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STEP 2 - Fotos & Bericht (STEP 2 Fotos & Bericht)

STEP 2 - Fotos & Bericht

Team ROL IT Radeln ohne Limits

Inklusive Transalp rückt ihrem Ziel immer näher

Die Wiedersehensfreude war groß beim zweiten Treffen des "Team Inklusive Transalp". In Steinach am Brenner ist vom 26. bis zum 31. August so einiges ins Rollen gekommen, es wurden neue Ideen geboren und reichlich Zeit auf zwei oder drei Rädern verbracht.

Neben Grenzen bezüglich Kondition, Material und Gruppendynamik ausloten wurde vor allem an dem großen Ziel der Transalp 2019 und einem passenden Namen für uns getüftelt.

Und wir haben uns folgende Strecke als Ziel gesteckt: Beginnend in Scharnitz geht´s durch das Karwendel und über das Tuxer Joch. Von dort aus über den Brenner Grenzkamm und den Jaufenpass runter nach Meran und vorbei am Molvenosee zum phänomenalem Ziel, dem Gardasee. Von nun an ein konkretes Bild der Transalp vor Augen zu haben und nicht länger eine vage Vision, rückt unser großes Ziel ein bedeutendes Stück näher.

Statt dem eher informativen Titel „Team Inklusive Transalp“ trägt das Projekt von jetzt an den pfiffigen Namen „Rol It“ – Radeln ohne Limits Inklusive Transalp

Wer uns also einmal „live“ sehen möchte, kann uns am am 21. September um 21:15 Uhr in ORF Sport plus in Aktion sehen.

Außer dem Filmteam haben uns auch noch Hanna Moser und Nici Supletzky einen Besuch abgestattet. Es war toll einigen der ProjektinitiatiorInnen aus der Alpenvereinszentrale einmal Danke zu sagen, ohne die es unser Team schließlich nicht gäbe.

Unter den Fotos folgt ein genauer Bericht und ein Video von STEP 2!

 
 
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"Grenzen ausloten" von Adri

Die Wiedersehensfreude war groß beim zweiten Treffen des "Team Inklusive Transalp". In Steinach am Brenner ist vom 26. bis zum 31. August so einiges ins Rollen gekommen, es wurden neue Ideen geboren und reichlich Zeit auf zwei oder drei Rädern verbracht. Natürlich sind auch einige grundlegende Dinge beim Alten geblieben: Die wunderbare Stimmung, die Freude zusammen unterwegs zu sein und das Lachen, das durch die Gänge der Jufa in Steinnach geschallt ist, haben uns selbstverständlich auch auf diesem Step begleitet. Dennoch wurden eine Menge Pläne geschmiedet und klare Ziele für 2019 abgesteckt.

Obwohl die letzte Zusammenkunft des Transalp-Teams nun schon ein Vierteljahr zurückliegt, herrschte bei der Ankunft am Sonntagabend eher das Kollektiv-Gefühl, sich ein nur paar Wochen nicht gesehen zu haben, so natürlich und vertraut war die Stimmung gleich wieder von Anfang an. Somit konnten weitere Teamfindungs-Übungen guten Gewissens der Agenda fernbleiben und sofort richtig losgelegt werden. Ganz nach dem Motto "Grenzen ausloten" ging es am Montagmorgen gleich hoch hinaus - und zwar auf der steilsten, längsten und anspruchsvollsten Tour, zu der das Team bis dato gemeinsam aufgebrochen ist. Bei strahlendem Sonnenschein, umgeben vom Panorama der leicht angezuckerten Gebirgsketten der Brennergegend, ging´s hinauf zur Blaserhütte auf 2241 Metern. Die 1200 Höhenmeter auf steilem Schotter haben gleich mal klargemacht, wo Technik und Mensch an ihre Grenzen stoßen: Durch die steile Hangneigung und den lockeren Kies kam es reihenweise zu Ausfällen der Unterstützungsmotoren der Handbikes, aber auch müde Arme und Beine trugen zu einigen längeren und kürzeren Pausen bei. Vier sportliche Stunden und einen komplett platten Motor sowie ein abgeschlossenes Viehgatter später kam das Team glücklich und erschöpft am Ziel an. Wieder einmal hat sich gezeigt: Zusammen ist möglich, was alleine eben nicht zu schaffen ist. Ein voller Erfolg also, dieser erste große Anstieg, denn für die konkrete Planung der Route für 2019 ist jetzt klar, wo die Grenzen nach oben angesiedelt sind. Auf jeden Fall was das Bergauf angeht: Die gerademal Handbike-breite Trail Abfahrt zurück ins Tal hat gezeigt, dass Limits eben da sind, um sie zu verschieben.

