Termin: 30./31.7 2011
Geführt von Lang Franz
Teilnehmer:
Lang Franz&Elisabeth, Kerber Fredi&Maria, Wolf Josef, Friedl Josef, Christiaan Colaers, Ursula Kufferath , Kühbacher Christine, Hammerle Anita, Moosbrugger Karin, Hofstadler Veronika, Haider Friedhelm, Lorenz Harald,
Trotz Regenwetter starteten wir um 12 Uhr und fuhren über das Hahntennjoch ins Gschnitztal. Da wir sehr gut ausgerüstet und die Wetterprognosen für Sonntag recht gut waren konnte das schlechte Wetter unsere Stimmung nicht trüben.
Vor unserem Abmarsch im Gschnitztal zur Innsbrucker Hütte hatten wir insgeheim immer noch gehofft, dass der Regen etwas nachlassen würde. So gingen wir bei teils heftigem und dann wieder nachlassendem Regen los. Der Aufstieg war recht zackig. Eine Serpentine nach der anderen schlängelte sich den Berg hinauf. Nachdem die Meisten die 1000 Höhenmeter in der angeschriebenen Zeit erreicht hatten, konnten wir uns der Regenkleidung entledigen und zum gemütlichen Teil übergehen. Unsere Stimmung war jedoch ein wenig getrübt. Es fing schon an zu dämmern und 2 unserer Kollegen waren noch nicht auf der Hütte. Wir machten uns Sorgen. Als diese dann 2 Stunden später eintrafen, waren alle froh, dass auch sie es geschafft hatten. Das Essen auf der Hütte war sehr gut und die Wirtsleute samt Personal sehr freundlich. Die Bedienungen samt Wirtin trugen Dirndl, ein sehr schönes Bild.
Am nächsten Morgen starteten wir nach dem Frühstück im Nebel unsere nächsten 900 Höhenmeter aufwärts. Unsere 2 Nachzügler vom Vortag wollten auch probieren, ob sie es bis zum Gipfel schaffen. Als wir am Gipfel ankamen hatten wir das Nebelmeer unter uns gelassen. Es schauten mehr oder weniger nur die 3000er Gipfel heraus. Auch konnten wir das Zuckerhütl ausmachen, dass wir schon mit dem Alpenverein bestiegen hatten. Als dann unser Franz Lang mit Ursula und Harald am Gipfel ankamen, waren wir recht überrascht über diese Leistung. Hier gebührt Franz ein großes Lob für die Hilfe. Nachdem wir uns gestärkt hatten und die Aussicht genossen hatten, machten wir uns zum Abstieg. Erst jetzt sahen wir welch steinigen und teils ausgesetzten Weg wir im Nebel gemeistert hatten. Zurück auf der Innsbrucker Hütte haben wir noch eine Kleinigkeit zu uns genommen. Nach Eintreffen von Franz mit den beiden Nachzüglern, konnten wir den Abstieg ins Tal fortsetzen. Im Tal angekommen, hieß es wieder warten, bis auch die Letzten ankamen.
Auf dem Heimweg, bevor wir wieder über das Hahntennjoch nach Hause fuhren, kehrten wir noch in Imst im Hotel Hirschen ein. Es war eine schöne Tour. Das Wetter konnte auch unser Unternehmen nicht trüben. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die zu diesem Gelingen beigetragen haben. Besonders sei Franz Lang erwähnt, der diese Tour souverän geleitet hat.
Im Nachhinein wäre vielleicht noch zu bemerken, dass bei zukünftigen Bergtouren auf Schwierigkeit, Dauer, Höhenmeter hingewiesen wird. Ich denke, für den einen oder anderen war diese Bergtour am Limit.
Berg Heil
Friedhelm
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