Schon lange geisterte eine Idee in unseren Köpfen: Der "Kili" muss doch machbar sein.
Gedacht - getan!
Schon seit dem Frühling liefen die Vorbereitungen für die große Unternehmung im August, die viele Entscheidungen im Vorfeld abverlangt: Welche Impfungen? Welche Ausrüstung ist zweckmäßig? Welches Training? undundund.
Auch wenn die Reise in groben Zügen vorgebucht ist (Flüge, Trekking, Safari, ...), bleiben doch viele Unwägbarkeiten offen.
No risk no fun - und los ging's!
8 Flugstunden nach Tansania und ein Akklimatisationstag in Moshi, dann heißt es Bergschuhe schnüren. 5 Tage lang nähern wir uns dem Gipfel ehrfurchtsvoll an; steigen jeden Tag behutsam (POLE POLE!!!) höher und dann wieder zum Schlafen ab, bis der Körper sich an die 4000 Meter Seehöhe einigermaßen gewöhnt hat.
Am 6. Tag setzen wir gleich um Mitternacht zum Gipfelsturm an. 6-7 Stunden stapft man über einigermaßen steiles (aber noch nicht gefährliches) Gelände durch die Nacht, und wenn alles gut geht, steht man just bei Sonnenaufgang vor den Holztafeln, die alle Welt kennt, wenn auch nur aus Bildbänden oder Fernsehen:
Congratulations.
You are now at
Uhuru Peak Tanzania 5895 M. AMSL.
Africa's highest point
world's highest free-standing mountain
Es ist eine Art Trance, in die man verfällt, und das trotz minus 15-20 Grad Celsius, ein unbeschreibliches Gefühl und eine Genugtuung, die dir niemand in diesem Leben mehr nehmen kann.
Mund wässrig gemacht? Wer sich für den Kili weiter interessiert oder gar selber einmal hinauf möchte, den beraten wir gern mit unseren Erfahrungen.
Erika und Heinrich Fleißner (04826/293; 0664/73 53 55 73 oder heinrich.fleissner@aon.at)