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20. Haller Lawinen Update am 6. Dez. 2018 (Lawinen Update" mit Rekordbesuch)

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20. Haller Lawinen Update am 6. Dez. 2018

Biwak-Demonstration
Biwak-Demonstration
Lawinen Update Hall
Lawinen Update Hall
Mag. Michael Larcher, ÖAV Bergsportchef
Mag. Michael Larcher, ÖAV Bergsportchef

Tolle Stimmung, Rekordbesuch in Hall beim LAWINEN UPDATE am 6. Dez. 2018 im Kurhaus, mit Michael Larcher, ÖAV Bergsportchef. Sehr freundschaftlich und wertschätzend, ausgezeichneter, interessanter und kurzweiliger Abend.

Die Alpenverein-Basis-Info „Lawinen Update“ legt in allen Bezirken und in allen Bundesländern 21 Tourstopps ein. Alpenverein Landesverband Tirol und die Sektionen bieten allen, die im Winter im Gebirge unterwegs sind, diese Vertiefung ihrer Grundkenntnisse in speziellen Info-Abenden an. 

Mit dem vom Haller Alpenverein entwickelten „Lawinen update“  wurde der Startschuss für den Schwerpunkt LVS-Training, Lawinen-Kunde, -Vorbeugung und Verhalten gestartet. Michael Larcher, Bergführer, Gerichts-Sachverständiger und Leiter der Bergsportchef im Alpenverein,  thematisierte anhand von Lawinenereignissen aus dem letzten Winter , was man aus Unfällen lernen  kann. 

2019: LVS-Kurse auf der Lizumerhütte

Während der Wintermonate veranstaltet Hüttenwirt Anton jeweils im Zeitraum zwischen Sonntag und Donnerstag eineinhalbtägige LVS-Lawinenkurse mit Bergführer, in der Lizumerhütte und am eigenen LVS-Trainingsgelände. Teilnehmerzahl: mind. 5 Personen, Kosten: 110 Euro p. P., inkl. HP, Nächtigung, Kurs.

Lawinenkurse für Einsteiger auf der Glungezer Hütte  - Zweieinhalb Tage Intensivseminar 

Programm Freitag: Treffpunkt 14.00 h; gemeinsamer Aufstieg zur Hütte mit Bergführer; ca. 3 Stunden Theorie.

Samstag: Geländepraxis: Wahl einer sicheren Aufstiegsspur / Abfahrtslinie; Schneeprofil, Skitechnik (Spitzkehren), LVS-Training, anschließend Theorie. Sonntag: Zusammenfassung und Vertiefung im Gelände. Abschlussbesprechung.

Paket beinhaltet: Kurs mit Staatlich geprüftem Bergführer u. Skiführer nach der „ÖAV Stop or Go“ Methode; LVS-Pieps-Trainingsstation; ÖAV-Lawinen Booklet ; 2 Übernachtungen mit Halbpension, incl. Vitalfrühstück und Marschtee

Ausrüstung: Komplette Skitourenausrüstung; LVS–Gerät, Lawinenschaufel und Lawinensonde                                             Teilnehmerzahl: 6 bis max. 10 Personen; Kosten pro Person 285 €

Anmeldung: direkt auf der Reservierungsplattform der Glungezer Hütte www.alpenverein.at/glungezerhuette/bei „Gruppe“ Eintrag LVS, oder per email: bernhard.koller@live.at

Termine: 11.-13. Jän. 2019; 18.- 20. Jän. 2019; 25.-27. Jän. 2019; 1.- 3. Feb. 2019; 8.-10. Feb. 2019

Lawinen Update 2018/19 - Alle Termine in Tirol

27. Nov. 2018, Telfs, Sicherheitszentrum
28. Nov. 2018, Breitenwang, VZ 
29. Nov. 2018, Wörgl, Komma
 6. Dez. 2018, Hall i. T., Kurhaus
10. Dez. 2018, Schwaz, Wirtschaftskammer
14. Dez. 2018, Kitzbühel, K3 Kitzkongress
 8. Jän. 2019, Sillian, Kulturzentrum
11. Jän. 2019, Landeck, Stadtsaal
14. Jän. 2019, Matrei in Osttirol, Kinosaal 
Beginn jeweils 19 Uhr. Eintritt: Frei(willige Spenden)

