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Viele Angebote für den Bergwanderer und Bergsteiger (Viele Angebote für den Berg )

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Viele Angebote für den Bergwanderer und Bergsteiger

Bergsommer, Hütten, Wege,

Glungezerhütte 2610

Bergsommer und Bergherbst bieten ein großes Angebot an schönen Bergwanderungen und -Touren, klassischer und extremer Art. Der Alpenverein stellt dafür vieles an alpiner Infrastruktur bereit, Wege, Steige, Klettersteige und Klettergärten (Halltal, Hundskopf, Glungezer) sowie seine 38 Tiroler ÖAV-Schutzhütten.

7.500 km Bergwege

7500 km verbinden Santiago mit Jerusalem über Jakobsweg und Jerusalemweg. Dieser Strecke entspricht das alpine Wegenetz der Tiroler ÖAV-Sektionen. Wege und Hütten verschlingen für Erhaltung jährlich 800.000 €, „gesponsert“ aus Mitgliedsbeiträgen.

Die Sektionen betreuen die alpinen Wege, die jährlich auf ihren Zustand, Markierung und Beschilderung kontrolliert und gewartet werden müssen. Im großen und ganzen ist unser Alpinwegenetz sehr gut in Schuss. Wenn da oder dort etwas fehlen sollte oder verbesserungswürdig wäre, lassen Sie es uns bitte wissen. Wobei schon zu bemerken ist, dass im Vergleich zu anderen alpinen Regionen im Süden, Wege, Markierungen und Beschilderungen auf einem sehr hohen Niveau angelegt sind. Grundsätzlich führt auch nicht auf jeden "Mugel" ein beschilderter, markierten "Weg". Es gibt viel alpines freies Gelände, wo jeder Einzelne für seinen Schritt und Tritt verantwortlich bleibt.

180 Schutzhütten 

Tirols Bergwelt ist auch geprägt von ca. 180 Schutzhütten des ÖAV, DAV (ca 140), ÖTK, AAK, Naturfreunde. Diese Alpinstützpunkte dienen seit 150 Jahren als Basislager der „Bereisung der Alpen“. Zeitlos aktuell, sind Hütten beliebte, geschätzte und als Kleinode gepflegte alpine Marksteine. Ein starkes Segment (& Argument) für den heimischen Tourismus. 

Hütten auf hohem Niveau

Die 38 Tiroler ÖAV-Sektionen führen 38 Hütten und Biwaks, ebenfalls auf sehr hohem Niveau, wenn man über die Grenzen blickt. Wobei manchesmal von Gästen übersehen wird, dass es sich um Unterkünfte in der Bergregion zwischen 1800 m und 3100 m Höhe handelt. 

Um den Erhaltungsaufwand für die Hütten-Eigentümer-Sektionen mit ein paar Kennziffern zu kennzeichnen:

3- 5 Euro kostet eine KW/h Strom auf einer Hütte im Durchschnitt.

5 Euro kostet die Versorgung einer Hütte mit einem Liter Trinkwasser i. D.

5 Euro kostet eine einzelne WC-Spülung auf einer Hütte i. D.

12.000 Euro fallen jährlich pro Hütte für Versorgung und Abtransport von Müll und Reststoffen an.

Wer dann auf Selbstversorgung beharrt und am Tag lediglich 2.50 € als Infrastrukturbeitrag leistet, müsste eigentlich nachzudenken beginnen. Ein lächerlicher Betrag, der eigentlich 5 Euro je Tag betragen müsste.

Das Land Tirol unterstützt für den "Tiroler Bergsommer" nicht den Betrieb von Hütten und Wegen, das ist Angelegenheit der jeweiligen Hütten-Eigentümer Sektion, sondern notwendige Investitionen, im Jahr 2017 wieder mit 75.000 Euro. Umgelegt auf 38 Hütten wären das ca. 2000 Euro pro Hütte ohne Wegekosten; oder zehn Euro pro km alpiner Steig ohne Hüttenbeihilfe. 

Wo kommt das Wasser auf den Hütten her?

