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Ausflug zur Coburger Hütte von 9.–10.6.2014

Letztes Jahr im September hatten wir schon einen Versuch gestartet, eine Übernachtungstour auf die Coburger Hütte zu machen – doch das Wetter war zu nasskalt, oben gab´s sogar Schnee. Heuer wurden wir dafür rundrum mehr als verwöhnt.

Treffpunkt war am Pfingstmontag um 9.00 Uhr an der Kletterhalle. Hier galt es schon die erste Hürde zu überwinden, trotzdem es Montag ist, sind die Läden geschlossen, wo bekommt man am Feiertag noch eine Brotzeit her?

Doch dann geht es nach Biberwier zur Talstation. Alle haben die Regiocard eingesteckt, wir fahren die ersten beiden Sektionen mit dem Sessellift, der Tag wird noch anstrengend genug. Jeder freut sich über das wunderbare Sommerwetter, auch wenn wir ahnen, dass uns die bevorstehende Hitze noch einiges abverlangen wird. Wir gehen den Montanwanderweg Richtung Schachtkopf. Auf halben Weg dorthin ist tatsächlich noch ein fast schwarzes Schneefeld in einer Rinne zu durchqueren, das ist richtig spannend. Natürlich erklimmen wir den Schachtkopf-Gipfel, genießen die wunderbare Aussicht und machen danach unten bei der Hütte Brotzeit.

Frisch gestärkt geht’s weiter am Wasserpriel vorbei zum Wetterloch. Dort spürt man die kalte Luft aus dem Berg rausziehen, was bei der nun langsam immer größer werdenden Hitze richtig angenehm ist. Wir verlassen das schattige Gelände und wagen uns tapfer in die Biberwierer Scharte. Gut, dass alle viel zu trinken dabei haben, die Sonne brennt hier ordentlich rein. Oben angekommen haben wir uns eine lange Pause verdient. Die Erwachsenen staunen nicht schlecht, wie schnell so ein Kinderakku wieder aufgeladen ist, erst laufen sie mit Stefan noch den Berg rauf, um einen Stolleneingang zu suchen, dann machen sie eine Schneeballschlacht über alle Felsen hinweg, während die Großen nur noch faul zuschauen und den Kopf schütteln können.

Langsam werden die Wolken immer mehr, wir starten den Endspurt zur Coburger Hütte. Auf den letzten Metern fängt es noch zu tröpfeln an, doch erst als wir unser Ziel erreichen, beginnt ein richtiger Sommerplatzregen. Das war perfektes Timing! Wir erholen uns bei Würstl, Schnitzel und Kaiserschmarrn – und die Sonne scheint wieder.

Während nun Stefan, Beate und Christoph noch den Drachenkopf bezwingen, Luca und Robin alles rund um den Drachensee (inklusive baden) erkunden und die langen Schneefelder zum Sliden auf Bergschuhen nutzen (man braucht keine Ski zum Skifahren), geht der Rest zum Klettergebiet hinter der Hütte rauf. Obwohl hier im Schatten auf über 1900 hm noch Schnee liegt, reichen T-Shirt und kurze Hose völlig aus.

Wir treffen uns alle wieder auf der Hütte zum Abendessen, Friedl und sein Team verwöhnt uns, bis keiner mehr etwas essen kann.

Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse in der Sonne im T-Shirt (!!!!) gehen wir zum Seebensee runter, machen hier eine Pause am See, die manche zum Spielen am Wasser nutzen, andere zum Klettern am Hillerschrofen.  Alle haben noch eine Stärkung auf der Seebenalm verdient, bevor wir teils angeseilt den steilen Immensteig runtergehen.

Es waren uns zwei herrliche Tage vergönnt mit viel Sonne, wunderschönen Erlebnissen und lauter bestens gelaunten Teilnehmern! Einen herzlich Dank den Kindern, die ohne Murren selbst in der Hitze so super überall mitgegangen sind und den Eltern, ohne die wir das gar nicht durchführen könnten.

Einen ganz besonderen Dank schicken wir noch auf die Coburger Hütte an die Familie Schranz, die uns so wunderbar versorgt hat, wir kommen wieder!!!!!

Dabei waren: Ayleen, Lea-Celina, Daniela und Anton, Nina, Fabian, Beate und Christoph, Serena, Lina und Uli, Leander und Claudia, Luca und Robin, Jona und Stefan und Ingrid.

Fotos gibt's wie immer in der Galerie.

 
 
 

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