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Hugo-Gerbers-Hütte
Seehöhe 2347 m, Kategorie I, Kärnten, Kreuzeckgruppe
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Zur Geschichte der Hugo-Gerbers-Hütte

Die Hugo-Gerbers-Hütte wurde 1908 bis 1910 erbaut. Ihren Namen hat sie vom Gründer des Niederösterreichischen Gebirgsvereines Hugo Gerbers, geboren am 3.3.1845 in Wesel, erhalten.

Der Niederösterreichischen Gebirgsvereines änderte 1904 seinen Namen in Österreichischer Gebirgsverein und ist heute als Zweigverein Teil des Österreichischen Alpenvereins.

Baumeister der Hugo-Gerbers-Hütte war Veit Bernhard Oweger aus Zwickenberg mit vielen Mithelfern. Das Holz wurde mit einer primitiven Seilbahn von der Strieden bis zu den Almhütten geliefert. Von dort ging es mit dem Fuhrwerk weiter bis ins obere Gatterle, dann auf den Saubichl (Seeboden), wo die zweite Station war. Dann ging es weiter mit den Pferden bis zum Birnstein, von wo das ganze Material wieder mit einer Seilbahn bis zum Bauplatz befördert wurde.

Der Baugrund wurde von der Almgenossenschaft "Ochsenalp" in Zwickenberg zur Verfügung gestellt, ebenso das Bau- und Brennholz. 

Die ersten Bewirtschafter waren Frau Nemetschek bis 1931 und Frau Sedlarschek bis 1936. Beide Frauen kamen aus St. Veit in Kärnten. 1936/37 war Herr Glantschnig aus Rangersdorf im Mölltal Hüttenwirt. 1938/39 war dann Frau Maria Brandstätter aus Zwickenberg-Hinterberg, welche bei Funder zu Hause war, die Bewirtschafterin. Von 1939 bis 1949, das war dann schon in der Kriegszeit, führte ihre Mutter, Maria Brandstätter, Funderbäuerin in Zwickenberg, die Hütte weiter. Dann kam Herr Hoschna aus Wien, der die Hugo-Gerbers-Hütte bis 1959 bewirtschaftete. Danach war die Hütte fast zehn Jahr unbewirtschaftet.

1968 übernahm dann ein Engländer namens Philip Tallantire die Hütte und rettete sie vor dem Verfall.

Heute ist die Hütte in den Sommermonaten bewartet.

 
 
 

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