Mit diesen neuen Erkenntnissen konnte dann am Dienstagabend endlich die große Frage in Angriff genommen werden, auf welcher Route wir im kommenden September die Alpen bezwingen werden. Nach einigem Herumtüfteln und mit viel Beratung durch die erfahrenen Transalp-RadlerInnen Mel und Markus ist dann schließlich die Entscheidung gefallen. Trommelwirbel bitte, der Streckenverlauf lautet wie folgt: Beginnend in Scharnitz geht´s durch das Karwendel und über das Tuxer Joch. Von dort aus über den Brenner Grenzkamm und den Jaufenpass runter nach Meran und vorbei am Molvenosee zum phänomenalem Ziel, dem Gardasee. Von nun an ein konkretes Bild der Transalp vor Augen zu haben und nicht länger eine vage Vision, rückt unser großes Ziel ein bedeutendes Stück näher. Ein schönes Gefühl! Doch nicht nur über die Routenführung wurde diskutiert, auch an der Namensfront hat sich einiges getan. Statt dem eher informativen Titel „Team Inklusive Transalp“ trägt das Projekt von jetzt an den pfiffigen Namen „Rol It“ – Radeln ohne Limits Inklusive Transalp.

Mit diesem korrigierten äußerlichem Auftreten rückte am Mittwoch das Thema Öffentlichkeitsarbeit in den Fokus: Ein Filmteam des ORF hat uns auf unserem Weg zur Laponisalm begleitet, um für das Behindertensportmagazin „Ohne Grenzen“ auf ORF Sport plus einen Beitrag abzulichten. Wer uns also einmal „live in Action“ sehen möchte, kann das dort am 21. September um 21:15. Außer dem Filmteam haben uns auch noch Hanna Moser und Nici Supletzky einen Besuch abgestattet. Es war toll einigen der  ProjektinitiatiorInnen aus der Alpenvereinszentrale einmal danke zu sagen, ohne die es unser Team schließlich nicht gäbe.

Nachdem wir die vorangegangenen Tage bestes Wetter genießen durften, kam der Donnerstag arg verregnet daher. Bei den vielen Stunden, die wir die letzten Tage auf Tour verbracht hatten, war das jedoch zu verschmerzen, schließlich gab es auch noch einige theoretische Punkte abzuarbeiten, wie etwa Materialkunde, Sponsoring oder die Frage, wie wir im weiteren Verlauf des Projekts mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit umgehen wollen. Außerdem haben wir den Blick in Richtung Step drei geworfen, der im Dezember im Kaunertal stattfinden wird. Da trifft sich das Team ausnahmsweise Mal ohne Bikes, sondern mit Ski/Monoski, um das Gebiet um die Weißseespitze unsicher zu machen.

Bis dahin tüfteln wir auf Hochtouren an der Route für 2019 und nutzen den Herbst, um uns fit für die Transalp zu machen. Falls du bis dahin nicht auf Neuigkeiten von „Rol It“ warten kannst, schau doch mal auf Alpenvereinaktiv.com vorbei. Da gibt´s nämlich alle Touren, die wir bisher gefahren sind, zum Nach-rollen.