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Massentourismus in Tirol (Massentourismus in Tirol)

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Massentourismus in Tirol

Massentourismuszoom

Der Linke Fernerkogel (Bildmitte) würde bei einem Zusammenschluss zwischen dem Pitz und Ötztal nord- und südseitig mit Seilbahnen
und Pisten komplett erschlossen.

So beschreibt Sebastian RIEGER das Land Tirol 1914 in seinem Volkslied. Das war einmal! Ein kritischer Blick vom Talboden bis ins Hochgebirge zeigt die Wirklichkeit, wie sich dieses Land in den letzten Jahrzehnten mit Ausnahme weniger noch authentischer Täler entwickelt hat: seelenlose (Tourismus-)Orte, architektonische Einfältigkeit, Massentourismus, vom Urlauber-, Freizeit- und Transitverkehr geknechtetes Land, Ausbeutung, Zerstörung und Transformation der Berggebiete zu einer Freizeitindustrie und Ausverkauf der Heimat an ausländische Investoren. Doch für die Tourismuswirtschaft mit ihren Machern und Machthabern scheint noch lange kein Ende dieser zerstörerischen Entwicklung und damit der bewussten Vereinnahmung des Landes für ihre Interessen in Sicht zu sein. Es herrscht blanker Egoismus und man könnte beinahe glauben, dass dieses Land den Touristikern und Seilbahnern gehört. Doch die besondere Tragik dieser scheinbar grenzenlosen Tourismusmaschinerie, der ständigen Zerstörung hochwertiger Landschafts- und Gebirgsräume und damit einhergehend die Veränderung des Landschaftsbildes findet von VerantwortungsträgerInnen in der Politik unreflektiert breite Unterstützung, indem Rahmenbedingungen, Auflagen, Gesetze, usw. nach unten nivelliert werden, um so nicht selten umstrittene Projekte genehmigbar zu machen. 

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