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Skitourencamp “Into the Snow 2020”

Zum ersten Mal seit Jahren (wieder), begab sich eine Delegation der Alpenvereinsjugend Klagenfurt auf Skitourenwoche in die Innerfragant. Selbst der prognostizierte Sturm „Sabine“ konnte die 6 Teilnehmer*innen und 3 Betreuer*innen nicht davon abhalten, die Reise in die Fragant anzutreten

Nachdem beim Aufstieg zur Jugendherberge die Skier auf den ersten Metern noch am Rücken getragen werden mussten, erwartete uns zwei Stunden später eine malerische Winterlandschaft. Nach einem herzlichen Empfang durch das Betreuerteam wurden bei köstlichen Käsnudeln und Tee, Pläne für die nächsten fünf Tage (11.2-15.2) geschmiedet.
Ziel des Camps war es, jungen und begeisterten Wintersportlern eine Möglichkeit zu bieten, neue Erfahrungen im Bereich des Tourengehens zu sammeln und ihre Leidenschaft mit Gleichgesinnten auszuleben. Neben dem Spaß am Tourengehen selbst, standen auch das Planen von Touren, die Sicherheit am Berg und das Know-How rund um Lawinen an der Tagesordnung. Top motiviert begab sich die Gruppe so am ersten Morgen bei strahlend blauem Himmel Richtung Schobertörl. Unterwegs wurden unerlässlich eventuelle Gefahren aufgrund der vorherrschenden Schneemengen besprochen und analysiert. Als Entscheidungshilfe diente uns dazu die bewährte Strategie der „Stop or Go“-Methode. Die anschließende Abfahrt durch Pulverschnee Hänge ließ alle (Freerider-)Herzen höherschlagen. Gestärkt nach einer selbstgemachten Karotten-Ingwer-Suppe begab sich das Team abermals nach draußen, um eine Schneedeckenuntersuchung durchzuführen. Um die Lawinengefahr beurteilen zu können, wurde aus diesem Grund auf einem Testhang ein Schneeprofil erstellt. Im Schnee gegraben wurde auch am nächsten Tag nach einer erfolgreichen und anstrengenden Besteigung des Striedenkopfs, dieses Mal jedoch ein Kicker (=Sprungschanze) über den sich einige Teilnehmer/innen wagemutig mit Rückwartssalto stürzten.
Am vierten Tag begab sich die Gruppe Richtung Makernischarte. Die schon in den Tagen zuvor gesammelten Höhenmeter verlangte auch dieses Mal den Sportler*innen einiges ab. Jedoch wurde auch diese Tour zusammen von der Gruppe bewältigt, welche sich am Ende der Woche vielmehr als Team definierte. Die Abende wurden gesellig bei hervorragendem, selbstgekochtem Essen, guter Musik und viel Gelächter verbracht. So war es schlussendlich nicht verwunderlich, dass der Abschied mit einer gewissen Wehmut einherging, jedoch gespickt mit dem Wissen, dass aus gleichgesinnten Tourengehern Freunde fürs Leben wurden.  

Bericht: Lea Goldberger 

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