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Der Historiker Hans Heiss fasste die Inhalte des Buches kurz zusammen und moderierte die Diskussion. Zahlreiche Interessierte hatten sich in der Hofburg eingefunden und lauschten den Ausführungen bzw. ließen sich Fragen beantworten.
Fotos: Gerold Benedikter
Projektkoordinator und Archivar Martin Achrainer erforschte das dunkelste Kapitel der Alpenvereinsgeschichte - in dem er sich ausführlich mit dem Antisemitismus und den Einflüssen des Nationalsozialismus auf Alpinismus und Alpenverein auseinandersetzt.
"Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen 1918-1945"
Der Alpenverein lud zu Buchpräsentation und Podiumsgespräch

Das Buch "Berg Heil! Alpenverein und Bergsteigen von 1918-1945" ist im Oktober 2011 druckfrisch in Innsbruck eingetroffen. Aus diesem Grund lud der Alpenverein am 17.10.2011 zur offiziellen Buchpräsentation in die Ausstellung des Alpenverein-Museums. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit den Vertretern der Alpenvereine (OeAV, DAV und AVS) und Historikern wurden die Kapitel der Alpenvereinsgeschichte näher beleuchtet.

Schon im Vorfeld bestand reges Medieninteresse, das Magazin Profil widmete der Alpenvereinsgeschichte die Titelseite und einen ausführlichen Bericht. Im ORF wurde die Meldung zur Buchpräsentation bis auf die Hauptseite durchgeschaltet, was die Aktualität der Thematik und die Beschäftigung mit ihr einmal mehr unterstreicht.


Mit dieser Publikation haben die Alpenvereine in Österreich, Deutschland und Südtirol ein schwieriges und belastetes Kapitel ihrer großteils gemeinsamen Geschichte zum Thema gemacht. Die politische Verantwortung des Alpenvereins – der Antisemitismus-Streit zu Beginn der 1920er Jahre, die starke völkische Positionierung, die Einbindung in das Herrschaftssystem der NSDAP ab 1938 – war der Anlass zu diesem Buch. Neben dieser engeren politischen Thematik kommen aber auch die gesellschaftlichen Entwicklungen im Bergerlebnis allgemein, im Bergsport, im Naturschutz und anderen Bereichen zur Geltung.

Öffentliches Podiumsgespräch

Über die Themen des Buches diskutierten Christian Wadsack, Präsident des Oesterreichischen Alpenvereins, Georg Simeoni, Präsident des Alpenvereins Südtirol und Ludwig Wucherpfennig, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins, mit Martin Scharfe, Universitätsprofessor, Friederike Kaiser, Leiterin des Geschäftsbereichs Kultur im DAV, Martin Achrainer, Mitautor, und weiteren Autorinnen und Autoren des Bandes. Moderation: Hans Heiss.




























Ludwig Wucherpfennig, Christian Wadsack, Georg Simeoni, Oskar Wörz und Robert Renzler präsentieren der Presse das Buchprojekt und beantworten die Fragen der interessierten Journalisten.




Groß war das Interesse an der Podiumsdikussion, bei der auch viele Autoren, die am Buch mitgearbeitet haben, zu Wort kamen.

 

(18.10.2011)

Weitere Informationen zum Buch



Artikel in der Presse: "Zwischen Selbstkritik und erfolgreicher Therapie: Alpenverein setzt Maßstäbe", 22.11.2011:


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