"Wildspitze"- Acryl von Hubert Zöhrer, Mils
"Wildspitze"- Acryl von Hubert Zöhrer, Mils

Ausstellung Hubert Zöhrer „Bergwelten“ beim Lawinen Update

Hubert Zöhrer, der „Alpenmaler aus Mils“, präsentierte beim „Lawinen update“ im Kurhaus  seine „Bergwelten“, eine Auswahl neuer und großformatiger Acrylbilder. Seit Jahren widmet sich Zöhrer der Berg- und Landschaftsmalerei, besonders fasziniert ihn das Spiel von Licht und Schatten in der Natur. Die Ausstellung rankt sich um Malerei aus den Nord- und Südtiroler Bergen, vom Wilden Kaiser bis zu den Ötztalern, den Dolomiten, der Bernina. (Bild )


"Lawinen Update": Geballtes Wissen für Wintersportler 

Welche Ausrüstung gehört in den Tourenrucksack, wie bewegt man sich sicher im Gelände und wie minimiert man das Risiko, von einer Lawine erfasst zu werden? Um Wintersportlern einen sicheren Einstieg in die Tourensaison zu ermöglichen, setzt der Alpenverein die erfolgreiche Vortragsreihe "Lawinen Update" auch heuer fort. 21 Alpenvereinssektionen in ganz Österreich bieten allen, die im Winter im Gelände unterwegs sind, einen spannenden Vortragsabend und ermuntern sie, ihr Lawinenwissen auf den neuesten Stand zu bringen. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. 

Tourengeher, Freerider, Schneeschuhwanderer und andere begeisterte Wintersportler können sich ab November wieder auf die beliebten "Lawinen Updates" des Alpenvereins freuen. Bereits im letzten Winter waren die Vortragssäle bis auf den letzten Platz gefüllt, und auch heuer haben Interessierte die Gelegenheit, bei einem brandaktuellen und informativen Vortrag einiges zum Thema Schnee und Lawinen dazuzulernen. 

Konkrete Empfehlungen vom Lawinenexperten 

"Wie bin ich sicher im Gelände unterwegs und wie lassen sich Unfälle vermeiden? Das Lawinen Update ist für aktive Wintersportler DIE Gelegenheit, sich zum Start in die Tourensaison zu informieren, ihr Wissen aufzufrischen und sich in einem kurzweiligen Abend das Rüstzeug für eine sichere Wintersaison zu holen", sagt Michael Larcher, der Leiter der Bergsport-Abteilung im Alpenverein und Vortragender bei den "Lawinen Updates". Er gibt außerdem zu bedenken: "Ein Vortrag kann niemals die praktische Ausbildung im Gelände ersetzen, er kann aber motivieren, die Kursangebote des Alpenvereins und der Alpinschulen zu nutzen." 

In zwei spannenden Stunden beleuchtet der Lawinenexperte ausgewählte Lawinenereignisse aus dem letzten Winter und hilft dem Publikum dabei, den Blick für die Gefahrenmuster im Schnee zu schärfen und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu verinnerlichen. Der zweite Teil des Vortrags bietet jede Menge Praxiswissen für Tourengeher: Wie funktioniert die Notfallausrüstung, wie läuft der LVS-Check ab, wie sucht man effizient nach Verschütteten und wo findet man die richtigen Kurse, um den Ernstfall Lawine zu üben? 



Donnerstag 30. Nov., 19:00 h im Kurhaus
Donnerstag 30. Nov., 19:00 h im Kurhaus

Zum Thema „Aus Lawinenunfällen lernen“ referierte Mag. Michael Larcher, Bergführer, Gerichts-Sachverständiger und Leiter der Bergsportabteilung im Alpenverein (ÖAV)  am  30. Nov. 2017 im Kurhaus HALL.

