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13.6.2017 Alpenvereinswanderung zur Illyrischen Gladiole und durch die Schütt

Schüttezoom
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5 hitzeresistente Damen fuhren mit mir mit der Bahn bis Neuhaus, von wo aus wir Richtung Oberschütt entlang der Straße marschierten, in der Gail Fische und an der Böschung Feuerlilien  beobachteten. Es war spannend, ob die Gladiolen wegen der Hitze der vergangenen Tage noch blühten. Wir hatten Glück, im Schatten der Bäume und Sträucher zeigte sie sich noch in voller Pracht und auch die Sibirische Schwertlilie leuchtete uns weiß-blau entgegen. Orchideen, Ziest und Mädesüß wogten sich sanft im Morgenwind. Eine Überraschung, Walter Lackner aus Villach war zugleich mit einer Seniorentruppe vom Villacher AV soeben eingetroffen. Wir wollten nicht zum Original-Weiterweg zurückgehen und fanden einen Waldsteig, der uns zur Weinitzen brachte. Von dort war es nicht mehr weit und sehr abwechslungsreich zum Rastplatz neben dem Bach. Uli entdeckte ein ca. 3 cm langes Fischlein. Danach, von urigen Schwarzföhren, Schwalbenwurz und Stendelwurz begleitet, stiegen wir hinunter Richtung Unterschütt und nutzten den schattigen Waldweg, bevor wir entlang der Landesstraße unseren Weg nach Federaun fortsetzten.

Ein Hirschtier übersetzte eine Wiese – aufregend! Nun hatten wir den Römerweg erreicht, dem wir nun nach Oberfederaun – kurzfristig der Sonne ausgesetzt – folgten. Aber danach konnten wir nun den Schatten dieses herrlichen Laubmischwaldes genießen, ein sanftes Lüfterl wehte uns entgegen und ließ die Seele atmen. Erstaunlich, dass die Römer aus dem Felsen zwischen den übrigens genormten Radspuren Stufen schlagen ließen, damit die Pferde sicheren Halt fanden. Trotzdem, ein Vergnügen konnte damals eine Kutschenfahrt auch nicht gewesen sein. Schließlich gelangten wir zur berühmten Napoleonwiese mit den vielen hallstattzeitlichen Gräbern und von dort war es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Warmbad Villach. Wir hatten nur ca. 15 min zu warten und nahmen dann den Zug Richtung Hermagor, wo wir um ca 14.20  nach unserer Natur- und Kulturwanderung bei 30 Grad C eintrafen. Schön wars, machen wir wieder!

Bericht und Fotos: Dr. Hermann Verderber

 
 
 

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