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Haller BWC08: Klettermarathon ins Finale (Haller Weltcupsieger: Stöhr & Fischhuber )

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Haller BWC08: Klettermarathon ins Finale

Der Boulder-Weltcup des Alpenverein Hall im Salzlager hielt alles, was er versprach, zwei österreichische Siege, für Stöhr und Fischhuber, 3.500 begeisterte Zuschauer bei allen Bewerben, fantastische Sportstimmung.

Trotz internationaler Spitzenbesetzung konnten Anna Stöhr und Kilian Fischhuber in eindrucksvoller Manier die ersten Weltcup-Siege nach Österreich holen.  

Von acht österreichischen Starterinnen konnten diesmal gleich vier bis ins Semifinale bouldern. Allen voran schien sich Katharina Saurwein mit dem vierten Qualifikations-Platz als Finalteilnehmerin zu empfehlen. Aber wie so oft kam es anders, als man denkt: Die Innsbruckerin konnte ihre Leistung vom Vortag im Halbfinale leider nicht mehr wiederholen, und musste sich mit dem 12. Platz aus dem Bewerb verabschieden. Mir ist heute nichts aufgegangen! Ich hatte einfach keinen guten Tag, so Saurwein enttäuscht.

 

Genau andersrum lief es bei Lokalmatadorin Anna Stöhr: In der Qualifikations-Runde spielten ihre Nerven nicht ganz mit, und so konnte sich die Rumerin mit vielen Wiederholungen gerade mal auf den elften Platz vorkämpfen. Im Halbfinale aber wirkte die amtierende Weltmeisterin wie ausgewechselt. Die Boulder-Probleme, an denen ihre Mitkämpferinnen scheiterten, meisterte die 19-Jährige in wahrer Weltmeister-Manier. Boulder für Boulder schien Stöhr immer mehr über sich hinaus zu wachsen und am Ende sicherte sie mit einer eindrucksvollen Leistung den ersten Weltcupsieg in dieser Saison. Am Anfang war ich schön etwas nervös, aber mit diesem Publikum und dieser Stimmung konnte ich ja nur mehr gewinnen! strahlte die Rumerin.

 

Einen weiteren großen Erfolg für Österreich konnte Nachwuchs-Athletin Johanna Ernst verbuchen. Die erst 15-Jährige kletterte bei ihrem Weltcup-Debüt bis ins Finale, und belegte abschließend den hervorragenden sechsten Platz. Mit dem 14. Platz komplettierte Barbara Bacher ein hervorragendes Resultat bei den Damen. 

 
Schwerkraft-Gesetzesbrecher Kilian Fischhuber

Vor ihm scheinen sich die physikalischen Regeln der Schwerkraft einfach zu beugen. Kilian Fischhuber widersetzte sich beim Boulder-Weltcup jeglichem Gravitations-Gesetz und bewies, dass er auch heuer wieder in einer eigenen Liga bouldern will. Der Vorjahres-Gesamtweltcupsieger verteidigte in Hall seinen Vorjahressieg und versichte der Boulder-Welt, dass er noch lange nicht genug hat. In eindrucksvoller Manier kletterte Kilian Fischhuber beinahe jeden Boulder bis zum Top-Griff durch und holte damit auch bei den Herren den ersten Weltcup-Sieg nach Österreich.

 

Pechvogel David Lama

Die Form passt! Aber dieser eine Boulder,! ärgerte sich David Lama. Der 17-Jährige durfte am zweiten Tag nur mehr als Zuschauer beim Boulder-Weltcup in Hall anwesend sein. Dabei versprach seine Kletter-Leistung um einiges mehr. Bei einem der Qualifikations-Boulder hatte David einen Griff übersehen, und brauchte deshalb unnötig viele Versuche bis er diesen Boulder auf andere eindrucksvolle Art und Weise bewältigen konnte. Einen Versuch weniger und David hätte am vergangenen Samstag noch um einen Final-Platz mitbouldern können. Enttäuscht bin ich schon. Aber die Form passt vom Gefühl her und ich hoffe, dass es bei den kommenden Weltcups besser klappt! meinte Lama.

 

Talentprobe für Jungstars

Neben Johanna Ernst haben auch einige andere Jung-Stars in Hall ein erfolgreiches Boulder-Weltcup-Debüt gefeiert. Mitten unter den weltbesten Vertikal-Athleten durften Jakob Schubert (34.), Kornelius Obleitner vom AV Hall, (37.), Lechner Mario (65.) und Christian Feistmantl (78.) erfolgreich Weltcup-Luft schnuppern.      

 

Fotos

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http://www.ifsc-climbing.org/?page_name=gallery&g2_itemId=6260

 

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Alles zum  Weltcup: www.salzlager.at

 

Semifinale mit höchster Spannung

Höchste Spannung beim Semifinale, in dem die vier Tiroler Mädels Anna Stöhr, Barbara Bacher, Katharina Saurwein und Johanna Ernst mit den anderen 16 Kletterinnen um den Einzug ins Finale kämpften.