Lawinenereignisse aus dem letzten Winter bildeten den Schwerpunkt dieses Abends und dienten als Grundlage zur Unfallvermeidung. Larcher erläuterte Ursachen und Fehler und welche Schlüsse (Lehren) der „Normalskitourengeher“ daraus ziehen sollte.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr veranstaltete der Alpenverein auch für den Einstieg in die kommende Tourensaison die Vortragsreihe "Lawinen Update". 21 Sektionen österreichweit bieten allen, die im Winter am Berg unterwegs sind, einen spannenden Vortragsabend und ermuntern sie, ihr Lawinenwissen auf den neuesten Stand zu bringen. 

Lawinenwissen für Wintersportler

In zwei spannenden Stunden erhielten die Teilnehmer Antworten auf die folgenden Fragen: Wie bereitet man sich auf Touren abseits der Skipisten vor, welche Ausrüstung gehört in den Rucksack, was muss man bei der Tourenplanung beachten und welche Faktoren unterstützen die Entscheidungen vor Ort? 

Eine Analyse ausgewählter Lawinenereignisse aus dem letzten Winter half dabei, den Blick für die Gefahrenmuster zu schärfen und die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen zu verinnerlichen. 

Viele Lawinenunfälle wären vermeidbar

Michael Larcher"Rund 20 Tourengeher sterben Jahr für Jahr in Lawinen. Auch wenn nicht alle Lawinen vorhersehbar sind und Unfälle auch ohne menschliches Fehlverhalten passieren können, beobachten wir doch auch wiederkehrende Unfallmuster, die eindeutig vermeidbar wären", so der Lawinenexperte. 

An die 300 Interessierte nutzen die Gelegenheit,  Ihr Wissen aufzufrischen und sich auf die kommende Wintersaison vorzubereiten.

Rückblick auf Lawinen update 2012 bis 2016

Lawinen update Hall
Lawinen update Hall
Michael Larcher beim Lawinen update in Sillian  Foto AV Sillian
Michael Larcher beim Lawinen update in Sillian Foto AV Sillian
Gerald Aichner, Romed Giner, Plank Hans
Gerald Aichner, Romed Giner, Plank Hans

Die vom Alpenverein Hall in Tirol konzipierte und erprobte Info „Lawinen update“ fand 2016  zum 17. Mal statt,  am 1. Dezember  als "Haller Lawinen update" . 

Im voll besetzten Kurhaus-Foyer referierte zum Thema „Aus Lawinenunfällen lernen“  Michael Larcher,  Leiter der Bergsportabteilung im Alpenverein (ÖAV). Lawinenereignisse aus dem letzten Winter bildeten den Schwerpunkt dieses Abends und dienten als Grundlage für die nähere Betrachtung. Larcher erläuterte Unfallursachen und welche Lehren der „Normal"-Skitourengeher oder Freerider daraus ziehen können.

Zur Begrüßung und Einführung erklärte Halls Alpenverein-Vorsitzender Gerald Aichner: "Ich halte es für die Verpflichtung des Alpenvereins als Bergsportorganisation, den Mitgliedern das erforderliche Know how zu bieten, beste Vorbereitung auf Skitourenwinter zu ermöglichen. 

Unser "Modell" „Lawinen update“  exportieren wir heuer in 6 Tiroler Bezirke, nach OÖ und Kärnten. Bisher gibt es nur beste Rückmeldungen; kein Wunder: Wir haben einen der besten Experten in Sachen LAWINE in Österreich, Michael LARCHER, Leiter Bergsport ÖAV, Bergführer, Gerichts-SachVerständiger. Er versteht es dieses schwierige Thema "Lawine" verständlich zu übersetzen und  zu vermitteln. Ich bin überzeugt, der heutige Abend bringt  für Jede/n einen besonderen Mehrwert: altes Wissen auffrischen – NEUES erfahren - ein nachhaltiger Eindruck wird für jede Tour bleiben.

