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"Ganz Normal" ein Vortrag von Hansjörg Auer

Free Solo Klettern in den Alpen, Grenzerfahrungen beim Versuch an der Masherbrum Nordostwand (7821m), die gewaltige Erstbesteigung des Kunyang Chhish East (7400m) im Karakorum Gebirge und das Unfassbare während der Erstbesteigung der Nilgiri Südwand (6839m) im Himalaya. Die veränderte Sichtweise nach der Nordwand des Gimmigela East (7005m) und die Solo Besteigung des Lupghar Sar West (7157m) über die unbestiegene Westwand.

Wann: 21.03.2019
Wo: Im Haus der Musik, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck
Beginn: 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Dauer: ca. 70 Minuten

Die Eintrittskarten sind in Druck und demnächst beim Alpenverein Innsbruck erhältlich.

Hansjörg Auerzoom

Hansjörg Auer

Hansjörg Auer gehört zu den aktivsten Kletterern, wenn es darum geht, die Entwicklung im Alpinen Klettern zu pushen. Seine Free-Solo-Begehung des „Fisch“ an der Marmolada Südwand im Jahre 2007 ist wohl eine der denkwürdigsten Leistungen im Alpinismus. Im Vortrag „Ganz Normal“ nimmt er den Zuseher auf eine Reise von den Spitzen und Türmen der Dolomiten zu den Bergen des Karakorum und Himalaya mit. Eine Gegend der Trostlosigkeit und das Gegenstück in Sinne von Erreichbarkeit und Trubel.

SÜDWAND Vom Free-Solo-Kletterer zum Profibergsteiger

Am 29. April 2007 bricht Hansjörg Auer allein in die Dolomiten auf. Nur seine Eltern und ein Bruder wissen, was er an diesem Tag vorhat: die ungesicherte Durchsteigung der Route »Weg durch den Fisch« an der Marmolada-Südwand. Zufällig wird jedoch beobachtet, wie ihm dieser alpinistische Meilenstein gelingt. Und für den zurückhaltenden jungen Kletterer, der auf einem Bauernhof in Tirol mit vier Geschwistern aufgewachsen ist, beginnt damit seine größte Herausforderung: ein Leben im Rampenlicht der Alpinszene. Freimütig schreibt er in seinem Buch über die Sehnsucht, die ihn immer wieder zu solchen extremen Aktionen treibt: zu Free-Solo-Begehungen an den schwierigsten Wänden der Alpen oder zu einzigarten Routen an den höchsten Bergen der Welt. Er spricht über Selbstvertrauen und Glück ebenso wie über Angst und Egoismus; erklärt, was mit einem Menschen passiert, wenn nur noch der eigene Weg für ihn zählt. Wie der Wunsch nach absoluter Kontrolle über den eigenen Körper zum völligen Kontrollverlust führen kann. Und warum Freundschaft nicht nur am Berg, sondern auch weit über das Klettern hin- aus von größter Bedeutung ist. Dabei offenbart sich ein nachdenklicher und sympathischer Spitzenalpinist, der trotz seiner Erfolge auf den Boden der Tatsachen geblieben ist. (ISBN: 978-3-89029-480-3)

 
 
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