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Tuxer Alpen - August 2006

Um  8 Uhr 12 stiegen  Franz und Robert  am BHf  St.Pölten in den EC nachInnsbruck

(für 2 Personen gibt es eine Ermäßigung von 10.- Euro), um dort  Luise und Heinz zutreffen, die mit uns die Tour mitmachen sollten.

Mit ca. ½ Std. Verspätung rauschte der EC in Innsbruck Bhf ein. Luise und Heinz warteten schon  und so ging es gleich zum Bus, der uns  zu der Patschekofelbahn brachte, einmal umsteigen in der Seilbahn und wir waren in kürzester Zeit am Patscherkofel 1964 m.

Um 13Uhr40 ging es los, zur Glungezerhütte 2610m, Regen und Wind waren unser ständiger Begleiter, wir ließen uns nicht beirren, da wir ja gut ausgerüstet waren. Vorbei an wunderschönen Schluchten und herrlicher Aussicht, man konnte sich nicht satt genug sehen, die Sicht war gut (noch gut), in weiterer Folge wurde der Regen heftiger und ging später in Schneeregen über. Der Wind legte auch zu und Nebel fiel auch ein. Es war so dichter Nebel, dass wir die Hütte nicht gleich gesehen hatten (waren ca. 100m davor). Rein in die warme Hütte, alles Nasse ausziehen, warme Bekleidung anziehen, warmes Trinken und Essen, den  Anstieg Revue passieren lassen.  Gehzeit 3Std 20 Min. Heinz mit seinen lustigen Geschichten hat noch für einen sehr heiteren Abend gesorgt (Wir lachten uns krumm)

21Uhr30 gingen wir schlafen, kurzer Blick ins Freie, statt Regen Schneefall und  0 Grad.

Na dann , gute Nacht! Unterkunft im Matratzenlager 

 

2. Tag  29.08.06

Glungezerhütte 2610m  Lizumerhütte  2019m

Nach dem Frühstück um 8 Uhr 45 ging es bei 15 cm Neuschnee, Wind, Nebel und leichtem Schneetreiben  weiter, nach 1Std Gehzeit entschied Luise, nicht mehr weiter zugehen. Sie fühlte sich zu unsicher, die Route zu gefährlich für sie. Nach kurzer Beratung erklärt sich Heinz bereit, mit Luise den Rückweg anzutreten, ca. 2-3Std Abstieg bis zur nächsten Seilbahn. Franz und Robert gingen weiter,  das Wetter besserte sich und es wurde ein gutes Wanderwetter,  Tullnerjöchl 2278m, Gwannschafalm 1966m Steinkaseralm 2002m, Navisjöchl 2479m, Mölsjoch 2334m , Klammerjoch 2350m , durch den Truppenübungsplatz am Posten Schober 13 , Posten Klammjoch P14 vorbei, um 16Uhr15 kamen wir bei der Lizumerhütte 2050m an (wird gerade umgebaut) Gehzeit ca. 7,5 Std. Unterkunft war im Matratzenlager, etwas eng, aber es gab warmes Wasser.

 

3.Tag 30.08.06

Lizumerhütte 2019m  Weidenerhütte 1799m

7Uhr ausgiebiges Frühstück, 7 Uhr 30 Aufbruch, ca.15cm Schnee, leichter Schneefall, windig.

Von der Lizumerhütte 2019m zur Hippoldspitze 2642m  , diese Strecke erwies sich als schwierig , durch den gefallenen Schnee konnten wir die Markierungen nicht gleich finden, war im steilen Gelände sehr schwierig. Den Aufstieg zur Hippoldspitze 2642m wagten wir nicht , zuviel Schnee und die Sichtweite war manchmal gleich null zu riskant, weiter ging es

zur Grafensalm 2061m. Mittlerweile haben wir die Grafensalm überquert und sind auf eine Höhe von 1743 m herunter gekommen, noch immer sehr viel Schnee. Hier zeigt es sich, ob man  eine Karte gut lesen kann und ein Orientierungsvermögen hat. So sind wir auf eine Melkhütte gestoßen, in der wir Rast machten. (Ofen, Brennholz, Stockbett mit Matratzen, war gut eingerichtet. Im Notfall hätte man Übernachten können, wir verzichteten darauf) nach kurzer  Brotzeit gingen wir weiter auf einer Forststrasse immer bergab Richtung Weidenerhütte. Mittlerweile sind wir aus dem Schneebereich gekommen, ein kurzes Gespräch mit einem Senner, wie lange noch zur Weidenerhütte?  In seinem unverkennbaren Dialekt  ca. ½ Std., wahrscheinlich haben wir es nicht richtig verstanden: 11/2 Std. hat es noch zur Weidenerhütte  gedauert . Ankunft 14Uhr30  7 Std. Gehzeit ,  Unterkunft im Matratzenlager

