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„Monte di Ragogna“ am 11. Mai 2019 ( „Monte di Ragogna“ am 11. Mai 2019)

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„Monte di Ragogna“ am 11. Mai 2019

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„Frühlingswanderung bei San Daniele.“ So wurde für diese Fahrt geworben und etliche „Neugierige“ von Hermagor bis Völkermarkt nahmen dieses Angebot an.
„Allen ein herzliches Willkommen zur heutigen Frühlingsfahrt auf den `Monte di Ragogna` bei San Daniele.“ Mit dieser Begrüßung starteten wir mit dem Reisebus Wastian in den sonnigen Süden. Sonnig? Keine Spur. Die Berge waren in graue, regnerische Wolken gehüllt und man spürte: Jeder hoffte, dass es später bei der Tour nicht regnete.

Die Gemeinde Ragogna, die 5 Ortschaften umfasst, hat knapp 3000 Einwohner. Zur Gemeinde Ragogna gehört auch der Ort San Giacomo, wo die Bergabenteurer ein ausgezeichneter Cappuccino erwartete.
Westlich von San Giacomo erhebt sich der Berg Ragogna, ein ideales Gebiet für Mountainbiker und Wanderer.
Schon seit dem Jahre 1866 erlangte der Berg von Ragogna wegen seiner Lage eine strategische Bedeutung und wurde immer wieder Schauplatz von militärischen Auseinandersetzungen. Heute finden sich noch hie und da verfallene militärische Stellungen.

Nach der genussreichen Stärkung in San Giacomo brachte uns der Bus nach ca. 2 km Fahrt zu unserem Ausgangspunkt. Und hier tauchten wir buchstäblich in den „Friulanischen Dschungel“ ein. Der Pfad war stellenweise total rutschig und dieser Teil der ersten Etappe bekam daher den Namen „Schmierseifenweg“.
Danach wird der Weg allmählich breiter und nach ca. einer guten Stunde erreichten die Wanderer den nördlichsten Aussichtspunkt „S. Giovanni in Monte“. Vor allem beeindruckend ist hier der Blick auf das riesige Flussbett des Tagliamento.
Nach dem Aufstieg zum Grat begrüßte uns dort ein wunderschöner Pfau mit lautem Geschrei. Von anderen Tieren in diesem Gehege war aber keine Spur zu sehen, bzw. zu hören.
Nun ging es Richtung Süden. Wegen Rutschgefahr benützten wir zuerst einen schmalen Waldweg auf der Westseite des Bergrückens, dann etliche hundert Meter Asphaltstraße, ehe wir schließlich auf dem Grat, und das nun bei Sonnenschein, weiterwanderten.

Vor dem letzten Ziel, der „Batteria Ragogna Bassa“, packte die bunte Schar noch einmal ihre Jause aus, ehe sie dann über diese verfallene Artilleriestellung wieder durch den „Dschungel“ zurück zum Ausgangspunkt kehrte.
Alle sind dort nach der ca. 4 stündigen Rundtour verschwitzt, aber heil angekommen! Keiner hat gejammert, auch wenn der eine oder andere das Recht dazu gehabt hätte. Was für eine tolle Gruppe!

Bericht: Helfried Gangl

 

 

 
 
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