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Glocknerradweg am 25. Mai 2017

Glocknerradwegzoom
Glocknerradwegzoom

Von Heiligenblut bis Möllbrücke – fast 80 km, unsere bisher längste Tour, führte uns unter den Dreitausendern der Tauern entlang der schäumenden Wasser der kristallklaren Möll.

In bewährter Manier brachte  Christoph Wilhelmer die 40 Radler bis nach Heiligenblut, wo es wenige Stunden vorher noch geregnet hatte. Ein stürmischer Wind empfing uns, der uns auf dem „Glockner-Radweg – R8“ begleitete und uns zumeist gut gesonnen war. Nach einer Kaffeepause und einigen Schnappschüssen vom Großglockner machten wir uns an die Abfahrt, vorerst entlang der Bundesstraße bis zum „Jungfernsprung-Wasserfall“, wo der eigentliche Radweg beginnt.

Das Feld zog sich weit auseinander und mit gutem Rückenwind waren wir bald in Winklern ohne viel treten zu müssen.

Doch hier schlug der Wind um, und eine ordentliche Brise von vorne machte uns die Fahrt ein wenig schwerer.  An den Kajak-Fahrern vorbei, durch blitzsaubere Ortschaften und klaren Stauseen erreichten wir schließlich Obervellach.

Vorsichtshalber wartete dort unser Bus, um diejenigen aufzunehmen, denen 55 km genug waren. Doch die gut gemeinte Zustiegsstelle wurde überhaupt nicht in Anspruch genommen und so ließen wir Christoph alleine mit den Bus nach Möllbrücke fahren. Respekt – das hätten wir uns nicht gedacht.

Von Obervellach abwärts begleitete uns jetzt wieder unser Freund, der Nordwind, und schob uns ordentlich an. Es ging jetzt mehr auf und ab, aber schnell war das Ende unseres Ausfluges erreicht. In Möllbrücke wurden die Räder wieder verstaut und im Landhotel Kreinerhof wurden wir schon erwartet und genossen das ausgezeichnete Essen.

Leider wurde einer Teilnehmerin kurz vor Möllbrücke eine querende Katze zum Verhängnis. Der unvermeidbare Sturz endete leider im Krankenhaus – doch schon am nächsten Tag war die Heimreise möglich.

Fazit: Eine Tour auf einem sehr gut ausgebauten und beschilderten Radweg, durch eine tolle Landschaft bei herrlichem Radlerwetter, die uns gezeigt hat, in welcher guten Kondition unsere Teilnehmer sind, und wie wichtig ein Radhelm ist!

Bericht und Fotos: Walter Mörtl

 
 
 

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