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Am Einstieg zum Klettersteig auf die Zugspitze

Kletterwochenende auf der Wr. Neustädter Hütte 15.-16.8.09

Traumwetter und ein etwas verschlafener Stefan begrüßten uns am Samstag, 15. August, um 9 Uhr vor der Kletterhalle, dem Treffpunkt zu unserem Kletterwochenende auf der Wiener Neustädter Hütte. Fünf Kinder unserer AV-Jugend konnten den Start gar nicht mehr erwarten.  Nach dem Ausfassen der fehlenden Kletterausrüstung gings dann auch schon los zur Talstation der Zugspitzbahn.

Mit etwas Verspätung brachen wir dann gut gelaunt auf. Zu Zehnt (inklusive vier erwachsener Begleiter und unserem Barfußgeher Bernhard) gings über die alte Skipiste zum Wiesbrünnele, wo wir die erste längere Rast einlegten. Kinder, Wasser... mehr braucht es nicht! Da wurde nach Herzenslust gestaut, geflutet und verstopft. So mancher Erwachsene hätte am Liebsten selbst mitgemacht (stimmts, Agn**?).

Bevor die Sonne dann die Latschen so richtig aufheizen konnte, machten wir uns auf den Weiterweg zur Diensthütte der Bergrettung bei der ehemaligen Viererstütze. Von dort gings dann an der "kurzen" Leine wie aufgereiht zur Wiener Neustädter Hütte.

Und endlich gabs dann auch was zu essen und zu trinken! Hans kochte ordentlich auf, um die vielen hungrigen Mäuler zu stopfen. Frisch gestärkt wurde dann der halbe Berg abgetragen - ein Wunder, dass Steine klopfen so viel Spaß macht.
Stefan und Bernhard machten sich auch noch nützlich und verpassten dem Vorhaus einen neuen Anstrich.

Voll motiviert gings dann am Nachmittag in den Klettergarten unterhalb des Stopselziehers. Rasch wurden ein paar Routen eingehängt und dann gings auch schon los. Von 4- bis 6- war alles dabei, Robin und Leonhard probierten dann auch gleich die Route "Abflussrohr", 8-, die zumindest im Toprope einwandfrei begangen wurde.

Die Zeit verging wie im Flug, und erst die vor der Hütte aufsteigende Rauchfahne erinnerte uns an die versprochene Grillerei. Martin, der in der Zwischenzeit zur Hütte gekommen war, zauberte wieder perfekte Koteletts und Würstel. Zusammen mit den ausgezeichneten Bratkartoffeln von Hans und einem Bier ... Mehr brauchts nicht!

Müde und zufrieden (manche wären noch gerne länger beim Bier gesessen...) zogen wir uns in unsere Luxusbetten zurück. Nach der Nacht ist auch klar, warum dort oben keine Bäume mehr wachsen. Von wegen Baumgrenze - wie soll ein Wald entstehen, wenn so viele Holzfäller nächtigen?

Am nächsten Morgen genossen wir erst mal ein gutes Frühstück, manch einer holte noch etwas fehlenden Schlaf nach. Bei Traumwetter zog es uns dann schon Richtung Stopsel. Der Höhepunkt des Tages, die Besteigung der Zugspitze über den Klettersteig, wartete auf uns!
Erst mal gings sicher angeseilt durch die schwierigeren Passagen des Stopsels, wie er liebevoll genannt wird. Bei der Gedenkplatte für Karlheinz Schennach, die erst vor einer Woche angebracht wurde, wurde erst mal die mitgebrachte Jause verzehrt. Nach kurzer Rast, der kühle Wind vertrieb uns aus dem schattigen Wandteil, gings über den leichteren Teil des Klettersteigs weiter Richtung Gipfel.

Kurz nach Mittag erreichten dann alle wohlbehalten den Gipfel der Zugspitze - zusammen mit hunderten anderen Berg-"fahrern". Zwischen all den Touristen mit ihren guten Schuhen gelang Bernhard, der bis auf den Gipfel barfuß gegangen ist, den Gipfelblick und die erstaunten Blicke.

Den Abstieg ersparten wir uns, gegangen sind wir schon genug. Ruck zuck fuhren wir stattdessen mit der Zugspitzbahn zurück zur Talstation.
Bei einer Jause am Campingplatz (Danke, Mehmet!) ließen wir den Ausflug ausklingen.

Mit dabei waren: Robin, Leonhard, Martin, Jasmin, Alexander, Agnes, Stefan, Guido, Michaela, Wolfgang, Bernhard, Mehmet, Hansjörg, Andi.

Die Fotos findest du hier.
 
 
 

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