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09.-10.09.2017 Radtour Neusiedlersee (2017.09.09-10 Radtour Neusiedlersee)

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09.-10.09.2017 Radtour Neusiedlersee

 
 
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Radtour Neusiedlersee
22 ÖAV Mitglieder sowie 4 weitere Mitfahrer von Kerngastbus-Reisen

Samstag:
 6:30 Uhr Start mit Kerngast in Leibnitz und, der Wetterbericht versprach uns zwei Schönwettertage.
Bereits um 10 Uhr waren wir bei der Fähre in Mörbisch.  Dort gab es dann Unstimmigkeiten bei der Drescher Line. Nachdem alle unsere Räder auf dem Schiff verstaut waren, kam die Anweisung vom Chef der Fähren: alle wieder runter vom Schiff, wir müssen auf das große umsteigen und warum? Scheinbar wollte der Chef nur mit seiner Fähre (der größten) fahren.
Nach diesem kurzen Intermezzo waren wir 20 Minuten später auf der Illmitzer Seite. Wir radelten
über Illmitz, Apetlon und Pamhagen bis zur Grenze wo uns eine österreichische Polizistin ohne Kontrolle freundlich durchwinkte. Erfreulicherweise war bei den Ungarn überhaupt niemand zu sehen. Dafür hatten wir jetzt aber mit dem berüchtigten Neusiedlerseewind zu kämpfen. Um 13:30 erreichten wir aber schon Fertöd mit seinem imposanten Schloss Esterhazy. Leider reichte die Zeit nicht für eine Besichtigung und so radelten wir nach einem Bierchen samt ungarischer Gulaschsuppe weiter Richtung Grenze nach Mörbisch. Jetzt aber schlug knapp vor der Grenze der Pannenteufel zu. Willi hatte einen Platten. Die Reparatur mittels Pannenspray schlug fehl (nur Sauerei da das Loch zu groß war, siehe Bilder), doch mit einem Ersatzschlauch von Karl war die Situation dann wieder gerettet.
Bald darauf erreichten wir Mörbisch und nach einem guten Abendessen ging es zur Weinverkostung, dem Weinbaubetrieb Lang im Laubgassl, organisiert und gesponsert von Herrn Kerngast (nochmals ein Dankeschön an Herrn Kerngast).
Etliche Verkostungen von Weinen und Schnäpsen später, nach sanftem Druck von mir, der ich an die Leistungsfähigkeit der Gruppe am Sonntag denken musste, ging es gut gelaunt (feuchtfröhlich) zum Hotel zurück.

Sonntag:
7 Uhr Frühstück - 8:15 Abfahrt vom Hotel zur Fähre - 9 Uhr Überfahrt mit der Fähre-
9:30 Beginn der Radtour Lange Lacke
Alle waren, trotz Weinverkostung gestern am Abend pünktlich zur Stelle, schönes Wetter wie vorhergesagt  (man sollte nicht immer am Wetterbericht zweifeln) und los ging es an der Zicklacke dem unteren und oberen Stinkersee (alle ausgetrocknet daher nicht mehr stinkend) vorbei zu einem Aussichtsturm. Von hier oben konnte man das Gebiet Lange Lacke hervorragend überblicken. Von den ehemals 40 salzhaltigen Lacken sind nur mehr sehr wenige wasserführend.
Weiter ging es jetzt mit leichtem Rückenwind und daher äußerst flott nach Podersdorf. Dort musste natürlich draußen beim Leuchtturm unser obligates Gruppenfoto geschossen werden. Da es Richtung Westen jetzt bedrohlich dunkel wurde fuhren wir weiter zum Zicksee, der doch tatsächlich noch Wasser aufzuweisen hatte.  Kleine Rast bei einem Bierchen, Kaffee und Kuchen, aber Helmut genehmigte sich ein Riesenschnitzel, dem er dann doch nicht gewachsen war. Weiter ging es Richtung Lange Lacke, die jetzt komplett ausgetrocknet ist und daher hat sich da natürlich leider auch die Vogelwelt aus diesem Gebiet zurückgezogen. Die burgenländischen Trauben mussten auch noch verkostet werden, natürlich nur von den bereits abgeernteten Weinstöcken also Leskorn. Die dunklen Wolken hatten sich inzwischen wieder verzogen und um 13:30 waren wir in Illmitz, wo wir in der Pußtascheune die dort angebotenen Speisen und Getränke genießen konnten.
Da wir noch etwas Zeit hatten, wollte ich auf der Fahrt zur Fähre extra noch ein kleines „Schleiferl“ dazulegen, aber dies brachte unseren Zeitplan fast zum Platzen. Der bezeichnete Radweg mutierte zu einer ausgewachsenen Mountainbike Strecke und der Sand brachte ausnahmslos alle zum Schieben. Als Belohnung und Wiedergutmachung musste ich jetzt natürlich meine Rumkugeln herausrücken.
Während dieser kurzen Rast ereignete sich direkt vor unseren Augen ein dann noch glimpflich ausgegangener Radunfall bei einem Überholmanöver. Natürlich hatten alle Beteiligten keinen Helm auf (Stroh im Schädel braucht man scheinbar auch nicht schützen). Und als ob das noch nicht genug wäre kam gleich darauf direkt zur Unfallstelle eine Gruppe von etwa 10 Radlern - ALLE OHNE Helm. Nach der Überfahrt lud uns Fini, die mit ihrem Campingbus hier war zu einem oder auch zwei Schnapserln ein, wofür ihr auch mit einigen Busserln gedankt wurde. Karl, unser Schlussmann, würdigte dann schlussendlich auch noch das disziplinierte Fahren unserer Gruppe.
Sepp, unser bewährter und äußerst kompetenter Busfahrer, brachte uns dann wieder gesund nach Leibnitz,
wo wir gegen 20 Uhr eintrafen.

Hans Deisenberger

 
 
 

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