar noch, dass sie uns ja eh wieder einholen würden, doch mit zunehmendem Anstieg zum Hochalmkogel ließen wir sie dann endgültig hinter uns. Ab und zu wurde es jetzt heller und leise Hoffnung auf Sonne keimte in uns auf. Der Anstieg zum Ameringkogel war dann doch wieder im Nebel, aber oben angekommen konnten wir dann endlich ab und zu ins Tal sehen. Nach den obligatorischen Gipfelfotos mit Rumkugelspenden machten wir uns auf den Rückweg. Jetzt setzte sich immer mehr die Sonne durch und wir konnten die Aussichten genießen, die uns beim Hinweg ja nicht vergönnt waren. Nach einer Stärkung im Salzstiegelhaus ging es mit dem Bus wieder Richtung Leibnitz. Alle gratulierten unserer äußerst rüstigen Maria Lorenz zu ihrem heutigen 79sten Geburtstag, sie lebe hoch und möge noch viele Jahre mit uns wandern.
In eigener Sache: In tiefer Trauer informiere ich euch vom Verschwinden bzw. Ableben all meiner Bilder dieser „Langen" Tour. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen?  Die USB-Speicherkarte der Kamera verabschiedete sich ohne vorherige Anzeichen einer schweren Erkrankung. Sämtliche Wiederbelebungsversuche blieben trotz größtem technischen Aufwands leider erfolglos. Jetzt ist sie uns ins Daten-Nirwana vorausgegangen und nahm all ihr Wissen mit. Wenn sie mich auch im Stich gelassen hat, so danke ich ihr doch für jahrelange anstandslose Arbeit. In den 10 Jahre meiner ÖAV-Arbeit ist bisher immer alles gut gegangen und nie hätte ich mir gedacht, dass ausgerechnet „MIR“ sowas passieren könnte! Zum Glück hatten einige unserer „Langen“ auch Fotos gemacht und, wenn es auch nur wenige gibt, immer noch besser als gar keine.
Hans Deisenberger

Bericht der „Kurzen“

Im Windschatten der langen Tour wanderten wir 9 unserem Ziel, dem Hofalmkogel entgegen. Bei unfreundlichem Wetter mit eisigem Wind, Nebelfetzen und einigen Sonnenfenstern erreichten wir ihn. In einer windstillen Mulde bei Sonnenschein mit herrlichem Rundblick auf die umliegenden Berge wurde Brotzeit gemacht um gut gestärkt den Rückweg anzutreten. Am Speikkogel durfte natürlich das obligatorische Gipfelfoto nicht fehlen. So im Gespräch erfuhren wir, dass unsere Maria vor zwei Tagen ihren 79. Geburtstag gefeiert hatte. Mit Hallo wurde gratuliert und wir ließen sie „hochleben". Flott ging es dann Richtung Salzstiegelhaus, wo mit einen Schnapserl auf ihren Ehrentag angestoßen wurde. Ca. 1½ Std. später kamen dann die "Langen" in die Gaststube und gestärkt und in guter Laune fuhren wir dann alle um 15 Uhr nach Hause.
Negativ aufgefallen ist, dass im Bereich des Gipfelkreuzes sowie unter den Bäumen „Wanderer" ihre Jausenreste
ohne sich Gedanken  zu machen wie schwer sie verrotten, einfach entsorgten (siehe Fotos). Pfui!!!

Karl Eichner

 
 
 

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