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Hochhinauf in Peru - die jungen Alpinisten (Junge Alpinisten - Hochhinauf in Peru)

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Hochhinauf in Peru - die jungen Alpinisten

Eva und Simon Arhar aus unserem Jugendteam wurden heuer im Rahmen der Aktion "Junge Alpinisten" gefördert. Hier findet ihr einen kurzen Reisebericht von Eva Arhar ihrer Kletter- und Bergerfahrungen in Peru.

Eva und Simon beim Klettern im Klettereldorado Hatun Machay
Eva und Simon beim Klettern im Klettereldorado Hatun Machay

Wenn man von Lima aus Richtung Norden einer kurvigen Bergstraße folgt, erreicht man früher oder eigentlich doch eher später, die Provinz Ancash mit ihrer Hauptstadt Huaraz. Huaraz liegt im Santa-Tal und damit genau zwischen Kordilleren Blanca und Negra. Die Landschaft hier oben ist in Brauntöne getaucht und wird nur von weißen Bergspitzen unterbrochen, die über 5000m emporragen.

In den ersten Tagen machte uns, das heißt meinem Bruder und mir, vor allem die Höhe und eine Verkühlung zu schaffen. Eine sehr mäßige Kombination. Aber mit etwas Verspätung geht’s dann doch los und wir erkundeten gemeinsam mit „Lokals“ die zahlreichen Kletterspots rund um Huaraz.
Der erste längere Trip führte uns dann nach Hatun Machay, einem Art Wald aus Vulkangestein. Das Klettern von 20m Touren auf über 4000m war durchaus fordernd. Taktik und saubere Technik sind angesagt, weil der "Pump" kommt schnell und bleibt gern. Nach dem die scharfen Risse und Kanten dieses Klettereldorados unsere Fingerkuppen endgültig zerschunden haben wendeten wir uns dann den weißen Bergspitzen zu. 

Die erste Tour führt uns ins Tal zwischen Huascaran und Pisco. Die darauffolgenden Gipfel-Besteigung des Ishincas war aber unser eigentliches Ziel. Um den auf 5530m liegenden Gipfel zu erreichen schälen wir uns bereits um 2Uhr morgens aus dem angefrorenem Zelt. Mit Stirnlampen ging‘s dann im Kriechgang in Richtung Gletscher, den wir mit Sonnenaufgang erreichten. Der Aufstieg über das Eis gestaltet sich dann etwas mühsam. Zackenfirn, Wind und die Höhe brachten uns doch zum schnaufen, aber der Ausblick vom Gipfel entschädigt uns doch für so manche Strapaze. Am Gipfel hat man ja bekanntlich erst den halben Weg hinter sich gebracht und so ging’s dann die ganze Strecke wieder zurück zum Zelt. Vorteil gegenüber dem Aufstieg, man sah jetzt die Landschaft durch die man sich nachts herauf gequält hatte und es ging bergab!

Eva und Simon am Gipfel des Ishincas
Eva und Simon am Gipfel des Ishincas
 
 
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