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Arbeitseinsatz und Planungsworkshop 14.–16.10.2016 (Arbeitseinsatz und Planungsworkshop 14.–16.10.2016)

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Arbeitseinsatz und Planungsworkshop 14.–16.10.2016

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und gefühlte 20 Grad - wer hätte das gedacht? Im Endeffekt dann doch nur eine Handvoll Helferlein, die dem Wetterbericht für dieses Wochenende keinen Glauben schenkten und nach und nach in der Jugendherberge eintrudelten um diese und ihr Drumherum winterfest zu machen.

Am Freitag war der erste „Vierertrupp“ am Werkeln. Es galt den Wasserhahn in der Küche zu reparieren und den „Antikuhzaun“ abzubauen, damit er nicht den schweren Lasten der (hoffentlich) bald drohenden Schneemassen zum Opfer fällt. Gesagt getan – nach erledigter Arbeit und aus Bangen vor dem Wetter reisten Martin, Monique, Rick und Yannik am nächsten Tag auch schon ab und die „zweite Runde“, bestehend aus Daniel, Lisa, Rainhard und Viki, ging mit großer Freude und der mitgebrachten Sonne ans Werk.

Der Samstag gehörte ganz dem Holz. Von früh bis spät wurde gehackt, geschlichtet und eingeräumt. Zu Beginn schienen die angelieferten Holzberge unbezwingbar, doch angetrieben von der traumhaften herbstlichen Kulisse – die Lärchen leuchteten golden in der Sonne und ab und zu umspielten kleine Nebelschwaden die Berge – der Freude am Beisammensein, guter Verpflegung, nostalgischer Musik und aufgrund ausgeglichener Arbeitsteilung (jede/r konnte einmal seine/ihre Laune am Holz auslassen) war mit den letzten Sonnenstrahlen auch der letzte Ast gespalten und der letzte Holzscheit verräumt.

Mit den motivierenden Klängen eines der Fraganter Urgesteine – dem Ghettoblaster – machten wir anscheinend auf uns aufmerksam und so kam es, dass der Abend nach der Beobachtung des aufgehenden Vollmondes mit einer unerwarteten Einladung von drei bisher unbekannten Fragant-Legenden zur Jause in der Pritschnighütte eingeleitet wurde. Der rege Austausch von Berg-, Sport- und Fragantgschichtln verlagerte sich dann später ans Lagerfeuer neben der Jugendherberge und klang mit sehr tiefgründigen und ehrlichen Gesprächen sowie großer Dankbarkeit für die unerwarteten Momente und Zusammentreffen im Leben aus.

„Morning has broken“! Nach einer kleinen Wanderung am wolkenlosen Sonntag – was an Schlaf versäumt wurde konnte bei einem kleinen Nickerchen in der Sonne am Gipfel wieder aufgeholt werden – stand noch ein kurzes aber erfolgreiches „Workshoppen“ auf dem Programm (Meisterplanung Karnischer Höhenweg) und schlussendlich ging es ans Einwintern der Hütte: die Matratzen aufstellen, Wasser und Strom abdrehen, den Boiler auslassen und die Hütte einmal durchputzen. Am Nachmittag waren wir fertig und machten uns zufrieden und mit neuen Bekanntschaften, bleibenden Erinnerungen und Eindrücken auf den Weg ins Tal.

Auch wenn wir Harald Stoppl Roth und einige andere beim heurigen Herbst-Arbeitseinsatz vermisst haben, war es ein super schönes Wochenende, das wir in der kleinen Runde bestens genutzt haben um all das zu erledigen, was anstand und an welchem wir obendrein freudige Bekanntschaft mit uns bisher unbekannten Seiten der Fragant machen konnten.

(Bericht: Viki Klammerth)

 

In diesem Jahr erstmals gesplittet fand parallel zum Arbeitseinsatz in der Fragant ein Workshop im AV Jugendraum statt. Rick, Yannik, Martin, Monique, Erika, Anna-Kathrin, Fritzi, Dea, Leo und Anja fanden sich ein, um die Unternehmungen der Alpenvereinsjugend Klagenfurt im Jahr 2017 zu planen. Miri und Mario wurden sporadisch per Handy zugeschalten. Jahresplanung einmal anders ;-)

Die bereits in den Wochen zuvor fleißig per Mail und Whats App gesammelten Ideen und konkrete Veranstaltungsvorstellungen wurden in ein einheitliches Bild gebracht, Kursleiter festgelegt, sowie unser „Campfundus“ fotografiert, mit der Hoffnung die ein oder andere Wanderhose bzw. tolle Bergsport Jacke wieder mit dem Besitzer zu vereinen. Wie der Zufall es wollte, führte uns unser gemeinsames Abschlussessen mit zwei Sommercampteilnehmerinnen „anno dazumal“ und gleichzeitig aktuellen Sommercampteilnehmerinnen- Müttern zusammen. Ein reger Austausch mit Feedback, Anregungen und Geschichten von damals war somit vorprogrammiert.    

(Bericht: Anja Kogler-Vogl)

 
 
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