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Naturjuwel Feldringerböden und Schafjoch (NEIN! Zur Zerstörung der Feldringer Böden und Schafjoch)

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Naturjuwel Feldringerböden und Schafjoch

copyright Gerd Estermannzoom

Die Feldringerböden. Hier ist eine weitere Skigebietserschließung geplant.

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Zudem gibt es in den vielen Kleinstgewässern zahlreiche Amphibien, die unter strengem Naturschutz stehen, wie z.B. den Bergmolch.

 

(12.03.2019) Wer dem Beitrag vom 11.03.2019 in der Sendung Thema versäumt, kann unter folgendem Link den Beitrag noch 1 Woche ansehen. Auf Minute 23:30 Uhr finden Sie den Beitrag: https://tvthek.orf.at/profile/Thema/11523190

(04.03.2019) Genug ist genug! - Feldringer Böden und Schafjoch müssen unberührt bleiben.

Es war ein Schock, als im August des Vorjahres die Nachricht durchsickerte, dass im Zuge des Zusammenschlusses Kühtai - Hochoetz das Gebiet Feldringer Böden und Schafjoch mit Liften und Pisten "erschlossen" werden sollte. Das bisher nahezu unberührte Naturjuwel ist nicht nur ein leicht erreichbares Wanderziel für viele Oberländer und Menschen aus dem Großraum Innsbruck, sondern auch eine absolut lawinensichere Skitourenregion. 

Zudem gibt es in den vielen Kleinstgewässern zahlreiche Amphibien, die unter strengem Naturschutz stehen, wie z.B. den Bergmolch.

Im September starteten meine Tochter und ich auf der Plattform www.mein.aufstehn.at eine Petition, die schon nach 2 Tagen mehr als 1000 Unterstützer fand. Schon bald konnten wir mit dem ÖAV und den Naturfreunden Tirol zwei mitgliederstarke Partner gewinnen. Es sind vor allem Benjamin Stern von der Abteilung Raumplanung und Markus Welzl, stvtr. Vorsitzender des Landesverbandes Tirol, die uns von Anfang an und bis heute beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Bei einer Informationsveranstaltung im November , zu der auch die Projektbetreiber Bergbahnen Ötz und Kühtai geladen  waren, konnte sich erstmalig die Bevölkerung des Oberlandes im prall gefüllten Gemeindesaal in Mötz ein Bild vom geplanten Eingriff in die Natur vor ihrer Haustüre machen.

Das mediale Interesse auch im Ausland war groß und als ein Kamerateam der ARD bei der Gemeinderatssitzung in Haiming auftauchte, wurden die Beschlüsse für die Genehmigung der Schischaukel kurzerhand vertagt. In Silz, der Heimatgemeinde von Kühtai, versuchten Bürgermeister und Projektwerber in einer Gemeindeversammlung im Jänner dieses Jahres die Bürger von den Vorteilen des Zusammenschlusses überzeugen. Obwohl viele Silzer Aktionäre der Bergbahnen sind, war die Mehrheit der Anwesenden allerdings ganz klar gegen das Projekt eingestellt, wie zahlreiche  Wortmeldungen zeigten.           

Inzwischen hat sich  unsere Initiative zum Symbol für den Widerstand der Bevölkerung gegen die zunehmende Zerstörung von Naturlandschaften durch Seilbahnwirtschaft und Tourismus entwickelt.

Die Entscheidung liegt nun bei der Landesregierung. Unsere Petition hat inzwischen mehr als 14.000 UnterstützerInnen. Wir setzen weiterhin auf Information und öffentlichen Druck. Am Montag, 11. März wird in der sehr beliebten Sendung "Thema" (21:10, ORF2) unter dem Titel "Ausverkauf der Tiroler Berge - Einheimische wehren sich" über unsere Initiative berichtet.

Für 29. März ist die Übergabe der Petition an LH Platter geplant. Wir möchten diese Gelegenheit auch nützen, um bei einer Kundgebung am Landhausplatz (Beginn 16:00) unsere Botschaft "Genug ist genug!" zu vermitteln und laden alle Sektionsmitglieder zur Teilnahme ein. Weitere Infos unter www.feldring.at

Wir freuen uns über die Unterstützung durch den Alpenverein Innsbruck und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam dieses Naturjuwel retten können.

                                                                                                                                                             Gerd Estermann


(18.02.2019) Liebe Naturschützerin, lieber Naturschützer,

nach der ARD ist jetzt auch der ORF auf unser Anliegen aufmerksam geworden. Am 12. und 13. Februar wurde für einen Beitrag der Sendung "Thema" gedreht. Bei traumhaftem Wetter entstanden wunderschöne Aufnahmen. Sie werden zeigen, warum es sich lohnt, für den Erhalt dieser Landschaft zu kämpfen. Weitere Drehorte waren Ötz, Sölden und Kühtai. Benni Stern vom ÖAV, meine Tochter Tina und ich haben uns den Fragen der Redakteurin gestellt. Voraussichtlicher Ausstrahlungstermin: Mo, 11.03.2019; 21:10, ORF2 

Die Gemeindeversammlung in Silz am 25. Jänner hat gezeigt, dass auch in der Muttergemeinde von Kühtai die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Zusammenschluss Kühtai - Hochoetz und vor allem gegen die Zerstörung von Feldringer Böden und Schafjoch ist. https://www.tt.com/panorama/gesellschaft/15262838/schwarzer-freitag-fuer-ski-ehe

Als Reaktion darauf, wurde die Abstimmung des Gemeinderates vorerst verschoben.

Inzwischen haben sich auch viele Gäste aus Deutschland gemeldet, die in Kühtai oder Ötz Urlaub machen. Sie wollen ein Familienschigebiet ohne zusätzliche Verbindungen. http://www.feldring.at/reaktionen/reaktionen.html 

Um dies auch den Tourismusverantwortlichen im Ötztal,  in Kühtai und Sellrain vor Augen zu führen, bitten wir alle denen der Naturschutz am Herzen liegt und gegen einen weiteren Ausbau von Skigebieten sind, ihre Meinung den Tourismusverantwortlichen mitzuteilen:

christoph.rauch@oetztal.com; roland@habicherhof.at; buergermeister@oetz.tirol.gv.at; oliver.schwarz@oetztal.com; a.krasovic@innsbruck.info

Macht den Touristikern klar, dass kleine Familienschigebiete und sanfter Tourismus eine Zukunft haben und die lokale Bevölkerung ein Recht auf intakte Natur im eigenen Land hat!

Das soll auch Tirols Landeshauptmann und oberster Tourismuschef erkennen: buero.landeshauptmann@tirol.gv.at

Gemeinsam können wir etwas verändern und auch der nächsten Generation eine lebenswerte Welt hinterlassen.

Weitere Infos finden Sie auf dieser Homepage: http://www.feldring.at/