Unser ZIEL ist es: Entscheidend nicht allein Wetterbericht. Ich muss durch Theorie, Praxis & Schulung befähigt sein, objektive Gefahren einzuschätzen und mein Verhalten auszurichten. Wir wollen Tourengeher, Snowboarder, Freerider zu mehr Bewusstseinsbildung über Lawinengefahr hinführen. Dann können sie aus Wetter- und Lawinenbericht, Beobachtung vor & auf Tour die richtige Einschätzung und Maßnahmen treffen, „Rückzug“ oder Verzicht,  damit Bergrettung erst gar nicht ausrücken muss."

Der Tourismusverband Region Hall – Wattens und der Alpenverein Hall boten  bei der Veranstaltung ihre Infobroschüren an.

 Lawinen update Termine im Winter 2016/17

Sillian, 25. Nov.

Lesachtal 26. Nov.

Kufstein, NOVUM,  29. Nov. 

Imst,  Wirtschaftskammer,  30. Nov.

Hall, Kurhaus, 1. Dez.

Zell a. Z.,  Neue Mittelschule, 6. Dez., 19 h

Schwaz, Wirtschaftskammer, FR 13. Jänner 2017

Reutte, 11. Jän. 2017

außerdem  Wels, 24. Nov. 

und zur Praxis: Lawinenkurse Glungezerhütte

Tiroler Tageszeitung berichtet
G&G 34
G&G 34

Alpenverein Hall "bewegt" - Komm auch Du zu uns! >>>

Alpenverein bewegt
Skitour Geier
Skitour Geier

Rückblick 2015: 15. Lawinen update: Fesselnder Infoabend

Das 15. Lawinen update des Alpenvereins Hall mit Michael Larcher gestaltete sich am 2. Dez. 2015 im Kurhaus Hall zu einem sehr fesselnden Infoabend zum Themenkreis "Kann man aus Lawinenunfällen lernen?"

An dokumentierten Lawinenunfällen des letzten Winters analysierte Michael Larcher, Leiter des ÖAV Bergsport-Referetas, Bergführer und Sachverständiger, die teils fehlerhaften Verhaltensmuster und Unfallursachen. In einigen Fällen stellte sich heraus, dass der Grat zwischen vorhersehbaren, verhinderbaren oder abwendbaren Ereignisssen und schicksalhaften Unglücken unendlich schmal ist. "Der Mensch hat keinen Sensor, kein Bauchgefühl für Lawinengefahr".

Ausschlaggebend für Überlebenschancen bei einem Lawinenunglück sind: beste Tourenplanung (alpenvereinaktiv.com !), sehr gute Ausbildung aller Teilnehmer, die auch praktisch mit der Rettungskette vertraut sein müssen. Dazu gehören Aufspüren eines Verschütteten mit dem LVS-Gerät, Sondieren Suchen Schaufeln, und Wiederbeleben. Nur wenn das alles innerhalb von 15 Minuten nach dem Ereignis perfekt funktioniert, hat ein Verschütteter gute Überlebenschancen, sofern er nicht durch die Lawine bereits tödlich verletzt ist.

Das bedeutet aber:

1.  Jeder Tourengeher müsste sich immer wieder mit dieser schwierigen Materie auseinandersetzen und vertraut machen, vom LVS-Suchen bis zur Ersten Hilfe, um einem Verschütteten üpberhaupt eine Chance zu geben, lebend geborgen zu werden.

2. Jeder einzelne Tourenteilnehmer müsste dieses Wissen immer wieder theoretisch auffrischen und praktisch im Gelände üben, um im Notfall bei größtem Stress auch konsequent und richtig vorgehen zu können.

Deshalb bietet der Alpenverein Hall auf der Glungezer- und Lizumerhütte den ganzen Winter hindurch permanent Kurse an: Skitourenkurse, Lawinenseminare und LVS-Training auf den permanenten LVS-Trainingsanlagen beider Hütten! Ein in Österreich einmaliges Angebot auf ÖAV Hütten! Im Eigeninteresse und zur Sicherheit seiner Begleiter/innen sollte man diese Chance nützen.

