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„In der Mölltalleit`n, auf da ondarn Seit`n“ - 11. August 2018 (Wöllatal am 11. August 2018)

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„In der Mölltalleit`n, auf da ondarn Seit`n“ - 11. August 2018

Wöllatal

 „In der Mölltalleit`n, auf da ondarn Seit`n“, so lockte die Ausschreibung. Der, der Verlockung nachgegeben hat, wurde reichlich mit einer unberührten und herrlichen Bergwelt belohnt. Für alle war es Neuland. Kein Tourismus, kein Auto, kein Lift – ein wunderschönes Fleckchen in der Kreuzeckgruppe.

Pauline Lerchbaumer, Stubendichterin aus dem Mölltal, beschreibt ihre Bergwelt so:
„Oans sog i enk gewiss: I woaß, wos Zfriedensein wohl is. Denn in da Bergwelt is mei Leben, es tuat koa schienas Platzle gebn!“

Pünktlich in der Früh startete die bunte „AV-Schar“. Gailberg, Iselsberg, Winklern und Stall, das waren unsere Fahrtstationen. Anschließend führt eine schmale, aber asphaltierte Straße, leicht ansteigend, ins Wöllatal. Am besten, man begegnet da keinem Auto, oder gar einen Holz-LKW, denn es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten. Auf jeden Fall ist hier für Adrenalinschübe gesorgt.

Nach einigen Kilometern hieß es dann Schuhe schnüren und Rucksack schultern. Unser Ziel war die Staller Wölla – eben dieses schöne Fleckchen Erde. Aber auch der Aufstieg lässt keine Wünsche offen.
Nach ca. 1 Stunde Gehzeit erreichten wir das Kosakenkreuz. Hier wird einem Kosakenkind gedacht, das mit ihren Eltern auf der Flucht vor den Engländern im Jahre 1945 verstarb.

„Jetzt ist es nicht mehr weit! Seht, dort drüben hinter dem Wasserfall ist die Alm – eingekesselt vom Kreuzeck und Hochkreuz.“ Und da gerade Mittagszeit war, ließen wir uns hier von der freundlichen Sennerin mit Buttermilch, Schmalzkas und Kaffee verwöhnen.

„Brr, frisch wird`s.“ Ja, kurz verschwand die Sonne hinter den Wolken und so beendeten die „AV-Abenteurer“ ihr ausgiebige und beschauliche Rast.

Normal ist man ja beim Abstieg immer etwas schneller, aber die vielen Schwarzbeeren mussten unbedingt verkostet werden. Was gibt es besseres für die Verdauung – Buttermilch und Schwarzbeeren.

Ich glaube, irgendwie haben die Leute diese Gegend schon ein bisschen ins Herz geschlossen. Denn fürs kommende Tourenjahr reifte schon der Plan: Eine Durchquerung der Kreuzeckgruppe. „Aber Heli, nicht nur 2 Nächte, mindestens 3 Nächte und 4 Tage!“

Bericht und Bilder: Helfried Gangl
Bilder: Ilse Jank


 

 
 
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