Gemeinsam für den Schutzwald Gemeinsam für den Schutzwald

Umweltbaustelle Into the Forest

„Wälder für Menschen“ lautet seit 17. Juli das Motto für 19 Freiwillige aus ganz Europa. Im Rahmen einer Umweltbaustelle des Österreichischen Alpenvereins und des Service Civil International pflegensie ehrenamtlich zwei Wochen lang Jungwald in der Asten, Mölltal. Das ist ihr Beitrag zum internationalen Jahr des Waldes 2011.


So international wie der Anlass für die Umweltbaustelle sind auch die TeilnehmerInnen. In Zusammenarbeit mit dem Service Civil International konnte der Österreichische Alpenverein Freiwillige aus zehn Nationen für die Umweltbaustelle gewinnen. Die 16 - bis 29 -Jährigen stammen unter anderem aus Österreich, Großbritannien, Spanien und Serbien. Mit fachkundiger Unterstützung arbeiten sie gemeinsam auf Waldflächen der Agrargemeinschaft Asten. Dank Almdudler und Mercedes sind für Erfrischung und Transportmöglichkeit gesorgt.


Die Schutzfunktion der Wälder zu sichern ist Ziel der zweiwöchigen Umweltbaustelle. Ein gesunder Wald bewahrt die zivile Bevölkerung vor Lawinen- und Murenabgängen. Aufgabe der Freiwilligenistes,die jungen Bäume von Pflanzen, die ihnen Licht und Nährstoffe streitig machen, zu befreien. Zusätzlich schützen sie den Jungwald vor Wildverbiss, da das Wild die Knospen der Jungbäume abbeißt. Um derartige Schäden zu vermeiden, errichten die Freiwilligen einen 350m langen Drahtzaun und reparieren bestehende Wildzäune. Manfred Lercher, Obmann der Agrargemeinschaft Asten, hält die Arbeit der Freiwilligen für unerlässlich: „Die Pflegemaßnahmen können nur im Team durchgeführt werden.Die Waldbesitzer alleine sind dazu einfach zu wenig.“


Neben der manuellen Arbeit sammeln die internationalenTeilnehmerInnen auf 1800 m Höhe auch Erfahrung in gesellschaftlicher Hinsicht. Dem internationalen Jahr des Waldes entsprechend erlaubt die Umweltbaustelle ihren TeilnehmerInnen, ihr Wissen über den Wald zu erweitern und sich im interkulturellen Umgang zu üben. Für den 26-jährigen Markus aus Schweden bildet „das gemeinsame Arbeiten in der Natur mit Menschen verschiedener Herkunft“ eine wertvolle Erinnerung.