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TEAM - Slow and heavy oder Die Prinzipien des Bigwall- und Technokletterns

erstellt am 14.11.2018 / Kategorie TEAM

Domenic Barbist

Ein kleiner Budgetüberschuss und große Lust auf ein neues Abenteuer machten unser letztes Update in diesem Jahr nochmals zu einem äußerst interessanten und lehrreichen Wochenende. Ort des Geschehens war der Salzburger Ort Lofer, wo wir uns am besten Kalkstein austoben konnten.

Mit von der Partie waren diesmal die Mentoren Matthias Wurzer, Alex Blümel und Max Reiss. Konkret ging es dieses Mal um Techniken beim Bigwallklettern und technischem Klettern; Disziplinen, die für alle von uns neu waren und auf dementsprechend viel Interesse stießen.

Die ersten beiden Tage standen ganz im Zeichen des Bigwallkletterns. Dazu suchten wir uns eine möglichst steile und schwierige Route, um sie anschließend mit so viel Gepäck wie notwendig zu bewältigen. Das mag für diejenigen Leser und Leserinnen, die dem Prinzip „fast and light“ huldigen mitunter seltsam erscheinen, doch sollte uns dies eine Vorstellung davon geben, wie es sich anfühlt, in den richtig großen Wänden wie etwa des Yosemite-Valleys, zu klettern. Wir zogen Haulbags, probierten die Trittleitern aus, montierten ein Portaledge (ein nicht ganz einfaches Verfahren, wenn man sich zu dritt einen Hängestand teilt) und schafften es schließlich auch, darauf eine halbwegs angenehme Nacht zu verbringen. Geschützt durch einen mächtigen Überhang konnte uns auch die aufkommende Regenfront des ersten Abends nichts anhaben. Doch leider ließ dieser erste Schauer auch eine dicke Nebelschicht zurück, die uns noch bis zum Ausstieg die Sicht verwehren sollte. Am Gipfelkreuz angelangt lichtete sich die graue Suppe jedoch und wie beim Wanderer über dem Nebelmeer schweifte unser Blick über die atemberaubende Landschaft. Nach einem Gipfelbier gings dann bergab ins Gasthaus, wo der Plan für den nächsten Tag beschlossen wurde.

Es stand Technokletterei auf dem Programm. Dazu suchten wir uns ein nicht zu hohes Stück Fels, auf das wir anschließend mit allen Tricks und Schmähs hinaufarbeiteten. Dabei machten wir Bekanntschaft mit Skyhooks, Peker, Beaks, Cliffhänger, schlugen Felshaken aller Gattungen und Arten, benutzten die Trittleitern ausgiebigst und verfeinerten den Ablauf beim Routensäubern mit den Steigklemmen. Auch wenn das Wetter sich bei diesem Termin nicht von der sonnigsten Seite gezeigt hat, waren die Bedingungen doch durchwegs gut.  Mit einem großen Mehrgewinn an Wissen und Erfahrung beendeten wir dieses Update bei Kaffee und Bier ehe es zurück nach Innsbruck ging. Abschließend sagen wir danke an Alex, Mots und Max für diese drei interessanten und wilden Tage.

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