 

4. Tag 31.08.06

Weidenerhütte 1799m Rastkogelhütte 2177m

7Uhr50 Anstieg auf einem Forstweg nach ca. 1stündiger Gehzeit der Einstieg zum Rastkogel 2762 m  eine neue Herausforderung. Schnee noch vom Vortag, (in der Hütte hat man uns schon vor der Grad  Überquerung gewarnt aufgrund des angesammelten Schnees, ein mit uns aufgestiegener Bergwanderer riskierte nichts und drehte um, wir beide wollten es genau wissen . Nach kurzer Überlegung, wir probieren es, äußerste Vorsicht war geboten.  Der Schnee war hüfttief angeweht und immer wieder Nebelfetzen, um 12Uhr waren wir auf dem Gipfel des Rastkogel 2762m ein Bergheil, Nebel und Wolken verzogen sich und es war strahlender Sonnenschein, eine Sicht so weit das Auge reicht. So ein unbeschreiblicher Augenblick, das muss man genießen. Eine kleine Rast vergönnten wir uns dennoch. Wir beeilten uns zum Abstieg, da der Schnee zu tauen begann. Es wurde zunehmend wärmer. Vorbei an Bergseen noch ein Blick zurück zum Rastkogel, strahlender Sonnenschein und es ging zügig zur Rastkogelhütte 2177m

Ankunft 15Uhr, 7 Std. Gehzeit, Unterkunft  im Matratzenlager

 

5.Tag 01. 09.066

Rastkogelhütte 2177m Bahnhof Schwarz 545m Ziel

Ein Sonnenaufgang wie im Bilderbuch die Berge mit Schnee bedeckt, waren kurz goldenfarbig, ein wunderschöner Anblick. Nach ausgiebigem Frühstück drängte Franz zum Aufbruch um 8 Uhr gingen wir los. Das Wetter war diesmal für uns, wolkenloser Himmel das versprach Dauer Sonnenschein. Es ging zügig voran, vorbei an Almwirtschaften (Pfundsalm-Niederleger 1640m ), kurzes Gespräch mit dem Senner, er erzählte uns, dass sie heuer im Frühjahr 6 Meter Schnee hatten und von dem Wirtschaftshaus nur noch der Giebel zu sehen war. Von den anderen Gebäuden sah man gar nichts mehr. Beeindruckt über soviel Schnee gingen wir weiter, auf der Forststrasse begegneten uns immer wieder Herden von Kühen,  vorbei beim Schigebiet Hochfügen.  Bei der Maschentalam 1430m stehen zwei Einheimische bei einem Bildstock und sprachen miteinander. Was war da passiert? Erzählt einer der beiden, dass der Arzt einen von den Männern das Radfahren wegen der Bewegung verschrieben hat. Das ging leider nicht gut, der Blitz hat ihn beim Radfahren getroffen und er war sofort tot. Und der zweite Mann? Den hat der Blitz beim Tanzen getroffen und er war auch sofort tot. Eine unglaubliche Geschichte, aber sie ist leider war.

Um 12Uhr kamen wir beim Gsth. Gamsstein 1075m an, wegen Umbau geschlossen.

Gerecht teilten wir unsere letzte Jause.  Kellerjochhütte , Berghaus Hecher gingen wir nicht mehr (Franz wirkte schon sehr müde) , In Pilberg 1344m angekommen 13Uhr15 .Gezeit ca. 6 Std.,  der Lift fährt nicht mehr ins Tal, eine Buslinie ist dafür eingerichtet worden. Wenn Ihr euch beeilt, erwischt ihr ihn noch. Leider nicht mehr, wir sahen nur noch die Rücklichter. Gute Stunde Wartezeit auf den nächsten Bus.

Franz erreichte, dass uns zwei Arbeiter nach Schwarz mitnahmen. Die lieferten uns auch gleich direkt beim Bahnhof ab, ein Pfiat eich und schon waren sie wieder weg.

 

Abfahrt mit dem Zug 14 Uhr 10, Ankunft in St. Pölten. ca. 20 Uhr 30.

 

Robert Hafner

           

 

                 

 

 

 
 
 

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