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Tirol |
Tuxer Alpen
Lizumer Hütte, 2.019 m Kategorie I , Ausgezeichnet mit dem Umweltgütesiegel
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Vom Zirmweg zur Glockenblume
Der ausgeprägte Zirbenbestand
gibt dem Lizumer Zirbenweg, „Zirmweg“, seinen Namen.
Am 2.857 m hohen Geier wächst und blüht noch über ein Dutzend Blütenpflanzen.
Am Pluderling, in 2.700 m
Höhe, wächst eine der ganz seltenen Blumenarten. Dr. Hermann Lechner, OeAV Hall
Ehrenmitglied, hat sie 1921 als erster entdeckt, die zierliche, nach dem Mont
Cenis benannte Glockenblume (Campanula cenisia). An der Tarntalerscharte entdeckte
Lechner einen Fremdling aus den südlichen Kalkalpen, die Anemone vom
Monte Baldo.
Nahe der Hütte sind ein paar
undeutliche Ufermoränen der letzten Vergletscherung zu entdecken.
„Im Fußgehänge der
Klammspitzen“, südwestlich der Lizumerhütte, sind bis in den Talgrund herab vor
Zeiten Kieselkalke zur Gewinnung von Wetzsteinen gebrochen worden. In alten
Karten heißen die Stellen „“Wetzsteinbruch“ und „Weststeinmannl“. 1907 entdeckt
ein englischer Geologe hier Versteinerungen.
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Die "Lizumer 4"
Pluderlinge - Geier - Reckner - Sonnenspitze (vlnr), vom Zirbenweg aus betrachtet
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Schneehühner am Geier
Kurz vor Wintereinbruch hat der
Naturschutzreferent der OeAV Sektion Kufstein, Rudi Tengler, im Zuge seiner
vogelkundlichen Wanderung in der Wattentaler Lizum am Weg zum Geier einige
der seltenen und sehr scheuen Schneehühner entdeckt, neben sieben anderen Vogelarten. Der 15. Okt. 2007 war ein
wunderschöner Tag, für die Vögel ein "Reisetag", wie Tengler auf der
Lizumerhütte erzählte.
Die Schneehühner waren zu der Zeit gerade in
Umfärbung auf ihr weißes Winterkleid, daher auf dem mit Neuschnee bedeckten
Felsgelände nur schwer zu erspähen bzw. zu fotografieren.
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Alpensalamander - bitte melden
Ein
Team der Universität Salzburg untersucht Lebensweise und Verbreitung
der "Wegnarren" und ist an Beobachtungen von Alpinisten und Wanderern
interessiert. mehr
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