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TAT-ORT KALKKÖGEL (TAT-ORT KALKKÖGEL)

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TAT-ORT KALKKÖGEL

copyright Flörl Wernerzoom

Die Kalkkögel in ihrer ganzen Pracht

Im März 2015 verkündete die Tiroler Landespolitik, nach eingehender rechtlicher Prüfung, endlich das AUS des „Brückenschlages“ durch das Ruhegebiet Kalkkögel und damit den Zusammenschluss zwischen der Schlick 2000 und der Axamer Lizum. Das Projekt widerspreche dem internationalen Vertragswerk der Alpenkonvention und konkret dem Protokoll „Naturschutz und Landschaftspflege“ (Art. 11), hieß es aus dem Tiroler Landhaus. Erst kürzlich wurde dieses rechtliche No-Go von LH G. Platter neuerlich bekräftigt (Tiroler Tageszeitung, 15.11.2017). Die Diskussionen und Auseinandersetzungen
um die Erschließung der Kalkkögel schienen endgültig beendet zu sein. Doch der Schein trügt, denn im Hintergrund zogen Politiker, Touristiker und Seilbahnbetreiber weiterhin die Fäden, ignorierten geltendes Recht, das Nein der Landespolitik und die breite Ablehnung durch die Bevölkerung. Schließlich sollten in Auftrag gegebene Rechts- und Fachgutachten die Aufhebung des Ruhegebietes ermöglichen, um den Weg für den Zusammenschluss freizumachen. Doch alle Versuche scheiterten! Ungeachtet dessen zeigte sich, wie schon bei vielen anderen Erschließungsprojekten in der Vergangenheit, der geringe Stellenwert des Naturschutzes und der fehlende Respekt gegenüber den bestehenden Schutzgebieten in Tirol.

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