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Born-Wanderweg am 12.9.2015 (Born-Wanderweg am 12.9.2015)

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Born-Wanderweg am 12.9.2015

Born-Wanderwegzoom
Born-Wanderwegzoom
Born-Wanderwegzoom

Für diesen Samstag war Schönwetter vorausgesagt und es war wirklich so. Blauer Himmel und eine gute Fernsicht. Nur südlich vom Wocheiner See stauten sich die Wolken.

„Hoch über der Loiblstraße in Slowenien befindet sich der atemberaubende Born-Wanderweg“. So stand es in der Ausschreibung. Und das lockte natürlich Bergbegeisterte von Reisach bis Villach. In angenehmer Fahrt chauffierte uns das Reisebüro Wastian durch`s Rosental auf den Loiblpaß - unserem Ausgangspunkt. „Die Schuhbänder gut verschnüren, das Handy ignorieren, die Taschenlampe griffbereit halten und im ersten Teil konzentriert gehen!“, so lauteten meine Anweisungen. Der Born-Wanderweg bis zur Preval-Hütte ist wirklich sehenswert. Der schmale Steig ist fest und mit Sicherungen versehen. Die Tiefblicke wirklich eindrucksvoll.  Vor allem der Tunnel ist ein Erlebnis, wenn man kein Licht hat und Wasserlacken durchwaten muß.

Die Pause auf der Preval war genau richtig. Nördlich der Hütte baut sich das mächtige Begunjscica-Massiv auf. Und diesen Gebirgsstock umrunden, das war für heute geplant.

Die zweite Etappe führte uns bis zur Roblekov dom. Der Weg dorthin ist anfangs unschwierig, doch bald quert das Steiglein einen sehr steilen Grashang. „Hoffentlich sind alle schwindelfrei!“ Dieser Gedanke beschäftigte mich, doch keiner beklagte sich. Bald war auch diese Stelle gemeistert und wir genossen dann bei der Roblekov-Hütte die Jause und die einmalige Aussicht in die slowenischen Täler und Berge.

Der Steig zur Zelenici-Hütte erwies sich später als der anspruchsvollste Teil unserer Rundtour. Teilweise mit Drahtseilen gesichert mußte abgeklettert werden. Jede Einzelne war voll konzentriert. Trotzdem kam es zu einem Ausrutscher und zu einer leichten Verletzung. Endlich aber, nach vielen auf und ab im felsigen und schottrigen Gelände, sahen wir die heiß ersehnte Dom na Zelenici. Hier noch einmal eine kurze Verschnaufpause, ehe wir die letzte und vierte Etappe hinunter zum Loiblpass wanderten.

„Wann werdet ihr wieder zurück sein?“, erkundigte sich Sepp, unser Chauffeur. „Na, ja, ich schätze um 17,00 Uhr!“, war die Antwort. Und so war`s. Nach acht Stunden konnte sich jeder im Bus entspannt und stolz zurücklehnen. Stolz sein auf seine Leistung, die alles abverlangt hat.

Die Schönheiten dieser urigen Landschaft - Begunjscica, Wertatscha, Selenitza Palec - das stabile Wetter, der Einsatz und die Disziplin der Gruppe, und letztendlich die gute Küche in Rosegg, all das machten den Samstag zu einem abenteuerlichen und erfüllten Tag.

Helfried Gangl

 
 
 

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