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Das Tagebuch unserer Jüngsten: Alpin Entdecker Camp 2019

Am Samstag, den 06.07.2019, fuhren wir (7 Mädchen und 12 Buben) in die Fragant in ein Abenteuer. Schon am ersten Tag wurde uns klar, dass diese Woche auch anstrengend werden würde: Mussten wir doch die 700 Höhenmeter vom Ort Innerfragant zur Jugendherberge (1.770 m) schaffen.  

Das Tagebuch unserer Jüngsten: Alpin Entdecker Camp 2019zoom

Nach 3 Stunden, voller Gebirgsschweiß und Gebirgsbachwasser, hatten wir uns unser Abendessen wahrlich verdient. Von da an wussten wir auch, dass wir gewichtiger heimkehren würden: Das Essen, welches Sylvia und Seppi für uns zauberten, schmeckte hervorragend und der fleißige Oberkellner Jakob sorgte immer wieder für Nachschub. Ein abendliches Kennenlernspiel ordnete den "Namensalat".

Am Sonntag ging es weniger hoch, dafür umso steiler himmelwärts. Den 7 m hohen Kletterfelsen erklomm jeder zumindest einmal und viele sogar mehrmals, wahlweise über Platten, Klettersteige, oder Steigleitern. Beim Reinsetzen ins Seil war einigen zu viel Luft unterm Hintern. Dank der perfekten Absicherung durch die Betreuer, traute sich dann doch jeder runter. Starfotografin Veronika hielt diese und weitere spannende Momente mit ihrer Kamera fest.

Montags sagte der Kärntner Wetterfrosch Regen voraus. Wie so oft in dieser Woche kam der Regen aber gar nicht. Während der Goldberghüttentour waren wir 6 Stunden unterwegs. Auf der historischen "Rollbahn" wünschten wir uns einen Hunt, dann hätten wir nämlich, wie einst das Kupfererz, einfach darin mitfahren können – Stefa hätten sicher gerne angeschoben.

Am Dienstag tüftelten die Betreuer für uns eine Schnitzeljagd aus. Wir fanden den Schatz dank Spionage sehr schnell. Auch bastelten wir mit Bogenbauexperte Kilian einen Wurfpfeil mit echten Federn. Und Strickliesl Dani löste komplizierte Knoten in unseren Wollknäueln, sowie Knoten in unseren Beinen beim Tanzen.

Obwohl uns am Vortag der holländische Wetterfrosch Rick für Mittwoch Regen vorhergesagt hatte, machten wir am Mittwoch bei wolkenlosem Himmel die Top Tour: Sadnig. Der liegt 1.000 m über unserer Hütte. Alle Teilnehmer erreichten die Sadnigscharte und genossen den eisbärkalten Gebirgssee. Auch der Molchteich wurde ausgiebig erforscht. Sieben besonders sportliche und sehr mutige Kinder schafften den Aufstieg über die Blutwiese und den Rudi-Maier-Weg zum kleinen und schließlich großen Sadnig. Am Grat bewiesen alle ihre Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Und weil abgesichertes Schneefeldrutschen sehr lustig sein kann, kehrten wir erst um 19 Uhr wieder heim. Diesmal hielten wir die Nachtruhe freiwillig ein.

Den Donnerstag verbrachten wir in der Wildnis am Biwakplatz. Wir bauten Unterstände und grillten ausgiebig am Lagerfeuer. Bananen sind gesund – am Feuer gegrillt und mit Schokolade gespickt schmecken sie auch! Zusätzlich brachte uns Kilian das Werfen unserer Pfeile am selbst gebauten Parcour bei.

Freitag war leider schon der letzte ganze Tag und der hatte noch ein paar Höhepunkte zu bieten: Beim traditionsreichen Er&Sie-Lauf seilte uns Stefan vom Balkon aus dem zweiten Stock ab. Am Nachmittag sprangen wir von dort aus sogar als fliegender Fuchs hinunter. Wir alle trauten uns das – Wow! Am Abschlussabend fanden Siegerehrung, Urkundenverleihung und viele kreative Darbietungen statt.

Samstag ging es einfach und bequem nach Hause. Unsere erleichterten Eltern freuten sich genau so sehr auf uns, wie wir uns auf sie. Vielen herzlichen Dank an das tolle Betreuerteam: Stefan, Jakob, Veronika, Dani & Kilian. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Gemeinschaftsbericht der Teilnehmer

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