Die 4.500 Mitglieder des Alpenvereins Hall erhalten und unterstützen mit ihrem Mitgliedsbeitrag und Spenden über Jahrzehnte unsere drei Hütten, Glungezer-, Lizumer- und Tolllinger Hütte, für den Verein, aber gleichzeitig auch für die Allgemeinheit. Eine Leistung , die nicht immer als solche für die Öffentlichkeit und den Tourismus erkannt und anerkannt wird. Zudem sind alle Hütten in einem Zustand und ausgestattet, dass sie für Hüttengäste "anziehend" sind, so zum Erfolg der Nächtigungsentwicklung beitragen und damit einem Hüttenpächter das "Überleben" auf "seiner" Hütte ganzjährig erst ermöglichen und garantieren. Ohne sehr gute Infrastruktur und Bewirtschaftung keine Gäste, ohne Gäste keine Einnahmen für Hütte und Pächter und damit keine Hütte. 

Das alles möge bei diversen Gesprächen und auf Stammtischen, einmal konkret an unserem Beispiel von Lizumer- und Glungezerhütte, bedacht werden. Selten ist da jemand unter den Gästen, der sich fragt, wo denn auf 2610 m Höhe eigentlich das Trinkwasser herkommt. Wer erinnert sich noch, dass es vor 20 Jahren nur Schneewasser gab oder Schnee geschmolzen werden musste, um Tee und Suppe zu kochen? Auch im heurigen Sommer wird es für die Glungezerhütte wieder notwendige Investitionsreparaturen geben.

Laufend Investitionen 

Durch unsere laufenden Investitionen in die Hütten und durch die eigenen permanenten Werbemaßnahmen ist der Alpenverein Hall in der guten Lage, eine entsprechende Frequenz an Hüttengästen für den Sommer, teilweise für den Winter, zu gewinnen. Nur auf dieser Basis ist es möglich, für die Glungezerhütte auch für die kommenden Jahre, nach dem im Herbst erfolgenden Abgang von Hüttenwirt Gottfried, wieder eine gute Hüttenpächterfamilie zu bekommen. Sie wird mit Dez. 2017 die Hütte übernehmen, aber auch schon im Sommer fallweise mitarbeiten, um dann mit der nächsten Wintersaison ihr Hüttenpublikum zu gewinnen. 

Viel Vorarbeit für Hütten-Bergsommer

Beide Hütten sind mit dem immer beliebter werdenden "Inntaler Höhenweg" Patscherkofel - Kellerjoch eng verbunden, in Magazinen und im neuen Rother Wanderführer „Zillertal“ vertreten und im Internet bestplaziert. Auch ist es gelungen, die "www.7tuXer", die sieben Gipfeltour vom Glungezer in die Lizum auf der Route vom Karwendel in die TuXer, sowie unsere Variante "ViVA - Via Venezia Alpina" auf www.alpenvereinaktiv.com und auf bergwelten.com sehr gut zu plazieren. Wir hoffen, gute Früchte ernten zu können.

Lizumerhütte gut erreichbar 

Besonders weisen wir darauf hin, dass unsere Lizumerhütte im Wattental problemlos und gefahrlos über unseren "Zirmweg" ab Walchen erreichbar ist. Ins Wattental wird voraussichtlich auch während der Sommermonate wieder der Lizumer Wanderbus ab Wattens bzw. Walchen verkehren. Aber auch über die Glungezerhütte, das Volder- und Navistal sowie aus dem Tuxer- und Weertal ist die Lizumerhütte als Tageswanderung erreichbar. - Der Zugang zur Glungezerhütte ist für Besitzer des Freizeittickets komfortabel mit der Glungezerbahn.

Das vielseitige Tourenprogramm des Alpenvereins Hall bringt für jede Generation etwas und  hat alpine Angebote für seine Mitglieder für Sommer und Herbst, in der Hoffnung auf beste Akzeptanz. Frühzeitige Anmeldung ist vorteilhaft.

Gerald Aichner, Erster Vorsitzender

Text auch für HALLER BLATT, Juni 2017 

 
 
 

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