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Drei der Vier im Aufstieg

Vier Ausserferner in Ecuador

Am 3.1.2009 starteten vier Zwischentorener, Kaufmann Georg, Krismer Robert, Linser Wolfgang und Peter Spielmann alles Bergrettungsmitglieder -, nach Ecuador zum Bergsteigen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten trafen die vier Bergrettungsmänner und Mitglieder der HG Wetterstoaner mit einem Tag Verspätung in Quito ein. Dort angekommen wurde sogleich der Hausberg, der Pichincha  (4.900 m), als Akklimatisierungstour bezwungen.

Zwei Tage später folgte der bekannte Cotochachi. Auch dieser Gipfelsieg gelang trotz widrigster Bedingungen auf Anhieb. Die schlechten Witterungsverhältnisse ließen die vier aber nicht beirren und so wurde gleich der Cayambe (5.800 m) anvisiert. Schlechte Straßenverhältnisse und mangelnde Ausschilderung vereinfachten die Zufahrt keineswegs und nur zufällig konnten sie die Abzweigung in das richtige Tal finden. Nach der Übernachtung in einer der dort üblichen Hütten (Selbstversorgerhütte) brachen sie in der Nacht vom 9.1.2009 um 0:30 Uhr auf. Wie schon gewohnt war Schnee und Sturm angesagt. Dadurch, dass mehrere Gruppen unterwegs waren konnten sie sich anschließen und so den Aufstieg wagen. Nach ca. 8 Stunden Aufstieg erreichten sie bei starkem Schneesturm den Gipfel. Der Abstieg war doch nur mittels GPS sicher bewältigbar, zwei Stück davon hatten sie in ihrer Ausrüstung dabei. Sogar die heimischen Bergführer schlossen sich der Vierergruppe an.

Dem nicht genug sollte der Cotopaxi (5.900 m), der dritthöchste Berg Ecuadors, auch noch versucht werden. Auf dem Weg dorthin wurde eine Erholungspause bei den Thermalquellen von Papalakta eingelegt. Auf der Hütte Tombopaxi (4.300 m), gelegen im Nationalpark Cotopaxi, war noch eine angenehme Nacht geplant, und am nächsten Tag wurde der Anstieg zur Joserivashütte (4.800 m) gemacht. Der Abmarsch zum Cotopaxi erfolgte wiederum mitten in der Nacht um 1:30 Uhr bei Sturm und Scheefall. Bei Sonnenaufgang war der Gipfel erreicht, aber die Sicht war Null nur Schneesturm. Abstieg wiederum nur mittels GPS möglich.  
Nach zwei Tagen Erholung stand der Chimborazo (6.310 m), der höchste Berg Ecuadors, am Plan. In der Hazienda von Marco Cruz, der bekannteste Bergführer in Ecuador, der den Chimborazo berühmt und bekannt gemacht hat, in Riobamba konnten sie sehr gut versorgt übernachten. Durch das vermehrte Schlechtwetter konnte eine Routenbesichtigung nicht erfolgen. Am 17.1.2009 starteten sie einen Versuch, welchen sie aber abbrechen mussten, da ein Schneesturm ein Weitergehen verhinderte. In den kommenden Tagen war Schlechtwetter und die Temperaturen zu hoch, was eine verschärfte Lawinensituation am Berg zur Folge hatte. Somit waren die vier zum Nichtstun verurteilt.  In der Nacht vom 20. auf den 21. 1.2009 brachen sie nochmals auf und hatten Glück. Oberhalb von 5.000 m war Schönwetter und so wurden sie doch noch mit einer wunderbaren Rundsicht um 6:30 Uhr vom Hauptgipfel (Point de Wimper) des Chimborazo belohnt.

Nach insgesamt 3 Wochen kehrten sie mit 5 Gipfelerlebnissen wieder heim. Peter Spielmann fasst zusammen: Trotz des schlechten Wetters konnten wir 5 Gipfel besteigen was wollen wir mehr!!

Zu den Fotos.
 
 
 

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