Auch Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora verfolgte das Lawinen update in Hall mit Interesse, einerseits als selbst begeisteter Tourengeher, andererseits ist dem Alpenverein dieser Präventionsbereich zum Lawinenunfall von größter Wichtigkeit.

Lawinen update 2015 Hall

Kurhaus Hall Mittwoch 2. Dez. 19:00h

Tourengeher, Snowboarder, Freerider: Risiken einschätzen lernen

Am Mittwoch 2. Dez. um 19:00 h präsentiert der Alpenverein Hall im Kurhaus zum 15. Mal sein ÖAV "Tiroler Lawinen update 2015"

"Aus Lawinenunfällen lernen" - mit dem Alpinsachverständigen Michael Larcher , ÖAV 

Bergführer, Sachverständiger, Leiter ÖAV Bergsport - Informationen über  stop or go, Lawinenvorbeugung

 Alpenverein-Tourenportal www.alpenvereinaktiv.com 

Info-Point:   Alpenverein Hall . Alpenverein-shop . Glungezerhütte & Lizumerhütte .

Eintritt: Freiwillige Spenden, keine Anmeldung

Larcher Michael , Alpenverein
Larcher Michael , Alpenverein
Lawinenkurs, stop or go

Keine Tour ohne LVS

Wege ins Freie
Wege ins Freie

Lawinengefahren werden oft unterschätzt 

Der Alpenverein warnt Freerider und Tourengeher, sich leichtfertig in ungesichertes Gelände zu begeben. Lawinengefahr und Schneebeschaffenheit erfordern viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation. 

„Das freie Gelände beginnt schon auf dem ersten Meter neben der Piste – dass dort aber gleich andere Gesetze herrschen, dessen muss man sich bewusst sein“, betont Michael Larcher, Leiter der Bergsportabteilung im Oesterreichischen Alpenverein (OeAV). „So verlockend die Abfahrt abseits der präparierten Hänge auch sein mag, viele Menschen unterschätzen leider immer noch die Gefahr, auf die sie sich da einlassen.“

Ausbildung als Voraussetzung für sicheres Erlebnis

Eine fundierte Ausbildung und die richtige Notfallausrüstung seien unerlässlich für alle, die sich in den freien Skiraum wagen wollen. „Ein Lawinenairbag allein ist noch keine Garantie, einen Lawinenabgang zu überleben – auch wenn in der Öffentlichkeit oft ein anderes Bild erzeugt wird. LVS-Gerät, Sonde und Schaufel gehören zur Grundausrüstung im Gelände – und müssen auch richtig und vor allem schnell eingesetzt werden können. Schließlich geht es im Ernstfall um wenige Minuten, die alles entscheiden können“, so Larcher.

Alpenverein und risk’n’fun: Know-how für junge Freerider

Grundwissen und Risikostrategien für Abfahrten im freien Gelände vermitteln qualifizierte Ausbilder in den Alpenvereinssektionen , zB Sektion Hall, und in der Alpenverein-Bergsteigerschule (www.alpenverein-akademie.at). Speziell für Freerider bietet der Alpenverein das Programm risk’n‘fun (www.risk-fun.com). 

LVS-PIEPS-Trainingsstationen Glungezerhütte, permanent zum Üben  >>>

und Lizumerhütte >>>

 


Rückblende: "Stop or Go" 2012

Michael Larcher, Leiter des OeAV-Referats Bergsport im Alpenverein, informierte am 6. Dez. 2012 im vollen Haller Kurhaus über den letzten Stand im Bereich Lawinenstrategie "Stop or Go (2013 neu), und effiziente Kameradenrettung beim Lawinenunfall. Es war ein heißer Tipp für Skitourengeher, Freerider, Snowboarder, Skifahrer, Schneeschuhwanderer, Wintersportler

Der Alpenverein Tirol veranstaltete in Kooperation mit dem Bergsportreferat des OeAV und Michael Larcher das OeAV Tiroler- Lawinen update. 40 Prozent der Skifahrer und Tourengeher und Wintersportler unterschätzen laut Studie der Boku Wien die Lawinengefahr. Wenn Bergrettung und Alpinpolizei anrücken, ist der Unfall schon passiert. Der Oesterreichische Alpenverein will durch mehr Aufklärung und Information zu mehr Bewusstseinsbildung und Vorbeugung beitragen. 

