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Klinkehütte (ANREISSERTEXT (Beschreibung))

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Klinkehütte

Lage: Westliche Reichensteingruppe, 1486 m
Erbaut: 1940 vom Bergsportverein Gesäuse
Sektion: ÖAV-Sektion Admont
Kapazität: 15 Betten, 110 Lagerplätze
Bewirtschaftet: ganzjährig
(Betriebsurlaub erfragen)


Zustiege:
Admont, Weg-Nr.: 601, 3 Std.
Admont durch Lichtmessbachgraben,
Kaiserau, Weg-Nr.: 652, 3 Std.
Mautstraße ab Schloss Kaiserau
(auch für Mountainbiker)
Übergang zur Mödlingerhütte,
Weg-Nr.: 601, 2 Std.


Ziele:
Kalbling, Weg-Nr.: 655, 2 Std.
Sparafeld, Weg-Nr.: 656, 2,5 Std.
Kreuzkogel über Jägersteig, 2,5 Std.
Hahnstein über Jägersteig, 2 Std.
Lahngang, 1 Std., über Wagenbänkalm 1,5 Std.


Anschrift:

Jochen Kreidl
Klinkehütte, 8911 Admont
Tel.: 03613/2601 o. 0664/5511211

E-Mail: klinke-huette@gmx.at


Der ursprünglich militärische Hintergrund klingt noch heute im Namen mit: Die Klinkehütte wurde zur alpinen Ausbildung der Deutschen Wehrmacht errichtet. Unterstützt vom Bergsportverein Gesäuse, stellten Soldaten des 3. Jägerbataillons den U-förmigen Bau mit 130 Lagerplätzen anfangs unter Oberst Rudolf Klinke, nach dessen Tod unter Major Götz 1940 fertig. Nach Kriegende wurde der Stützpunkt zunächst vom Touristenverein Naturfreunde geleitet, 13 Jahre später erfolgte die Rückgabe an den Bergsportverein Gesäuse als rechtlichen Besitzer, der wiederum 1959 in die ÖAV-Sektion Admont integriert wurde.
Das Benediktinerstift Admont als Grundbesitzer errichtete in den späten 60er-Jahren eine vom Plateau der Kaiserau zur Klinkehütte führende Mautstraße, wodurch die Hütte bald zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Region wurde. Der ebenfalls 1967 erbaute Kalbling-Skilift, der nach drei Jahrzehnten wieder eingestellt wurde, und ein 1970 erfolgter komfortabler Zubau, leiteten dann die besten Jahre der Klinkehütte ein. Das seither auch im Winter bewirtschaftete Haus, sowie die leichte Erreichbarkeit führten dazu, dass die Klinkehütte zum idealen Ausgangspunkt für Klettertouren am Admonter Kalbling und am Sparafeld wurde. Der damit verbundene Anstieg von Besuchern erforderte 1969 den Bau der Kanduth-Mühlanger-Hütte als Stützpunkt des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse.
Erreichbar ist die Klinkehütte auch zu Fuß, von Admont kommend über den Jägerboden der Kaiserau (die Mautstraße ist auch für Mountainbiker geöffnet und dient im Winter als äußerst beliebte Rodelstrecke), oder aus dem Paltental von Gaishorn (über die obere Flizen, Übergang zur Mödlinger-Hütte) und von Dietmannsdorf aus. Für den Fußanstieg von Admont aus wird der Lichtmessbachgraben empfohlen (bis Kaiserau 1,5 Std.), da der parallel führende 601er-Weitwanderweg unattraktiv über die Landesstraße verläuft.
Als hoch gelegener Ausgangspunkt bietet die Klinkehütte gleich mehrere Gipfel in einem Gang: Vor der Haustür besticht da die elegante Spitze des Kalblings, unweit davon lädt das Sparafeld zum Besuch ein. Kombinierbar sind auch Riffel, Kreuzkogel, Hochalm und Hahnstein. Etwas gemächlicher ist ein Anstieg auf den nahe gelegenen Hausberg Lahngang, der auch im Winter ein viel besuchtes Ziel ist.


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