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unverspurte, makellos Unverspurte, makellos weiße Hänge (Daunkopf, Skitour 5.4.2008)

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Symbolbild

unverspurte, makellos Unverspurte, makellos weiße Hänge

Große Neuschneemengen während der letzten Tage lassen die Hoffnung auf eine

Skitour am 5. April wirklich beinahe im Schnee ersticken. Die Nordkette versteckt

sich hinter einer dicken Wolkenbank. Lediglich im Süden schimmert zaghaft das eine

oder andere blaue Fleckchen durch die trübe Suppe. Ob wir heute wohl einen Gipfel

sehen? Der Lawinenlagebericht, den wir noch während der Anfahrt hören, macht Mut.

Die schlechten Verhältnisse der letzten Tage, teilweise herrschte Lawinenwarnstufe

4, haben sich deutlich gebessert.

 

Das Blau des Himmels wird immer intensiver, kaum eine Wolke ist zu sehen, als wir

die Seilbahn verlassen. Die Temperatur erinnert eher an eine Skitour im Jänner.

Der LVS-Check ist rasch erledigt, vor uns liegen vollkommen unverspurte, makellos

weiße Hänge. Mühsam gestaltet sich das Anlegen einer Aufstiegsspur im Tiefschnee.

Zum Glück können wir uns etwa ab der Hälfte des Weges diese Arbeit mit einer

weiteren Gruppe teilen. Ein ziemlich frostiger Wind bläst uns bei strahlendem

Sonnenschein um die Ohren, als wir nach rund 2.30 Stunden den Gipfel erreichen. Ein

Rundblick lässt allerdings keinerlei Zweifel aufkommen, dass die nächste

Schlechtwetterfront nicht mehr lange auf sich warten lässt.

 

Was nun folgt ist nur schwer in Worte fassen. Da die zweite Gruppe eine andere

Abfahrtsroute wählte als wir, warteten auf uns Hänge, durch die nichts weiter, als

unsere Aufstiegsspur führte. Eine tolle Pulverschneeabfahrt, wie sie im Hochwinter

nicht schöner sein könnte, lag vor uns. Schwung reihten wir an Schwung und müssten

wir nicht dann und wann verschnaufen, könnten wir uns kaum überwinden anzuhalten. Wer hätte das gedacht?

Tourenführer Ossi

 
 
 

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