Sektion Kufstein

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Die heurige Mehrtagestour vom 11.-13.Juli führte uns ins Tote Gebirge.

 

Zwölf Teilnehmer meldeten sich für diese hochalpine Wanderung , die uns in eine Gegend brachte, die viele nicht kannten. Die Anreise erfolgte über die Westautobahn bis zur Ausfahrt Regau. Auf der B120 ging es weiter bis Gmunden und Scharnstein.

Hier betraten wir das Almtal; über Grünau fuhren wir bis zum Almtalerhaus. Der erste Teil des Anstieges zur Materialseilbahn der Welser Hütte liegt im Wald und hat nur eine geringe Steigung. Weiter ging es über ein Bachbett zu einer Felsstufe, die mit Drahtseilen versichert ist.

Eine Eisenstiege brachte uns auf ein Schuttfeld und weiter steil in Serpentinen hoch zum heutigen Tagesziel, der Welser Hütte auf 1726 Hm gelegen.

Wir waren froh, daß es beim Anstieg über die 1000 Hm nicht allzu heiß war. Die AV Hütte liegt in einem mächtigen Kessel am Fuße der Nordwand des Großen Priel. Außer uns gab es wenig Gäste, somit waren wir gut untergebracht und versorgt.

Der nächste Tag war strahlend schön. Um 7.30 Uhr brach unsere Gruppe auf. Vorerst ging es ein steiles Kar hinauf. Hier trennten sich vier Teilnehmer von der anderen.

Sie gingen hinüber zum Einstieg des Tassilo Klettersteiges, der auf einer Länge von 1400 m und 600 Hm auf den Gipfel des Schermberges führt. Die Hauptgruppe stieg über teilweise versicherte Bänder hinauf zum Fleischbanksattel.

Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter, erst über einen breiten Rücken, dann über einen Grat zum mächtigen Gipfelkreuz des Großen Priel 2515 m. Ein wunderschöner Ausblick auf die nahen Gipfel der Umgebung und ins Alpenvorland war der Lohn für den Anstieg.

Nach einer längeren Rast ging es wieder hinab zum Fleischbanksattel und weiter auf dem "Ausseerweg" der zum nächsten Ziel, der Pühringer Hütte, führt. Kurz nach dem Sattel trafen wir unsere vier " Klettersteigler".

Drei von ihnen stiegen noch hoch zum Gr.Priel.Wir gingen weiter, teilweise zwischen mächtigen Felsblöcken in ständigem auf und ab durch eine wunderbare Alpenflora. Dann folgte ein langer und steiler Abstieg.

Nach knapp 5 Stunden erreichten wir die kleine Pühringer Hütte. Kurz unterhalb liegt ein idyllischer See. Wir überlegten nicht lange. Alle ließen die Hüllen fallen und sprangen in das 18 Grad warme Wasser. Nach dieser Erfrischung schmeckte das Abendessen um so besser.

Am Mittwoch starteten wir wieder um 7.30 Uhr. Wir stiegen hinauf zum Röllsattel.

Von hier ging es 1000 Hm den Sepp Hubersteig über viele Eisenleitern hinab in den Talboden und dann etwa 4 km hinaus zum Almssee.

Hier wollten wir wieder kurz schwimmen, aber das 14 Grad kalte Naß ließ nur eine kurze Wäsche zu. Beim Almsee hatten wir ein zweites Auto abgestellt. Mit dem holten wir unser Fahrzeug beim Almtalerhaus.

Im Wirtshaus "Jagersimmerl" in der Habernau ließen wir bei einem guten Essen die schönen Bergtage ausklingen, Alle Teilnehmer waren von der Gesamttour voll begeistert und so konnten wir die Heimfahrt etwas müde, aber zufrieden antreten.

Tourenführer:Rudi Gmachl

 

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