Lawinenseminar des OeAV Hall in der Lizumerhütte  >>>

„Von und mit den Profis den Bergsport in all seinen Variationen lernen“ muss zur Devise werden, erklärt Alpenverein-Tirol Vorsitzender Gerald Aichner. Der Alpenverein bietet mit seinen Experten, Bergführern und Tourenführern in 38 Sektionen zielgerichtete Ausbildung, Übungskurse und Tourenangebote an. www.alpenverein.at/tirol

Informationen über die Zahl der Bergunfälle bewirken noch keine Vorbeugung, Statistiken verhindern keinen Alpinunfällen. Daher müssen schon im Vorfeld die alpinen Vereine wie Alpenverein, NF u.a., Tourismusverbände, Tirol Werbung und Bergführer in die Aufklärungsarbeit und in Vorbeugungsmaßnahmen eingebunden werden, um wirkungsvoll und effizient die Zahl der Alpinunfälle zu verringern.

 Der Alpenverein hat sein erklärtes ehrgeiziges Ziel bereits formuliert, die Halbierung der Zahl der Alpinunfälle bis ... In allererster Linie sind nämlich die alpinen Vereine direkt und am nächsten am Bergsport und Bergsportler dran, am „Verbraucher“, wenn man so will. Allein in Tirol sind ca 90.000 Menschen Mitglied im Alpenverein, also ca. jeder zehnte Tiroler ist AV-Mitglied. 

Zum zweiten müssen Tirol Werbung und die örtlichen Tourismusverbände auf ihre Kunden, die Gäste, einwirken, Aufklärung und Information betreiben, dass die Bergwelt nicht nur schön ist, sondern auch Gefahren birgt. Nur Info, Ausbildung, Training können dazu beitragen, Alpinunfälle zu vermeiden.

Alle genannten Organisationen sind aufgerufen, solche Maßnahmen in ihrem Wirkungskreis zu ergreifen, noch mehr auf Ausbildung, Information vor Ort, auf den Hütten, auf Training schon zuhause, hinzuweisen; im Urlaubsgebiet den Rat der heimischen Experten und Fachkundigen am Berg einzuholen und sich nicht großspurig den gut und ernst gemeinten Ratschlägen wie Verboten in den Wind zu schlagen, wie wir es leider immer wieder auf den Hütten und den Bergen erfahren. Das geflügelte Wort lautet nun einmal „Ach, das schaffen wir schon!“, ein gängiger Spruch, aus dem Mund von oft Unerfahrenen und Unbelehrbaren. 

Auch die Medien sind viel mehr in die Pflicht zu nehmen, nicht nur das Extreme, das außergewöhnlich Spektakuläre im alpinen Bergsport zu präsentieren, sondern das Augenmerk ihrer Kunden viel deutlicher auch auf die alpinen Grundbegriffe, auf Aus- und Weiterbildung, auf Training und auf die breit gefächerte Angebotsschiene der alpinen Vereine zu richten. 

Die alpinen Vereine erreichen ihre Mitglieder unmittelbar und damit auch jene große Zahl an Bergsportbegeisterten außerhalb der Vereine, denen man bei Ausübung des Bergsports überall begegnet. Die 38 Tiroler Alpenverein-Sektionen im das ganzen Land bieten zielgerichtete Ausbildungs- und Übungsprogramme, abgestimmt auf den Einzelnen, in den einzelnen Bergsportarten an.

www.alpenverein.at/tirol

Gerald Aichner, Vorsitzender Alpenverein Hall
6.12.2012

 

Lawinenstrategie stop or go
 
 
 

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