800 begeisterte Zuschauer, immer wieder angefeuert von ORF Sportreporter und Moderator Peter Jungmann, verfolgten das spannende Semifinale, in dem die Kletter/innen vier Boulder zu bewältigen hatten.

Ein echt familiäres Kletterfest und Bombenstimmung bei diesem Kletter-Marathon.

Sicher im Finaleinzug Boulder-Weltmeisterin Anna Stöhr und die große Überraschung die erst 16-jährige Johanna Ernst aus Birgitz, die bei ihrem ersten Antreten im Weltcup gleich den Finaleinzug geschafft hat.
Bei den Herren sicher dabei Kilian Fischhuber, der Weltcup-Gesamtsieger.


Viertelfinale

In einem wahren Kletter-Marathon wurden am Freitag beim 3. Haller Boulder-Weltcup die 20 Kletterer/innen für das Semifinale am Samstag ermittelt. Nach dreizehnstündigem Klettern standen bei den Damen und Herren die 20 Besten fest, die am Samstag im Semifinale um den Einzug ins Finale klettern. Erfreulich aus Tiroler Sicht: Bei den Damen sind unter den 20 gleich vier Tirolerinnen: Boulder-Weltmeisterin Anna Stöhr, Katharina Sauerwein, Barbara Bacher und Johanna Ernst.

Bei den Herren vertritt Kilian Fischhuber, Gesamtweltcupsieger und Sieger des Haller Weltcups 2007, als Wahltiroler die Tiroler Farben.

Über sieben Stunden dauerte das Herren-Viertelfinale mit den weltbesten Kletterern. David Lama scheiterte knapp, ebenso der Haller Cornelius Obleitner.

Bombenstimmung herrschte bei der Boulderbewältigung von David Lama und Kilian Fischhuber, der souverän ins Semifinale einzig.

Die zahlreichen Besucher/innen wurden von Kletter-Trainer Reini Scherer als Moderator besten informiert und zum Anfeuern motiviert.

 

 

Fischhuber glänzt beim Weltcup in Hall

Qualifikations-Boulder warfen David Lama ab! Saurwein, Stöhr, Ernst, B. Bacher im Damen-Halbfinale

Österr. Wettkletter Verband ÖWK - Es wollte nicht sein! Vier Stunden musste David Lama in der Isolationszone darauf warten  endlich sein Können an der Kletterwand unter Beweis zu stellen. Doch schon der erste Boulder meinte es nicht gut mit dem 17-Jährigen, Zu oft wurde der Athlet von den Bouldern beim Weltcup in Hall abgeworfen. Lama benötigte einige Versuche bis es ihm gelang seinen Weg zu den Top-Griffen zu bahnen, aber leider langte diese Leistung nur für den 23. Platz im Qualifikations-Durchgang. David Lama schied damit frühzeitig damit aus dem Bewerb aus.

Ganz anders erging es Kilian Fischhuber mit den Problemen in der Vertikalen. Der Boulder-Gesamtweltcup-Gewinner des Vorjahres meisterte in souveräner Manier einen Boulder nach dem anderen, und musste sich im Qualifikations-Durchgang nur dem Russen Sharafutdinov Dmitry geschlagen geben. Fischhuber bleibt damit als einziger Österreicher im Herrenbewerb und startet am Samstag ab 13 Uhr ins Halbfinale beim Weltcup in Hall. 

 

 

Presseberichte

ÖWK / tirol4you - Ein Verletzungs-Comeback, eine Weltmeisterin, die sich beweisen will und ein junges Energiebündel als Überraschungs-Joker! Der Boulder-Weltcup in Hall verspricht neue Maßstäbe zu setzen. Nicht nur bei den Teilnehmern (wo mit 145 Startern bereist ein neuer Rekord zu verbuchen ist) rechnen die Veranstalter mit einem vollen Erfolg. Nein auch bei den Zuschauern, will man bei freiem Eintritt punkten.

Sie sind die Gipfelstürmer unter den weltbesten Kletterern. Österreichs Kletter-Asse haben in den vergangenen Jahren ihr Land an die Spitze der internationalen Kletterwelt gestellt. In kaum einer anderen Sportart kann Österreich solche Erfolge vorzeigen - und die Helden aus der Vertikalen haben noch lange nicht genug.

Die Akkus sind wieder voll aufgeladen und die heimischen Kletterer wollen auch in dieser Saison möglichst hoch hinaus. Vor dem ersten Weltcup-Bewerb laufen die Gerüchte heiß: Werden die Favoriten aus Österreich ihrem Ruf gerecht, oder gibt es auf heimischen Kletterwänden eine böse Überraschung für die Vorzeige-Athleten. Neben einer Rekord-Teilnehmerzahl von 145 Startern aus 22 Nationen, werden beim Boulder-Weltcup in Hall (18. und 19. April) auch neue Maßstäbe für die kommende Saison erwartet. Aber sind die Kletterer bereit für diese Herausforderung?

 

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