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Das internationale Bergwaldprojekt „Back to the Roots“ hat stattgefunden…. (Internationales Bergwaldprojekt „Back to the Roots“ 2012)

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Kärnten

Das internationale Bergwaldprojekt „Back to the Roots“ hat stattgefunden….

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22 Freiwillige aus 8 Nationen -Österreich, Deutschland, Russland, Spanien, Serbien, Ukraine, der Tschechischen Republik und Finnland- haben vom 15. bis 28. Juli 2012 die ländliche Atmosphäre in Maria Luggau genossen und zwei Wochen lang ihre Kraft und Ausdauer dem Schutzwald gewidmet.

1300 Fichten und Lärchen wurden in Projektgebieten der Wildbach- und Lawinenverbauung gesetzt, viele Hektar an bereits bestehenden Kulturen ausgesichelt und von Konkurrenzvegetation befreit. Der Kampf gegen Brombeeren und Brennnesseln war nicht immer ganz einfach und fair. Oftmals verschwand ein Freiwilliger ganz im Dickicht, nur um sich nach fünf Minuten mit dem Freudenschrei: „I found a littletree!“ zurückzumelden und sogleich mit der Sichel seinem neuen Freund mehr Platz und Licht zu schaffen.

Warum sich Menschen dieser schweren körperlichen Arbeit aussetzen anstatt am Strand ihren Urlaub zu verbringen, hat mehrere Gründe. Primär will man etwas Sinnvolles leisten,dem Wald etwas zurückgebenund nebenbei neue Freundschaften schließen. Mit Englisch als Campsprachekommt der Aspekt des verbesserten Fremdsprachengebrauchs noch hinzu.

Angeboten werden Bergwaldprojekte und Umweltbaustellen jedes Jahr vom Österreichischen Alpenverein mit verschiedenen Kooperationspartnern. In Maria Luggau waren dies das Service Civil International (SCI) und die Wildbach- und LawinenverbauungSektion Kärnten. Die freiwilligen Helfer und Helferinnen arbeiten ehrenamtlichfür Kost und Logis.

À la Motto „Back tothe Roots“ wurde rustikal in der Eisstockschießanlage von Maria Luggaumit Schlafsack dicht nebeneinander auf dem Boden geschlafen.Selber Kochen und das Verrichten der Körperpflege unter einer provisorisch errichteten Dusche oder in der Gail nebenan standen an der Tagesordnung. Lagerfeuer, romantische Gitarrenklänge, heiße Diskussionen über Gott und die Welt in den verschiedenen Ländern und kindliche Spiele ließen 22 Individuen in zwei Wochen zu Freunden zusammenwachsen.Mittels facebook, Mailverkehr und Postkarten bleiben sie sicherlich in Kontakt. Und wer weiß, vielleicht besuchen die ProjektteilnehmerInnen ihre gesetzten Bäumchen eines Tages, wenn diese bereits zu einem stolzen Schutzwald herangewachsen sind…


Statements von den Freiwilligen:

Eneritz (21)ausSpanien:„I want to improve my English and I want to meet different people from other cultures. I like to help other people and doing work in the mountains and it is also an opportunity to travel to another country”.

Thomas (48) aus Tirol:“Ich finde die internationale Zusammensetzung des Teams und die Kooperation mit dem SCI wichtig, weil dies eine Möglichkeit bietet durch Erfahrungen anderer Teilnehmer über den eigenen Tellerrand zu schauen. Vor allem finde ich die Möglichkeit, Bäume zu setzen, interessant und spannend, deren Entwicklung verfolgen zu können. Die körperliche Arbeit in der Natur ist für mich erfüllend und wichtig, vor allem im Gegensatz zum Wohnen und Arbeiten in geschlossenen Räumen.“

Juha(28)ausFinnland:”I think it`s an awesome opportunity to get to know the land where you travel and to stay at another place for a longer time and do something that matters. I like to be here in Austria because there are no mountains in Finland and so I really enjoy the landscape here.”

 

 
 
 

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