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Eröffnung des „Panoramaweg Südalpen“

eine alpin-touristische Ko-Produktion

Panoramaweg Südalpe

Rundumblick auf der Petzen.

Panoramaweg Südalpe

Abendstimmung in den Karawanken.

Ein Prestigeprojekt von drei Kärntner Tourismusregionen und allen alpinen Vereinen Kärntens und Sloweniens biegt in die Zielgerade: der Panoramaweg Südalpen. Noch nie zuvor wurde von Anfang an in enger Abstimmung zwischen Tourismus und Alpinvereinen ein Weitwanderprojekt in dieser Dimension erarbeitet und umgesetzt.

Ausschlaggebend war die Notwendigkeit, im Zuge des Positionierungsprozesses der Tourismusregionen Klopeiner See – Südkärnten, Carnica Rosental und Lavanttal, ein Leitprodukt zum Thema „Wandern“ auf die Beine zu stellen. Der „Sonnenwinkel Kärntens“ – unter diesem Namen firmieren in Gemeinschaftsprojekten die drei Regionen – hat  von  Anbeginn  die Partnerschaft  der  Alpinvereine gesucht und deren volle Unter-

stützung bei der Realisierung bekommen. Es sind dies der Österreichische Alpenverein mit seinen Sektionen Klagenfurt, Villach und Wolfsberg, die Naturfreunde Kärnten, der Österreichische Touristenklub - Sektion Südkärnten, der Slowenische Alpenverein Klagenfurt und die Planinska zveza Slovenije (der Slowenischen Alpenverband).

Als Ergebnis liegt nun ein Weitwanderweg mit 17 Tagesetappen, 227 Kilometern und 13.500 Höhenmetern vor. Dieser erstreckt sich von Rosenbach über Bad Eisenkappel und Solčava bis nach Wolfsberg und Mühlen in der Steiermark. Drei Etappen verlaufen grenzüberschreitend nach Slowenien. Der Kamm der Karawanken und die Saualm werden miteinander verbunden. Höchster Punkt ist der Zirbitzkogel mit 2.396 Metern, tiefster Lavamünd mit 348 Metern Seehöhe.  Die Karawanken mit Koschuta, Hochobir und Petzen sind ebenso vertreten wie das Jauntal und das Lavanttal. Geprägt ist der Panoramaweg – wie schon der Name andeutet – von zahlreichen Panoramablicken von den Aussichtsbergen des „Sonnenwinkel Kärntens“, die bei guter Fernsicht von den Hohen Tauern im Norden bis zu den Ausläufern des dinarischen Gebirges im Süden reichen.

Übersichtstafeln bei den Tourismusinfos und bei den Start- und Zielorten sorgen für eine optimale Information der Wanderer. Zudem sind alle Etappen digital erfasst, mit GPS-Tracks ausgestattet und über das Alpstein-System in den Tourenguides zum Download bereit. Ein Begleitheft zu den handelsüblichen Wanderkarten – in denen der Weitwanderweg großteils ebenfalls bereits eingezeichnet ist – dient als weiteres Hilfsmittel für Gäste, um sich entlang der Wegstrecke zu orientieren und nützliche Informationen zu erhalten. Ko-finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des EU-LEADER-Programms zur Entwicklung des ländlichen Raumes.

Mit dem Panoramaweg Südalpen wird ein Stück Gebirge ins Rampenlicht gerückt, das bislang als Geheimtipp galt. Immer mehr Wanderer entdecken aber die wildromantische Schönheit der Saualpe oder der Karawanken, wo geschichtsträchtige Pfade und geologische Besonderheiten – wie die periadriatische Naht, die geologische Grenze zwischen den Kontinenten Afrika und Europa – auf Schritt und Tritt zu Wegbegleitern werden. Erklärtes Ziel sowohl der Touristiker als auch der alpinen Vereine ist es, den Panoramaweg künftig nach Westen hin zu verlängern und somit mittelfristig Anbindung an den Karnischen Höhenweg zu finden.